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WARUM BLOGGEN SO SCHWIERIG GEWORDEN IST

Vor über vier Jahren bin ich zum Bloggen gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Ich kannte mich ganz gut mit Websites, HTML und Bildbearbeitung aus und besitze eine Menge Interessen. Einfach über allerlei Themen wollte ich schreiben, Ansichten teilen und mich austauschen.

5 Gründe das Bloggen aufzugeben / Die Bloggerkrise
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Wie die meisten Blogger zu dieser Zeit habe ich einfach losgelegt. Ohne Konzept, Zielgruppen-Analyse oder Nischenkonzept habe ich mir in WordPress einen Blog zusammengeschustert und begonnen. Eine Community hat sich schnell eingestellt und sogar ein blogeigenes Forum habe ich lange erfolgreich betrieben. Wenn man merkt, dass Menschen gerne lesen, was man schreibt und auch wieder zurückkommen, motiviert das zunächst ungemein.

Doch immer mehr Stolpersteine machen das Bloggen heutzutage anstrengender. Es bedarf mehr und mehr Durchhaltevermögen weiter zu machen. Nicht nur mir geht es so. Hier sind die fünf wichtigsten Gründe, weshalb viele das Bloggen aufgeben.

5 Gründe das Bloggen aufzugeben / Die Bloggerkrise

1. SINKENDE BESUCHERZAHLEN & WENIG RESONANZ

Jeden Tag entstehen neue Blogs. Viele bloggen heute nicht mehr unbedarft und aus einer Laune heraus, sondern als strategisch durchdachtes Geschäftsmodell. Blogs, die von Anfang an mit professionellen Bildern und einem perfekten Layout daherkommen. Menschen, die es schaffen, mit dem Bloggen scheinbar von 0 auf 100 in Lichtgeschwindigkeit abzuheben. Mega Reichweite kann jeder haben, der sich nur bemüht?

DIE NEUEN SUPERBLOGGER

20jährige mit klaren Business-Strategien und blendendem Aussehen schießen wie Pilze aus dem Boden. Alle ein bisschen zu hübsch, zu smart, zu dünn und zu blond, um wahr zu sein. Man selbst zappelt jeden Tag, um die Social Media Kanäle zu bedienen, aber sie wachsen einfach nicht. Es ist, als ertrinke man in einem See, winkt und strampelt, wird aber nicht gesehen. Die Leute ziehen vorbei und würdigen einem keines Blicks. Irgendwann, gluck, gluck, ist der Kopf dann unter Wasser. Um einen herum erstrahlen derweil neue Sterne am Himmel. Plötzlich erscheinen einem die eigenen Bilder und Inhalte mickrig, das Layout unprofessionell und die Inhalte wahllos.

DER ERFOLGSDRUCK BEIM BLOGGEN

Der kleine Blogger zermartert sich das Hirn, wie er erfolgreicher werden kann und warum sich anscheinend immer weniger Leute für die Inhalte interessieren. Die Energie verpufft in Frust und Unsicherheit statt zu neuen glühenden Ideen zu führen. Tatsache ist: Es gibt mittlerweile gefühlt so viele Blogs wie Sterne am Himmel und immer mehr teilen sich einen Kuchen. Da fallen einige große Stücke, aber für viele nur noch Krümel ab.

Nun mag man sagen, das ist nicht so wichtig. Aber mit dem Bloggen ist es wie mit jeder anderen Tätigkeit. Ganz ohne Erfolg und Anerkennung macht es irgendwann keinen Spaß mehr. Wer täglich Stunden in seinen Blog steckt und dennoch mit sinkenden Zahlen und abnehmendem Interesse zu kämpfen hat, verliert irgendwann die Lust.

REICHWEITE BEI FACEBOOK & INSTAGRAM

Hinzu kommt, dass man auf Facebook und Instagram offenbar nur noch gegen bezahlte Werbung gezeigt wird. ich bekomme vermehrt Rückmeldung, dass selbst Leute, die mich abonniert haben, meine Beiträge gar nicht mehr gezeigt bekommen. Auf der anderen Seite sperrt Facebook ständig meine Beiträge, wenn ich nur einen Markennamen oder ein Wort wie “Douglas” nenne. Dies soll ich dann als bezahlte Werbung mit dem Facebook-Tool verlinken, auch wenn es keine ist. Dies mache ich aber nicht. Damit verlinke ich nur, wenn es sich tatsächlich um eine bezahlte Kooperation handelt. Sonst halte ich das für Irreführung meiner Leser.

PINTEREST UND DIE REICHWEITE FÜRS BLOGGEN

Pinterest gilt als die neue Wunderwaffe für mehr Traffic. Ein Jahr nun habe ich an Pinterest geschraubt und gepinnt bis der Arzt kommt. Auf eine Reichweite von einer halben Million/Monat habe ich es gebracht. Und dann über Nacht war die Zahl halbiert. Bis heute ist das so geblieben und es gibt keine Erklärung dafür. Firmen, denen ich die 500k genannt habe, halten mich nun für unglaubwürdig, dabei hat sich im Kern nicht geändert. Pinetrest hat nur einen Fehler im Statistik-Tool, weil es daran geschraubt hat.

2. SCHLECHTE KOOPERATIONEN BEIM BLOGGEN

Egal, ob man unseriöse Anfragen bekommt oder selbst viel Energie hineinsteckt, um spannende Kooperationen zu finden. Es ist oftmals so anstrengend wie ermüdend und führt zu wenig. Ein weiterer Punkt, weshalb viele eher erschöpft als motiviert sind:

KOOPERATIONSANFRAGEN VON UNTERNEHMEN

Ja, immerhin ist man als Blogger so erfolgreich geworden, dass man Kooperationsanfragen erhält. Leider meistens wenig attraktive. Viele Unternehmen glauben noch immer, Bloggen sei erfunden worden, um ihnen einen kostenlosen Werbekanal zu generieren. Lest hier zu auch meinen Post: “WELCHEN WERT HABEN BLOG-KOOPERATIONEN?”.

Viel Zeit steckt man in Antworten der Kooperationsanfragen und in Verhandlungen. Am Ende wird daraus allzu oft nichts. Das Unternehmen will in Form eines Cremetops bezahlen oder eines albernen Rabattgutscheins. DoFollow Links und nicht gekennzeichnete Kooperationen werden verlangt oder man soll fremden, vorformulierten Werbecontent posten. Was am Ende bleibt, ist verlorene Zeit und Energie.

KOOPERATIONSVORSCHLÄGE FÜR UNTERNEHMEN

Man hat tolle neue Ideen fürs Bloggen und eine passende Kooperation im Auge. Jetzt gilt es mögliche Kooperationspartner anzuschreiben. Auf die erste Anfrage hin signalisiert das Unternehmen Interesse. Eine ausgearbeiteter Vorschlag wird verlangt, ein perfektes Media Kit, brandaktuelle Zahlen und Statistiken. Schnell vergeht ein halber Tag damit ein perfektes “Bewerbungspaket” zu schnüren. Am Ende meldet sich die Firma nach mehrmaliger Korrespondenz einfach nicht mehr oder will vom vorgeschlagenen Honorar nichts mehr wissen. Wieder ist viel Zeit ins Land gegangen, die man für das Schreiben von Artikeln oder einfach ein bisschen Freizeit hätte gut gebrauchen können.

UMGESETZTE KOOPERATIONEN UND DAS LIEBE GELD

Nun hat man sich auf ein Minimum herunterhandeln lassen und dennoch alles hochwertig und umfangreich umgesetzt. Unter dem Strich bleibt kaum ein Mindestlohn. Doch das Geld fließt nicht, Die Firma oder Agentur macht keine Anstalten, die ausstehende Summe zu begleichen. Ich habe in meinem Bloggerleben mehr als eine Mahnung geschrieben. Auch dies kostet Zeit und Nerven. Zudem habe ich feststellen müssen, dass offenbar Affiliateeinnahmen oft nicht seriös abgerechnet werden. In der Regel fällt das nicht auf, denn man weiß ja nicht, wer etwas über den eigenen Bloglink gekauft hat. Mir ist es so gegangen, dass ich z.B. von einem sehr großen Einkauf einer treuen Leserin wusste und mir dieser einfach unterschlagen wurde. Da denkt man natürlich, wie viel wurde hier noch nicht gutgeschrieben?

5 Gründe das Bloggen aufzuhören / Bloggerkrise

3. DAS ABMAHN-GESPENST BEIM BLOGGEN

Zunehmend mehr hat man das Gefühl, als Blogger schon mit einem Bein im Gefängnis zu stehen.  Oder man fürchtet den finanziellen Ruin, weil man Abmahnungen und Klagen auf sich zukommen sieht. Die Angst vor Abmahnung bringt Blogger um ihren Schlaf. Bloggen ist kein Freizeitspaß mehr, selbst wenn man völlig losgelöst von kommerziellen Gedanken bloggt. Zwei große Faktoren machen einem hier das Leben besonders schwer:

DSGVO: RECHTSKONFORM BLOGGEN?

Über Sinn – oder vielmehr Unsinn – der neuen Datenschutzverordnung wurde bereits viel diskutiert. Lest hierzu auch meinen Blogbeitrag “DSGVO ANPASSUNG FÜR BLOGGER | MEINE BLOG-UPDATES”, indem ich beschreibe, wie ich bisher nur das “Nötigste” umgesetzt habe. Dies hat bereits Wochen und Monate des Einlesens und Basteln am Blog erfordert. Das Ergebnis ist ein weniger schöner Blog mit eingeschränkten Funktionen. Die Besucher sind verunsichert, werden beim Aufrufen des Blog bereits mit Warnmeldungen beschossen, welch schlimmen Dingen sie zustimmen sollen. Ein Blick in die nun omnipräsente und an jeder Ecke verlinkte Datenschutzerklärung macht es nicht besser. Sie liest sich schlimmer als ein Beipackzettel für schwer schädigende Medikamente.

Kaum ein Blogger, der sich nicht überfordert fühlt. Worin soll man noch Spezialist werden? Der perfekte Texter, Designer, Fotograf & Bildbearbeiter, Model, Marketing- & Social Media Experte – und nun auch noch Jurist?

Bei Lesern werden durch die DSGVO unbegründet Ängste geschürt. Dinge, die völlig normal sind, wie das Speichern einer E-Mail Adresse, um den Newsletter zu versenden, werden plötzlich als ungeheuer brisante Dinge dargestellt. Wer nicht vom Fach ist und nun eine normale Datenschutzerklärung eines Blog liest, bekommt es mit der Angst. Der Leser muss fast zu dem Schluss kommen, dass dies eine gefährliche Website ist, die man besser nie mehr betritt.

BLOGGEN MIT ANGST & DRUCK

Der Blogger hingegen strampelt weiter. Sind die schlaflosen Nächte wegen der DSGVO-Umstellung endlich vorbei, liegt er weiter wach und sorgt sich. Sind alle Anforderungen erfüllt? Der Postkasten wird nur noch mit Angst geöffnet und jeder halbwegs amtlich aussehende Brief verursacht Herzrasen und dezente Panikattacken. Viele haben an diesem Punkt einfach aufgegeben und den Blog dicht gemacht. Was aber, wenn der Blog zumindest ein notwendiger Teil der Einnahmen ist?

KENNZEICHNUNG & ABMAHNUNG BEIM BLOGGEN

Das zweite große Gespenst neben der DSGVO heißt “Kennzeichnungspflicht”. Hierzu habe ich bereits >> mehrere Artikel verfasst. Nach dem letzten Urteil des Berliner Landgerichts gegen Vreni Frost von neverever.me Mitte Juni soll man nun wohl alles kennzeichnen, was nur auf 100 Meter den Verdacht einer Markenerkennung auslösen könnte. Auch völlig unbezahlte Posts sind nun betroffen. Was der Transparenz dienen soll, führt diese ad absurdum. Wie soll ein Leser noch eine bezahlte Kooperation erkennen, wenn der Blogger aus Angst vor Abmahnung einfach alles als “Werbung” oder “Anzeige” kennzeichnet?

Dem Leser entsteht der Eindruck, der Blogger schreibe nur noch gegen Geld und alles seine bezahlte Aktionen. Der Blogger verliert die Lust am Bloggen, weil ihm die Leser weglaufen und er dennoch in ständiger Angst vor Abmahnung lebt.

DAS FACEBOOK “MARKENTOOL”

Zum Thema Facebook und das wirklich fehlleitende “Markentool”, mit dem man gezwungen werden soll, alles zu verlinken: Dies ist auch so eine Möchtegern-Transparenz, die irreführt (s. auch oben beim Punkt Reichweite). Wenn ich euch schreibe, dass ich die Douglas Codes aktualisiert habe oder es ein tolle Angebot bei Clinique gibt, deklariere ich dies ordentlich damit, dass meine Seite Affiliate Links enthält. Dies ist aber keine bezahlte Werbung, kein honorierter Beitrag. Facebook aber sperrt nun ständig meine Beiträge, weil ich sie nicht mit dem Markentool verlinke. Das ist absurd.

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4. BLOGGEN KILLT FREUNDSCHAFTEN & BEZIEHUNGEN

Bloggen schafft viele neue Bekannte? Alle kennen und lieben dich? Tatsache ist: Die meisten Blogger kennt niemand. Kleine Blogger stehen  auf Events oft am Rande – soweit  sie überhaupt eingeladen werden. Da fühlt man sich schnell ziemlich alleine in der Bussi-Bussi-Gesellschaft der 100k+ Influencer. Bloggen ist ein Haifischbecken und man sollte nicht all den bunten Bildern glauben. Blogger, & Influencer die auf Coachella zusammen in die Luft hüpfen und sich alle schrecklich lieb haben? Dies ist ein Image, ein poliertes Bild aber nicht die Realität.

DIE LIEBE ZEIT & DAS BLOGGEN

Bloggen erfordert viel Zeit, auch wenn man nicht zu den Top 100 der Branche gehört. Freunde wenden sich ab, weil der Blogger ständig nur mit dem Smartphone beschäftigt ist. Alles dreht sich darum, ob und wie man es für den Blog verwenden kann. Sogar Beziehungen zerbrechen, weil es einfach keine Freiräume mehr für echtes Privatleben gibt. Alles wird dokumentiert – und tut man es nicht, hat man ein schlechtes Gewissen, weil man es lässt.

Ein Blog ist wie ein Baby. Auch wenn man das Kind gut versorgt beim Babysitter oder der Oma weiß, kann man die Party nicht mehr wie früher unbedarft genießen. Immer ist ein bisschen schlechtes Gewissen und Sorge im Hintergrund mit dabei. Bloggen und davon gelegentlich komplett loslassen können, gelingt vielen nicht. Am Ende bleibt oft nur die Entscheidung für das eine oder andere.

 

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5. STRESS IM JOB DURCHS BLOGGEN

Die meisten, die bloggen, machen dies nebenher. Sie haben einen Job, oft eine Familie und eben auch einen Blog. Oftmals wird der Blog der Faktor, der am meisten Aufmerksamkeit erfordert. Entweder ist man dann bereits kommerziell so erfolgreich, dass man den Job schmeißen und vom Bloggen leben kann – oder eben nicht.

JOB ODER BLOG? NEBENBERUFLICH BLOGGEN?

Nur wenige verdienen damit wirklich so viel, dass  es sie ernährt. Noch weniger werden gar selbst Arbeitgeber und der Blog ein kleines Unternehmen, das eigene Kräfte wie einen Fotografen und Social Media Manager beschäftigt. Dass der Stress neben dem Job zu groß wird oder gar der Beruf leidet, ist für viele ein Grund das Bloggen aufzugeben. Viele Bloggen auch in der Studienzeit und können es dann beim Berufseinstieg nicht mehr mit den Anforderungen der Arbeitswelt vereinbaren.

Mal eben in der Probezeit frei bekommen für ein wichtiges Blogger-Event? Übermüdet auf der Arbeit sitzen und an den Blogpost denken, der heute noch raus muss? Da kann die Leistung am Arbeitsplatz schnell leiden md irgendwann muss man sich vielleicht entscheiden.

TROTZDEM MIT DEM BLOGGEN WEITERMACHEN?

Auch für mich hat sich die Frage “Aufhören oder Weitermachen” mehr als einmal gestellt. Tatsache ist, dass es nicht leichter geworden ist in den letzten Jahren. Die neuen Rechtsunsicherheiten aufgrund der ungeklärten Kennzeichnungspflichten und der DSGVO machen es nicht leichter. Bei mir kamen nun noch eine Menge persönlicher Schicksalsschläge und Anforderungen hinzu.

WEITERMACHEN, PAUSIEREN ODER NEUE WEGE FINDEN?

Wer merkt, dass das Bloggen zunehmend mehr eine Belastung als die reine Freude darstellt, muss sich fragen, was er mit dem Blog für Ziele verfolgt. Soll es nur ein kleines Hobby sein, kann man sich vielleicht wirklich einmal eine Auszeit gönnen. “Blog-Detox” betreiben und das Schreiben mal eine Weile ruhen lassen. Vielleicht einmal einen Urlaub machen, in dem man wirklich kein Instagram bedient, keine Bilder gezielt für Beiträge knipst und kein Essen ablichtet.

Bloggt man voll- oder nebenberuflich, ist dies natürlich nicht so einfach. Professionelles Bloggen kennt keinen Urlaubsanspruch. Hier hilft es zu analysieren, was man ändern kann, um wieder mehr Lust am Bloggen zu bekommen. Worüber möchte man wirklich schrieben und welche Zielgruppe bedienen? Kann ein neues Konzept, andere Schwerpunkte oder ein frisches Layout weiterhelfen?

MEINE STRATEGIE FÜR NEUE LUST AM BLOGGEN

Derzeit habe ich mich entschieden mit dem Bloggen weiterzumachen, aber mich in einigen Punkten neu aufzustellen. Nicht zuletzt die vielen Schicksalsschläge der letzten Monate und Jahre haben auch mich selbst verändert. Manche Dinge sind wichtiger geworden, andere bedeuten mir einfach nichts mehr.

So werde ich neue und mehr Schwerpunkte setzen und weniger weit gefächert bloggen. Bis zu meinem Umzug ruhen einige Dinge – so der Newsletter. Ihr könnt euch aber gerne eintragen, dann erhaltet ihr den ersten nach dem Umzug! Es ist einfach derzeit nicht alles zu schaffen. Wenn ich dann in Potsdam bin, wird sich einiges ändern. Der Blog erhält inhaltlich wie optisch ein Relaunch. Wie es dann weitergeht, werden wir sehen. Ich hoffe, dass mir viele meiner Leser treu bleiben und weiterhin stylepeacock.com besuchen. Zudem wünsche ich mir natürlich auch neue Leser, spannende Projekte und interessante Kooperationen.

Wie geht es euch? Versteht ihr, wenn Blogger aufgeben? Oder bloggt ihr selbst und habt schon einmal oder gar öfter vor dieser Entscheidung gestanden alles hinzuwerfen? Habt ihr Wege aus der Bloggerkrise gefunden?  Seid ihr gespannt, was sich beim Stylepeacock in nächster Zeit tun wird?

Ich bin richtig gespannt auf eure Meinungen zu diesem Thema!

 

Euer stylepeacock


Chris

PS: Mehr neues zu meinem leben findet ihr in der Kategorie “THE POTDAM PROJECT” und weiteres zum Thema Bloggen und wertvolle Tipps in der Kategorie “ABOUT BLOGGING”.

29 comments

  1. Ehrlich? Ich bin nicht unglücklich darüber, dass viele Blogs dicht machen. Wer braucht so viele Mami Blogs? Kaum das Kind auf der Welt – Zack muss ein Blog her. Und dann diese ganzen einfallslosen Fashionistas? Gleichen wie einem Ei dem Anderen? Stil fragwürdig, Rechtschreibung sowieso. Statistisch geben 50 % der Blogger nach 24 Monaten auf. Und das ist auch gut so. Nur wer sich mit der Materie ernsthaft auseinandersetzt hat eine Chance. Also beiß dich durch! Und verlasse die Komfortzone. Lerne SEO und dein Blog wird leben. Ich bin 50 und habs auch geschafft. Weitermachen und nicht jammern Liebe Grüße Marion

    1. Liebe Marion, ich danke dir. SEO betreibe ich rege, ich bin ja professioneller Texter vor allem fürs Netz 🙂 Aber dranbleiben kostet manchmal echt viel Energie. Do ich denke auch, Ü50 muss kein Nachteil sein. “Junge Blogs” gibt’s wirklich mehr als genug. Ich bin ja auch Ü50.

      LG
      Chris

  2. Hallo Chris,
    Ich lese deinen Blog von Anfang an, jetzt mit Kleinkind weniger regelmäßig, aber ich würde ihn sehr vermissen, wenn du aufgeben würdest. Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen und freue mich auf weitere spannende Inhalte ☺

  3. Ich habe noch nie so oft darüber nachgedacht, mit dem Bloggen aufzuhören, wie im Moment. Finanziell kommt ja wirklich gar nicht mehr so viel rüber, die Ansprüche an einen guten, ansehnlichen Blogartikel sind immens gestiegen. Die rechtliche Seite ist mehr als fragwürdig.
    Irgendwie kann ich es nicht lassen. Mein Blog (oder meine Blogs) sind meine Babys.
    Eine wirkliche Lösung ist bei mir noch nicht in Sicht.
    LG Sabienes

  4. Ich danke Dir für diesen emotionalen und ehrlichen Beitrag! Du sprichst damit vielen aus der Seele. Speziell die DSGVO und neuen Kennzeichnungspflichten haben mir in den letzten Monaten den Spaß am Bloggen geraubt.. Jetzt kommt auch noch das Sommerloch hinzu, was nicht gerade dazu beiträgt, dass die Motivation steigt, wieder tolle Inhalte zu produzieren. Die Bloggerszene hat sich im Allgemeinen in den letzten Jahren mMn sehr verändert. Viele sind so missgünstig geworden und kaum jemand kommentiert noch Beiträge. Ich finde es absolut schade und habe dennoch Hoffnung, dass es irgendwie wieder bergauf geht!

    Ich wünsche Dir einen bestmöglichen Start in Potsdam nach den schrecklichen Schicksalsschlägen, welche du in der letzten Zeit bewältigen musstest.

    Fühl Dich gedrückt!

    Liebe Grüße,
    Sabrina

    1. Liebe Sabrina, danke für deine lieben Worte. Ja, es ist manchmal echt so, dass man die Lust verliert, wenn man einen tollen Beitrag schreibt, super Fotos macht, ewig dran arbeitet und irgendwie es niemanden zu interessieren scheint. Besonders schlimm ist auch dass man auf facebook und Insta so in der Reichweite eingeschränkt wird. Die Leute sehe einfach gar nicht mehr, was man macht, gerade, wenn man ein kleinerer Fisch ist. Das ist einfach absurd.

      LG
      Chris

  5. Liebe Chris,
    vor allem mit deinem 4. Punkt, der DSGVO und den Abmahnungen, kann ich mich sehr gut identifizieren. (Der Rest betrifft mich als nichtkommerzielle Bloggerin nicht so.) Ich blogge auch schon seit 5 Jahren und vieles hat sich verändert. Bald kommt noch etwas neues auf uns zu: Stimmt das EU-Parlament am 4. Juli für die neue Richtlinie zum Urheberrecht, erwarten uns bald Upload-Filter und noch mehr Angst, etwas falsch zu machen. Denn anders wird die Überprüfung sämtlicher Inhalte auf Urheberrechtsverletzungen VOR dem Veröffentlichen nicht realisierbar sein. Leider wissen viel zu wenige davon oder verstehen es nicht richtig. Mit der Blogparade #MeinFreiesInternet möchte ich mehr Menschen auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen und vor allem auch emotional erreichen. Denn wenn wir sowohl kopfmäßig als auch emotional verstehen, wie sehr diese Entscheidung die (Meinungs-)Freiheit im Internet einschränken könnte, finden wir hoffentlich die Motivation, das zu verhindern! Lass uns zusammen unseren Leser*innen vermitteln, was wir an dieser Freiheit so wichtig finden, gerne mit einer persönlichen Geschichte. Ich finde, bei diesem Thema sollten kleine wie große Blogger zusammenhalten und dafür sorgen, dass möglichst viele davon erfahren. Mein Blog ist klein, deiner schon größer. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mithilfst, Upload-Filter und Co. zu verhindern! Mehr Infos zur Blogparade findest du hier: https://www.blitzlichtglitzer.de/blogparade-meinfreiesinternet/
    Meinen Beitrag zum Thema hier: https://www.blitzlichtglitzer.de/2018/06/fuer-ein-freies-internet/

    Liebe Grüße,
    Lucia

    1. Liebe Lucia, ja, das wird das nächste dicke Ei und das wird noch mehr Probleme verursachen, denn schon rein technisch kann und wird das gar nicht richtig funktionieren. Es sollte sich jemand damit befassen, der sich damit auskennt.

      Viele liebe Grüße
      Chris

  6. Ich freu mich gerade wie bolle, dass du nicht aufgeben möchtest. Meine regelmässige Dosis Stylepeacock würde mir schon arg fehlen . Ich finde diesen Humbug mit den ganzen neuen Bestimmungen aber auch echt ätzend übertrieben. Egal, wo man im Internet stöbert, überall muss man jetzt die Datenschutzbestimmungen zustimmen. Ich bestätige inzwischen einfach alles, ist zwar vielleicht dämlich, aber ich möchte mir mein Internet nicht vermiesen lassen. Wenn es in Great America irgendwen interessiert, was ich mache…shit happens. Er wird bei mir einschlafen, so langweilig bin ich . Ich wünsche dir für die kommende Zeit viel Kraft, Geduld, Ausdauer und vor allem viel Freude für deinen Neustart! Fühl dich ganz ganz fest gedrückt und 1000 Knutschas Mona

    1. Liebe Mona, ja, ich fürchte auch, dass dieses ganze “Einverstanden” Geklicke wirklich total sinnlos ist. Man stumpft ja völlig ab. ich würde jetzt auch bald Waschmaschinen kaufen, weil ich einfach selbst auf OK drücke. Wer soll das auch alles lesen? Ich will den Beitrag lesen und nicht 3 Seiten Datenschutzbestimmungen, wenn ich irgendwo draufgehe. Die einzigen, die das alles freut sind Abmahnhaie.
      Allerliebste Grüße
      Chris

  7. Das kenne ich alles nur zu gut: Vollzeitjob, zwei kleine Kinder, ein Mann, der den Blog überhaupt nicht toll findet und trotzdem den Anspruch, alles professionell anzugehen… Ich war schon mehrfach kurz davor, das Handtuch zu werfen.
    Was mich davon abgehalten hat, ist der Spaß, den ich unter all dem Druck trotzdem noch dabei habe. Geld verdiene ich kaum, das kann es also nicht sein.

    Anne – Linda, Libra, Loca

    1. Ich kann dich voll verstehn, es wäre schade, wenn dus aufgeben würdest. Es würd mir fehlen.
      Drück dich feste!

    2. Liebe Anne, ja, kaum jemand glaubt, wie viel Liebe udn zeit in einem Blog steckt. Das mit zwei kleinen Kindern nebenher zu schaffen, ist eine echte Leistung! Aber es ist imer auch schön eine “andere Welt” zu haben, wenn die Kinder klein sind (so schön alles sein mag). Ich kenne das.
      Viele liebe Grüße
      Chris

  8. Gut geschrieben und für den normalen Blogger absolut zutreffend. Aber für mich sehe ich das alles sehr gelassen.
    Ich blogge jetzt seit ziemlich genau 12 Jahren. Ich habe in einer Zeit angefangen, als Bloggen wirklich nur ein Hobby war und nicht viele interessierte. Und das ist es bis heute für mich geblieben: ein Hobby. Ich schreibe, wenn ich Lust habe. Wenn nicht, dann kann es auch ein paar Wochen oder Monate Pause geben. Ich mache keine Kooperationen, ich mache keine Werbung, präsentiere keine Produkte. Bloggertreffen interessieren mich nicht wirklich. Da würde ich mich ziemlich überflüssig und deplaziert vorkommen.
    Ich schreibe “nur” Kurz-, Gute Nacht Geschichten und kleine Romane.
    Damit erreiche ich bei Weitem nicht die Zahlen von Influenzern, aber damit kann ich ganz gut leben. Ich schreibe, weil Ideen und an ihnen Spaß habe. Meine Leser lasse ich halt daran teilhaben. Hin und wieder, nicht oft aber immer wieder, kommen Abdruckanfragen. Und so tummeln sich meine Werke in ein paar Büchern, Zeitschriften, auf Kreuzfahrten, Broschüren, im Regional-TV und Schulbüchern.
    Deswegen stresst mich das auch nicht und schränkt mich in meiner restlichen Freizeitauch nicht ein. Ich hänge nicht rund um die Uhr am Blog. Ich habe lediglich im Handy und Tablet eine Liste, auf der ich Ideen sammel, wenn mir was einfällt oder mache kurz ein Foto für später. Später kann dann am Abend sein, in einer Woche oder ein paar Jahren. Und das werde ich auch so weiter machen, weil ich damit genau den Weg für mich gefunden habe, der für mich passt.
    Aber wie gesagt, ich verstehe die Sorgen derjenigen, die mit ihrem Blog etwas verdienen wollen. Das hier ist nur mal die Sicht auf meine Welt des Bloggens.

    Lieben Gruß, der Marco vom Projekt “366 Geschichten für ein ganzes Jahr”

    1. Lieber Marco, ja, es ist toll, dass du das so entspannt angehen kannst. Ich wünsch dir voel Erfolg und Spaß bei deinem Projekt, denn es ist toll, wenn jemand das mit reiner Freude betreibt.

      Viele liebe Grüße
      Chris

  9. Ich fänd es unglaublich schade, wenn Du nicht mehr schreiben würdest. Aber ich seh auch, wie unglaublich viele Blogs aus der Erde schießen…..mit mehr oder weniger sinnigem Inhalt ‍♀️ . Das es Spaß macht finde ich wichtig……alles andere ist Qual und bringt noch mehr Mist mit sich.
    Von Firmen beschxxx werden, in welcher Art auch immer, ist schäbig. Das Miteinander ( egal, ob privat/beruflich) ist mitunter unter aller Würde.
    Bleib Dir treu, schraub hier und da und vergiss Dich dabei nicht!!!
    Viele Grüße Sonja Ro

    1. Liebe Sonja, es sind Leser wie du, die immer treu dabei bleiben, die einem echte Freude machen. ich freue ich ehrlich sehr, wenn du weiter dabei bist!
      Allerliebste Grüße
      Chris

  10. Toller Blog! Ich bin begeistert! Alles, was ich anklicke = prima!

  11. Liebste Chris,
    wow, was für ein toller Artikel. Du hast glaub ich auch nichts ausgelassen, das finde ich klasse. Du hast verdammt recht – mit allem! Zeit ist ein grundlegender Faktor. Zeit mit Freunden oder dem Partner wird immer weniger. Schleichend zwar, aber es macht sich bemerkbar.
    Bloggen und hauptberuflicher Job? Stimmt, ganz oft gehen einem Gedanken während des Jobs durch den Kopf, am liebste möchte man sie sofort umsetzen, aber – es geht nicht. Der Job, der einen ernährt ist wichtiger. Vielleicht mal eine kleine Notiz machen. – das ist dann schon das Äußerste.
    Frei machen, weil gerade ein interessantes Bloggerevent ansteht? Fehlanzeige! Welcher Arbeitgeber hat dafür Verständnis? Und wer hat schon so viel Urlaub um das alles bewältigen zu können? Kaum jemand!
    Ich kenne all Deine genannten Punkte nur zu gut, doch schlaflose Nächte habe ich selten – und schon gar nicht wegen der DSGVO, höchstens deswegen, weil ich meine ganzen täglichen Notizen noch zu einem Post zusammenfassen will und ich kein Ende finde.
    Bedenklicher finde ich dagegen das Urteil des Landgerichts Berlin gegen Vreni. Ich habe mich am Wochenende darüber auch schon so aufgeregt, dass ich auch gleich einen Artikel darüber geschrieben habe. Er ist allerdings noch nicht online. Zugleich bin ich meine Posts schon mal in den Anfängen durchgegangen und werde auch alles als Werbung kennzeichnen, was nur so “riechen” könnte. Ätzend und nervig und ebenso unsinnig – ich weiß. Aber Geld zu verschenken habe ich auch keines!
    Trotz der ganzen Umstände wünsche ich mir, dass Du weitermachst, uns allen tolle, interessante, wertige, informative und persönliche Artikel schreibst. Davon lebt die Bloggerwelt, der Leser und natürlich auch der Koop-Partner. Seine Produkte können nur so richtig und authentisch präsentiert werden. Nur durch ein Instafoto, dass vielleicht auch noch zu lächerlich wirkt, weil unbedingt das Produkt in die Kamera gehalten werden muss, ist für mich nicht authentisch und schlichtweg oft zu albern. Ich hoffe auch sehr, dass die Firmen das auch endlich mal erkennen und sich nicht von vielleicht gekaufter Reichweite blenden lassen!

    In diesem Sinne, keine Weichspüler auf blumengeschmückten Fahrrädern und Schokolade in Taxis auf dem Rücksitz mitten in L.A. oder Dubai! Blödsinn pur! Nur das Dollarzeichen in den Augen zu haben treibt oft hirnlose Blüten!
    Viele, super liebe Grüße aus Deiner zukünftigen “Nachbarstadt”
    Mo
    http://www.just-take-a-look.berlin

    1. Liebe Mo, du hast so recht, vor allem was die sinnlosen gelackten Influencer Instabilder angeht. Und ja, die Reichweite, was nutzten 15k jugendlicher Asiaten als Follower, wenn man eine Antifaltencreme in Deutschland verkaufen will 😉

      Viele liebe Grüße
      Chris

  12. Ich verstehe, dass viele aufgeben, eventuell mit “falschen” Hoffnungen angefangen haben, auch berühmt zu werden, davon leben zu können oder sonstwas.
    Da geht schnell der Spass an der Sache verloren und wenn der “Erfolg” ausbleibt, ist gar nichts mehr da.

    Deswegen habe ich schon vor über einem Jahr aufgehört, meinen alten Blog zugemacht und komplett neu angefangen. Angesichts der Tatsache, dass ich fast 10 K Follower und einige Top Google Platzierungen zurückliess, eventuell für viele dumm. Ich war mit dem Konsumbehafteten Blog, der kaum andere Themen zuliess, einfach nicht mehr glücklich.

    Jetzt blogge ich über diversere Themen, welche, die MICH interessieren und für die ich brenne und mache mir weniger Druck und es macht wieder Spass.

    Eventuell vergessen zu viele Blogger auf der Jagd nach Erfolg und Professionaliät, dass Bloggen vor allem SPASS macht.

    1. Ich finde das aber sehr mutig und toll, dass du die dich das getraut hast. Das ist echte ehrliche Konsequenz und bewunderswert.

      Viele liebe Grüße
      Chris

  13. Ich wusste garnicht, dass du nicht einsehen kannst, wenn über deinen Affiliate-Link bestellt wird. Das ist ja wirklich mies 🙁 ich versuche beim onlineshoppen so oft wie möglich daran zu denken, über deine Seite in den Shop zu gehen.
    Ich finde deinen Blog noch immer toll. Er ist toll gestaltet, abwechslungsreich und deine Bilder sind toll. Zudem denkst du viel an deine Leser-Interessen und man erkennt sehr deutlich, dass du dir viele Gedanken um die sinnvolle Plazierung der unterschiedlichen Artikel machst und nicht einfach Irgendwas schreibst.
    Ich würde es aber z. B. auch überhaupt nicht schlimm finden, wenn du dir mehr Zeit für andere Dinge einräumst und dafür weniger Artikel schreibst. Ich folge dir trotzdem…

    1. Liebe Iris, danke, so ei Feedback freut mich echt sehr! Ich sehe nur, wenn es Einnahmen gibt, aber nicht von wem o.ä. Da dürfte ja schon aus Datenschutzgründen wieder nicht sein. Aber es ist toll, wenn du über meine Links gehst, auch wenn manchmal etwas nicht gutgeschrieben wird – oder eher von manchen Anbietern, gibt es auch welche, wie Clinique, bei denen das doch gut klappt. Da denke ich, wir fair getrackt.

      Viele liebe Grüße
      Chris

  14. Für mich war es immer ein Hobby. Teils habe ich aber auch das Ziel verfolgt, mehr zu erreichen und deshalb auch die für mich ungeliebten Dinge zu tun – z.B. Instagram versorgen, auf verschiedenen Platformen teilen… ich habe aber irgendwann gemerkt, dass alles mehr ein “müssen” wird und mich dann wieder zurück gehalten. Im anfänglichen Blograusch habe ich mich über jede Kooperation gefreut – man merkt aber schnell, dass das alles Mumpitz ist und man besser die Zeit für andere Dinge nutzen könne, statt über einen kostenlosen (im Bestfall meist bis 5€ teuren) Lippenstift zu schreiben, den man nie wieder tragen wird.

    Meine Lösung: ich habe immer weniger veröffentlicht, gehe weniger Verflichtungen ein und ich denke sogar, dass ich auf eine Homepage umziehen werde, damit ich eher ein kleines Archiv an tollen Dingen oder Rezepten und Ideen schaffen kann, was von überall erreichbar ist.

    1. Die Idee mit einer Homepage und Archiv ist gar nicht so dumm, wenn man sowieso eher seltener etwas schreiben möchte. Und es nimmt eine Menge Druck raus.

      Viele liebe Grüße
      Chris

  15. Oh man ich muss mich grad tatsächlich auch aufregen was die Affiliateeinnahmen angeht. Auch ich musste leider schon öfter mit ansehen, wie angeblich nichts über meinen Link bestellt wurde, obwohl ich wusste das was gekauft wurde. Deswegen mach ich hauptsächlich nur noch Amazon affiliate, da lohnt es sich auch am ehesten. Was die Abmahnungen angeht muss man auch nichts weiter zu sagen…. Was aber Freundschaften angeht, hat bei mir bislang nichts drunter gelitten, da ich auch nur selten etwas schreibe. Ich habe durchs bloggen sogar eine sehr sehr gute Freundin kennengelernt mit der ich auf jedes Event zusammen gehe und auch ab und zu gemeinsam shooten 🙂

    1. Liebe Vanessa, ja ich fürchte auch bei affiliate wird viel gemogelt, weil man es schlecht nachweisen kann. Aber schön ist es, wenn man durch das Bloggen auch neue kennenlernt. Ich habe auch ein paar sehr nette getroffen, mit denen ich jetzt befreundet bin, leider aber auch da sGegenteil erlebt.

      Viele liebe Grüße
      Chris

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