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“MODETHEMEN” BEI BLOGBEITRÄGEN

Früher war alles besser? Ist das so? Da es heute bei mir um trendige Themen bei  Blogposts geht, gibt es gleich zwei hübsche, aktuelle Styles dazu und ich frage, wo siehst du dich? ARE YOU AN UPTOWN GIRL OR DO YOU FEEL MORE DOWNTOWN?

Wirft jemand einen Blogpost auf den Markt, der viel Aufmerksamkeit erregt, führt dies in der Regel dazu, dass man in Folge sehr viele Beiträge findet, die sich mehr oder weniger 1:1 mit dem gleichen Thema befassen. Zum einen natürlich, weil es zu Diskussionen anregt, natürlich aber auch, weil viele auf den “Blog-Zug” aufspringen und auch Erfolg des Trendthemas teilhaben möchten.

In der Regel aber sind es eben Themen, die tatsächlich gerade aus aktuellen oder beständigem Anlass beschäftigen, wie z.B. Kooperationen. Ein Thema, das auch mich beschäftigt und über da sich einiges verfasst habe, wie diesen Beitrag:”WARUM BLOG-KOOPERATIONEN LESERN NUTZEN“.

Oder auch → mein Post über den Druck der Fashionbranche als Blogger dürr wie ein Model zu werden, zu dem mich eine Erfahrung von KATCHERRY “Sunday Thoughts | Too fat to be a Fashion Blogger” inspiriiert hatte.

Derzeit in aller Blogger’s Feder:

  • 7 (8,9,10,11) Dinge, die dich glücklicher machen
  • 7 (8,9,10,11) Wege zu mehr Selbstbewusstein
  • 7 (8,9,10,11) Wege zu mehr Reichweite
  • Fotografie-Tipps
  • SEO-Tipps
  • Social Media Tipps
  • Wochenrückblicke (sehr beliebt auf Elternblogs, der tägliche (Rück)Blick in die Windel inkl. 😉 )

..und natürlich immer Outfit-Posts. Modetrends, Kosmetikreviews, Buch- und Filmrezensionen, Reiseberichte…

Was auffällt ist, die Bloggerwelt dreht sich gerade ziemlich um sich selbst, fast wie in einem abgeschlossenen Universum. Und auch das Thema, zu dem ich heute schreibe, hat damit zu tun, aber ich weite es aus und stelle die Frage dann globaler.

Es geht um dieses TRENDTHEMA , das ich jetzt aufgreifen und kritisch beleuchten werde:

BLOGGERSZENE | “FRÜHER WAR ALLES BESSER”

Bei den Worten “FRÜHER WAR ALLES BESSER” verspüre ich, wie sich mir dezent die Nackenhaare aufstellen. Diese Worte klingen nach einer seufzenden alten Dame, die die Welt von heute verwirrend und verdorben findet. Die zweite Frage, die sich ergibt lautet:  “DIE BLOGGERSZENE”, was ist das eigentlich?

GEMEINSCHAFT? BERUFSSTAND? VERBÜNDETE?

Hier ziehe ich gerne den Vergleich von Bloggern zu Fußballern heran. Es gibt Bambinos, Hobbykicker, die semiprofessionelle Regionalliga und die hauptberuflichen Kicker. Was sie verbindet ist, dass sie alle die gleiche Tätigkeit lieben und ausüben, doch dies in sehr verschiedenen Welten auf ganz unterschiedlich Art tun.

Auch die “Bloggerszene” hat sich entwickelt. Manche bloggen nach wie vor gelegentlich aus reinem Spaß, für andere ist es bereits mit einem gewissen Ehrgeiz verbunden, den Blog weiter auszubauen, zu erweitern und zu verbessern, bei einem Teil ist das Bloggen sogar das erste oder zweite Standbein der eigenen Existenz geworden.

Hier denke ich, ist die Erwartungshaltung mancher Blogger, die beklagen, wie schön alles früher war, einfach nicht differenziert genug. Es geht hier nicht mehr um eine kleine Gruppe Experimentierender im Aufbruch. Leider wird von Menschen, die der “guten alten Zeit” so nachtrauern, oft unterstellt, dass kommerzieller gewordene Blog direkt unauthentisch sind und sich ungehemmt verkaufen. So als habe jemand, der gelegentlich Sponsored Posts schreibt oder Affiliate-Links einbaut, die Meinung an der Garderobe der Kooperation abgegeben.

Ist das so?

UPTOWN GIRL OR DOWNTOWN GIRL?

Ich sehe Blogger, die jede Kosmetik einschlägiger Billigmarken ganz unbezahlt schön reden und kritiklos alles anpreisen, weil sie so gerne zum Event geladen werden möchten – und solche, die bezahlt ein Produkt sehr offen kritisieren, sage ich jetzt mal ganz provokant. Denn auch das gibt es.

Ich sehe aber natürlich auch maßlos arrogante Blogger, die sich für die “Nationalmannschaft” der Szene halten und beim Erscheinen auf einem Event die Menge nach Followerzahlen auf Instagram scannen. Blogger, für die sich der Wert eines Menschen offenbar in “K” misst (“K” steht für die Anzahl der Follower in 1000, z.B. 100K auf Instagram bedeuten 100.000 Follower) .

Auch ich bin auf Events schon von anderen BloggerkolleInnen sehr unhöflich und spöttisch behandelt worden, wenn ich solche Damen der “XX-K-Liga” grüßte, weil ich ihnen schon mehrfach begegnet bin. Es sind zum Glück nicht alle so, es gibt supernette, sehr erfolgreiche (und auch hilfsbereite) Blogger und durchaus auch sehr unhöfliche mit kleinen Blogs.

 

ABER FRÜHER WAR DAS NICHT SO…

… sagen viele und reden von den goldenen Zeiten, als alle Blog noch rosa Blümchen hatten, die Texte in unlesbarer romantischer Schreibschrift abgebildet wurden und mit sehr vielen Smilies, lol, aahh, haha und ooooh, geziert waren.

Ich bin ein alter Hase. ich blogge zwar noch nicht so lange, aber ich kenne das WWW von Kindesbeinen an, habe schon in der Branche Seiten entwickelt, als alle es noch toll fanden, den Hintergrund in Eiche-Rustikal- Planken zu kacheln und darauf animierte Hamster mit Glitzerstaub tanzen zu lassen. An jedem Mauszeiger hing ein Sternenschweif und alles machte Geräusche (in übelster Qualität, denn die Verbindungs- und Ladegeschwindigkeiten waren lachhaft). Das ist lange her – schöner wird’s dadurch nicht 😉

Aus den ersten kleinen Webdesignern wurde die große Welt des Internets, Satt einer Weiterbildung gibt es heute unendlich viele mediale Studiengänge. Und dennoch gibt es noch eine Parallelwelt, die der Leute mit der privaten Homepage oder eben dem kleinen Blog, der heutzutage die kleine eigene Homepage weitgehend ersetzt.

Ich erinnere mich an diese Dinge, aber ich erinnere mich nicht daran, dass damals alle lieb miteinander waren. Nett sein ist für mich eine Frage des Charakters, der Erziehung und der Einstellung. Erfolg kann arrogant machen, muss es aber nicht, so wie man im kleinen freundlich sein kann, aber auch missgünstig.

FOR THE TIMES THEY’RE ARE A CHANGING

Dies wusste der gute alte Bob Dylan schon vor 52 Jahren, denn seine Eltern-Generation jammerte “Früher war alles besser”. Aber darf man mit 25 Jahren schon so jammern? Sollte man Wandel nicht begrüßen? Warum ist es “schade”, dass heute manche mit ihren Blogs Geld verdienen (wollen)? Dies ist einfach eine neue Branche, die sich erschlossen hat. Die Welt der Werbung und des Marketings hat sich mit der Erschließung der neuen Kanäle total gewandelt, Guerillla-Marketing statt großem Kino-Spot, On-Demand-Serien statt Fernsehfilme…

Ich gehöre allerdings auch zu dem Menschen, die vielleicht auch gerne mal über einen Mittelaltermarkt schlendern, aber mit der real gelebten Nostalgie nicht anfangen können. Die Zeiten mögen gerade in so mancher Hinsicht schlimm sein, aber es möchte doch niemand ernsthaft behaupten, dass früher alles besser war? Ich jedenfalls möchte nicht im 15,Jahrhundert gelebt haben, als man mit 30 zahnlos war und wie 60 aussah (an die vielen Zahnschmerzen davor ohne Aspirin gar nicht zu denken), 5 der 8 geborenen Kinder verloren hatte, um dann pünktlich zum 31, Geburtstag an einem vereiterten Zehennagel zu sterben?

DOCH NUR ANDERS?

Nein, früher war nichts besser, es war nur anders. Allerdings neigt unser Gehirn dazu, vergangene Dinge zu verklären. Heben wir mal die Schicht aus rosa Blümchen und Schreibschrift ab, werden wir feststellen, dass man sich auch damals schon über unhöfliche Menschen geärgert hat und sich auch da nicht alle lieb hatten.

Sicher, die Gruppe an sich war kleiner, alle befanden sich im Ausprobieren und Entwickeln, da hat man mehr Kontakt und leistet sich Support. Der Support ist meiner Ansicht nach auch nicht weniger geworden, nur die Gruppe größer – oder es ist eben gar nicht mehr EINE GRUPPE.

Es  ist eine Welt geworden mit diversen Ligen und jede hat ihre Berechtigung. Es ist doch toll, dass man auch beruflich Bloggen kann, man muss ja nicht. Neue Blogs entwickeln sich häufig nicht mehr, das ist richtig, die neueren wie “OHH COUTURE” von Leonie Hanne sind durchgeplante StartUps mit Businessplan. Mit dem Einsatz, dem Risiko und dem möglichen Erfolg oder Scheitern eines solchen Unternehmens. Sprechen tut man natürlich von denen, die es schaffen, solche die untergehen, trotz allen Einsatzes, sind auch schnell vergessen.

BLOGGER ≠ BLOGGER

Es heißt gleich, aber es sind verschiedene Dinge. Man darf nur nicht die gleiche Erwartungshaltung haben. Eine Profibloggerin kann nicht jedem kleinen Blogger das Layout zurecht basteln, der Probleme mit seinem Theme hat. Vermutlich kann sie es sogar wirklich nicht, das macht das Team hinter ihr oder eine beauftragte Agentur. Selbst eine Bloggerin wie MASHA SEDWICK, die wirklich noch “einfach mal angefangen” hatte, beschäftigt heute ein Tema und ist ein kleines Unternehmen. Mit dem jetzigen Erfolg, aber auch dem Risiko und der Verantwortung – und dem Dauereinsatz.

Wer  professionell bloggt – ob nun mit einem Verdienst von 500 oder 10000 (oder mehr) Euro/Monat, arbeitet hart dafür – oft 16 Stunden am Tag. Profi-Blogger tragen vielmals ihr Privatleben nach außen und haben wenig Rückzugsmöglichkeit, dafür bei Erfolg auch einige Privilegien und viel Anerkennung. Sie sind die Popstars der Bloggerbranche. Sie reisen häufig viel, machen aber doch nie wirklich Urlaub, der Kopf ist stetig bei der Verwertbarkeit des Erlebten für die Webkanäle. Froh kann sein, wer da einen passenden Partner an der Seite hat, sonst ist auch die Beziehung schnell Vergangenheit. → HIER findet ihr meinen Beitrag zum Thema “Beziehungskiller Blogging”.

Nicht jeder muss so intensiv Bloggen und ein “Popstar” sein. Man kann auch in der Hobbyband spielen, damit glücklich werden und morgens seinen Job als Krankenschwester machen.

Ach nein, ich glaube nicht, dass früher alles besser war, weder in der Bloggerszene, diesem “Second Life” noch im “First Life”. Es war nur ANDERS. Wie jede Wandlung hat das Wachsen der Bloggerbranche neue Möglichkeiten geschaffen, andere Dinge sind verloren gegangen. In der Erinnerung ist vieles schöner, als es das eigentlich war. Auch diese Weisheit ist nicht neu.

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SCHEIN ODER SEIN?

Vielleicht aber wohnt auch das UPTOWN GIRL, das du siehst, in Wirklichkeit downtown in einer Bruchbude und investiert alles in eine teure Handtasche? Es gibt sogar Blogger, die kaufen teure Outfits und geben diese als Kooperation aus, damit sie erfolgreicher wirken. Vielleicht ist aber das nette und ganz natürliche DOWNTOWN MÄDEL, das in zerfetzten NoName Jeans zum Blogevent schlurft und sich nett mit dir unterhält eine ganz erfolgreiche, wie du später feststellst (ist mir auch schon passiert, man kennt ja nicht jeden den man “kennen müsste”).

Wie geht es euch mit der Bloggerszene? Wie mit eurem Leben? Denkt ihr, früher war alles irgendwie besser? Leichter vielleicht, überschaubarer, friedlicher? Oder doch nur anders?

Welcher Style gefällt euch besser? Seid ihr das preppy UPTOWN GIRL oder das lässige DOWNTOWN GIRL?

 

Ich freue mich auf eure Meinungen und Kommentare!

 

Euer stylepeacock

Chris

 

 

– *beinhaltet Affiliatelinks –

 

 

 

 

10 comments

  1. Neid und Missgunst werden vermutlich mit steigendem Alter weniger, oder, Chris? Ich bin mir sicher, wir würden uns großartig verstehen! Arroganz isn Arsch. Liebe Grüße Caren

  2. “Früher war alles besser” mit einem augenrollen und einer I’m so over it Einstellung von jemandem in den zwanzigern zu hören lässt mich schmunzeln. Das wirkt so hart danach, dass man nur ernstgenommener werden will, weil man schon X Jahre dabei ist, und sowieso sich eben “besser auskennt” als es das makellose, junge Gesicht erahnen lässt. Sicherlich sind viele dieser Bloggergeneration tatsächlich mit dem Internet großgeworden – und hatten eine Myspace Seite oder gar ein Livejournal, deutlich bevor bloggen cool oder gar ernstzunehmend war. Ich denke es gehört vllt dazu, sich in den 20ern zu entwickeln und ein paar Persönlichkeitsstile auszuprobieren, aber dieses “abgekämpfte” und tendenziell “grenzzynische” über allem stehen beobachte ich schon länger und habe es satt. Ja, viele sind verhältnismäßig erfahrene Karrieredamen (und -herren), aber das heißt nicht dass man das an jeder Ecke durchhängen lassen muss. Manchmal einfach durchatmen, entspannen (Schultern mal sacken lassen) und etwas schönes machen ganz ohne dabei das Smartphone zu zücken. Das Leben existiert, auch wenn man es nicht dokumentiert… Wir sollten aufhören, ständig etwas beweisen zu wollen, egal in welchem Alter ☺

    1. Wie recht du hast, die Dinge mal ein bisschen gelassener sehen 🙂

  3. Schöner Bericht meine liebe

    Ich finde es toll wenn Menschen ihr Hobby zum Job machen wenn man was dazu verdient ist doch nicht schlimm finde ich
    Ich finde auch das es anderst war denn es gab viele Möglichkeiten nicht die es heute gibt die Sichtweise der Menschen wird anderst und ein Mensch ist im Prinzip nie zufrieden er muss immer mekern auch wenn er alles hat mekert er was ich sehr schade finde man sollte dankbar sein mit der Situation und seinem Leben

    1. Ja, da ist etwas dran, es ist vieles eine Frage der Einstellung. ich habe früher auch vieles negativer geshen un festgestellt, dass das Leben schöner ist, wenn man eine positivere Sichtweise entwickelt und versucht die guten Dinge zu sehen.

      LG
      Chris

  4. Selten kommt es vor, dass ich einen Beitrag von oben nach unten komplett lese und so sehr interessiert bin.Danke für deine schöne Stellungnahme zu einem Thema, das definitiv viel in meinem Kopf rumschwirrt. Ich sehe es genauso, ich liebe das Jetzt und bin der gleichen Ansicht, dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt. Wir stehen oft am Uferrand und bewundern die Person auf der anderen Seite, doch wer sagt uns, dass diese Person nicht gerade das gleiche tut.
    Hab einen schönen Abend, XO Julia
    http://fashionblonde.de
    PS. Mir ist es wichtig, mit meinen Lesern zu kommunizieren und so zu bleiben wie ich bin, egal was das Bloggeruniversum bereithält.

    1. Liebe Julia, danke dir, ja, das ist echt das wichtigste, sich selbst treu bleiben. Ich schau gleich mal bei dir vorbei .-)

      LG
      Chris

  5. Hallo Chris, diesmal ein etwas nachdenklicher Beitrag von Dir. Aber ich finde in gut geschrieben und skeptisch beleuchtet er dazu die Bloggerszene…. Ich bin erst vor knapp 1 Jahr auf die Blogger aufmerksam geworden und lese, oder besser informiere mich dort regelmässig. Wenn einmal ein Hype da ist, springen viele auf und wie in den Zeitschriften wiederholt sich dann Vieles. Oft ist auch das Marketing Konzept erkennbar. Oft wirkt es so, dass der Markt von einem Produkt überrollt wird… Ganz schlimm wird das ganze vor den Feiertagen. Und so habe ich schon lange für mich beschlossen dass ich nicht jeden Trend mitmache und versuche eher mit ein bis zwei Teilen pro Saison meinen Stil oder das was mir steht – zu kreieren. Das klappt nicht immer aber aus Fehlern lernt Frau. Von daher muss ich auch sagen dass ich, je nach Laune, schon beide Styles im Schrank habe. Und zum Schluss -ja früher war vieles schön. Aber morgen wird es noch schöner und Frau kann viel Neues entdecken und sich auf übermorgen freuen… Ich wünsche Dir schon mal einen guten Start ins WE und wieder gute Ideen für Deinen Blog. LG Rike

  6. Ich habe das Lesen von Blogs tatsächlich erst vor wenigen Jahren für mich entdeckt und angefangen hat alles mit der glossybox und der Suche nach unboxings 😀

    Bis heute bist du jedoch irgendwie der einzige Blog geblieben, den ich wirklich regelmäßig lese.

    trotz meiner großen affinität für Mode, Beauty und anderen Oberflächlichkeiten 😉 kenne ich mich überhaupt nicht mit der bloggerszene, dem bloggen selbst oder den Blogger-Promis aus… Ich wundere mich gerade selbst…

    Wie dem auch sei…
    Zum Thema up- oder down-town Girl…
    Ich bin selbst jemand, die sich mit chloe-Kleidchen, miumiu-Tasche und Jimmy Choo-Pumps schmückt, die eigentlich überhaupt nicht zu meiner gehaltsklasse passen.
    Ich bin inzwischen dazu übergegangen, auf Designer-Klassiker zu sparen und diese dann neutral zu kombinieren. Da ich sowieso fast jeden Tag irgendein schwarzes Etui-Kleid trage, kann das auch von h&m sein. So kann ich mich dann wie ein updown-Girl fühlen, ohne die tatsächliche Dekadenz zu besitzen und bin somit ein bisschen wie dein beschriebenes Beispiel… Ich arrangiere mich mit Altbau-Wohnung über einer Kneipe, Ikea-Einrichtung und leerem Kühlschrank.
    Ein bisschen fühle ich mich gerade wie carrey bradshow 😀

    Und zu guter letzt… Ja, früher war es schön, aber morgen wird es noch besser!

    1. Liebe Iris, hihi, das klingt nach konsequentem und eigenwilligen Lebensstil, das gefällt mir. Hat auch was von “Breakfast at Tiffany’s”, gerade stelle ich mir dich in dem schwarzen Kleid vor, ganz wie Holly :-). Ich finde es toll, wenn man es schafft, sich mit wenigen, edlen Teilen zu begnügen. letztendlich ist das vernünftiger und nachhaltiger. Und man sieht ja doch nur das, was derjenige gerade anhat. Ich schaffe das leider nicht, bin ein Schnäppchenjäger und versuche gerade etwas an meiner Art des Klamottenkaufs zu ändern, nach dem Motto “weniger ist mehr”, denn vieles trage ich kaum, von dem, was ich besitze. Dass du meinen Blog so exklusiv liest, treibt mir die Röte ins Gesicht und freut mich total! Mode ist einfach ein tolles Thema, ach ja und so ein Leben in Manhattan mit einer kleinen Wohnung nur voller Schuhe, das könnte ich auch führen :-)Zu dumm, dass man im echten Leben nicht von leben kann, einmal pro Woche in einem Café eine Kolumne zu schreiben 😉
      LG
      Chris

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