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MIT BLOGGERN KOOPERIEREN

Erfolgreiche Blogger Relations, was bedeutet das eigentlich? Was können Unternehmen und Agenturen tun, um passende Kooperationspartner für Blog-Kampagnen zu finden? Nicht erst seit gestern haben Firmen Blogger als Werbepartner und Markenbotschafter für ihre Brands und Produkte entdeckt. In diesem Beitrag zeige ich, wie Unternehmen beim Aufbau von erfolgreichen Blogger Relations Fehler vermeiden. 

Erfolgreiche Blogger Relations, so geht's!
Glaskaraffe von SAMESAME für die Aktion #gutesfuergutes | PR Sample und daher Werbung

Selbst seit Jahren als Blogger tätig,  habe ich wunderbare und erfolgreiche Kooperationen mit Partnern durchgeführt, aber leider auch eine Menge missglückter Anfragen erlebt.

Darüber, was Blogger selbst für eine erfolgreiche Kooperation tun können und auch müssen, habe ich bereits des Öfteren berichtet, zuletzt im Beitrag: “KOOPERATIONSFALLEN | WIE DU SIE ALS BLOGGER & INFLUENCER UMGEHST“. Zu einer gelungenen Kooperation gehören immer zwei Seiten, das steht fest. In diesem Artikel möchte ich aus Bloggersicht zeigen, was Unternehmen tun können, um erfolgreich gute Blogger Relations aufzubauen. Weitere Artikel zum Thema Bloggen und Monetarisierung finden sich in meiner Kategorie “ABOUT BLOGGING”.

CONTENTMARKETING STATT WERBUNG?

Blogger und Influencer bieten sich als Botschafter für Marken und Produkte an. Sie besitzen eine eigene Community und bringen die passende Zielgruppe direkt mit. Unternehmen betrachten Blogger-Kampagnen gerne als preiswerte Alternative oder Ergänzung zu konventioneller Werbung. Sie unterscheiden meist auch nicht zwischen Influencern und Bloggern, doch dies ist nicht das Gleiche.

BLOGGER RELATIONS GLEICH INFLUENCER MARKETING?

Blogger Relations und Influencer Marketing sind Formen des Content Marketings und überschneiden sich in einigen Punkten. Viele Blogger besitzen auch Social Media Kanäle wie Instagram, auf denen sie Content veröffentlichen. Ein reiner Influencer hingegen präsentiert sich auf vorgegebenen Kanälen, in der Hauptsache auf Instagram. Steht beim Influencer die Person als Markenbotschafter im Vordergrund, ist es beim Blogger der Content.

WAS MACHT EINEN BLOGGER AUS?

Erfolgreiche Blogger Relations, so geht's!
Um erfolgreich Blogger Relations aufzubauen, muss man verstehen, wie Blogger arbeiten und wie sie ticken. Blogger sind keine reinen Influencer und sie sind auch keine Journalisten. Sie arbeiten (in der Regel) nicht für ein vorgegebenes Medium oder eine Plattform. Sie besitzen mit ihrem Blog einen eigenen Kanal und sind damit weitgehend unabhängig in ihrer Meinungsbildung, Contentwahl und Darstellung.

Blogger bestimmen ihre Themen und Inhalte frei selbst und vermitteln ihr Wissen und ihre eigene Meinung. Um mit Bloggern zu arbeiten und sie richtig anzusprechen, muss man sich mit ihnen und dem Medium Blog auseinandersetzen.

BLOGGER RELATIONS GLEICH PUBLIC RELATIONS?

Leider verstehen viele Agenturen und Unternehmen die Arbeit von Blogger nicht wirklich. Sie senden ungefiltert Pressemitteilungen über Produkte und Releases. Auch in meiner Mailbox landen Tonnen von PR-Material über neue Lippenstifte, Lunchboxes und Möbelserien. Echte Blogger möchten nicht mit Pressemitteilungen zugespamt werden. Auf einem guten authentischen Blog findet sich keine reproduzierte PR oder Fremdcontent, außer vielleicht erwünschte Gastbeiträge anderer Blogger.

Leider bieten viele Agenturen nur einen Presseverteiler, aber keine gesonderte Liste für Blogger u./o. Influencer, heute auch gerne “Content-Creator” genannt. So nennen sich nun oftmals Influencer, die sich von dem beschädigten Ruf der Lifestyle-Instagramer abheben möchten. Möchte ich mit der Agentur zwecks Kooperation in Kontakt bleiben, erhalte ich so permanent Pressemitteilungen anstelle auf Blogger zugeschnittene Mitteilungen und Kooperationsangebote.

ERFOLGREICHE BLOGGER RELATIONS? WIE GEHT’S?

Doch wie gestalten Unternehmen erfolgreich Blogger Relations? Wovon hängt eine gute Zusammenarbeit ab? Wie entsteht eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Blogger?

VORBEREITUNG FÜR ERFOLGREICHE BLOGGER RELATIONS

Erfolgreiche Blogger Relations, so geht's!Seit zwanzig Jahren bin ich im New Media Bereich unterwegs und betreibe seit sechs Jahren meinen Blog. Daher kenne ich  mehr oder weniger erfolgreiche Blogger Relations von beiden Seiten und auch in diversen Formen.

In der Regel steht und fällt eine erfolgreiche Kooperation bereits mit der ersten Kontaktaufnahme. Viele Anfragen von Advertiserseite aus sind leider unseriös und landen direkt im Papierkorb des Bloggers. Über die Du-Ansprache sollte man allerdings auch als älterer Publisher nicht stolpern, denn diese ist im Advertising-Business üblich. Auch in Werbeagenturen wird fast durchgängig geduzt. Daher sprechen einen die oft sehr jungen Social-Media-Kontaktpartner entgegen dem klassischen Knigge auch als Ü50-Blogger so an. Ich persönlich habe nichts dagegen, aber auch so sollte dies verzeihlich, da eben branchenüblich, sein.

Diese Punkte soll und muss jedes Unternehmen beachten, das erfolgreiche Blogger Relations gestalten möchte:

RECHERCHE FÜR ERFOLGREICHE RELATIONS

Jeder Blog ist ein eigener Mikrokosmos. Hinter einem Blog steht eine Persönlichkeit, ggf. auch mehrere. Vom Themenschwerpunkt über Layout, Content und Ausdrucksform ist ein Blog individuell und selbstbestimmt. Erfolgreiche Kooperationen mit Bloggern funktionieren nur, wenn diese neben einem Honorar auch einen Mehrwert für ihre Leser durch eine Zusammenarbeit beziehen.

MEINE ERFAHRUNG MIT BLOGGER RELATIONS

Anscheinend wenden sich 90 % der Firmen oder Agenturen an mich ohne auch nur die Basics meines “Unternehmens” zu kennen. Das mag verwundern, denn ehe eine Marke in einem Magazin wirbt, wird sie auch schauen, ob es sich um einen Gartenkatalog oder ein angesagtes Modemagazin handelt.

BLOG IST NICHT GLEICH BLOG

Es gibt nicht “den Blog” und somit ist jede Massenmail, um erfolgreiche Kooperationen mit guten Bloggern zu generieren, nichts weiter als Verschwendung. E-Mails mit Texten wie” Hallo, ich bin XY und finde, dein Blog ist total passend für unsere tollen neuen Lidschatten!”, erreichen mich täglich. Nein, nicht jeder Blog oder Influencer-Account eignet sich als Plattform für jedes Produkt. Mir wird so ziemlich alles angeboten, vom veganen Babypuder über Motorsägen bis hin zu allerlei Fashion und Beauty. Schönheitsprodukte natürlich besonders gerne, da ich hier in Google zu einigen Themen noch immer hoch gelistet bin. Dass ich aber seit über zwei Jahren nicht mehr zum Thema Beauty blogge, ist hingegen vielen nicht aufgefallen.

DIE RICHTIGE ANSPRACHE FÜR GUTE ZUSAMMENARBEIT

Auch wenn Duzen kein Auschlusskriterium ist, eine anonyme Ansprache wie “Hallo”, “Lieber Blogger” oder gar ein falsch geschriebener oder gänzlich unrichtiger Name, ist es. Eine solche Nachricht outet sich sofort als unspezifische Massenmail und verdient das Prädikat “Spam”. So etwas landet bei mir – und fast allen anderen möglichen Kooperationspartnern – in der Ablage P.  Anonyme Ansprache ist der beste Hinweis, dass man nicht einmal über eine Google-Recherche, sondern irgendein dubioses Blogverzeichnis oder eine gekauft E-Mail-Liste gefunden wurde.

ERST RECHERCHIEREN DANN KOOPERIEREN

Doch auch wenn die Ansprache noch stimmt, heißt das nicht, dass der anfragende mögliche Kooperationspartner sich jemals auf dem betreffenden Blog oder Account angeschaut hat. Ein Unternehmen, das tatsächlich erfolgreiche Blogger Relations wünscht, wird dies nur erreichen, wenn es die passenden Partner auf die richtige Art anspricht. Wenn ich Socken kaufen möchte, gehe ich auch nicht in den Elektrofachmarkt.

Leider mache ich immer wieder die Erfahrung, dass von Unternehmensseite aus angefragt wurde, obgleich sich offenbar niemand mit meinem Content oder meiner Person beschäftigt hat. Das ist so ärgerlich wie unverständlich. Etwas Recherche im Vorfeld erspart beiden Seiten Zeit, Ärger und letztendlich bares Geld.

UNPROFESSIONELLES VORGEHEN SCHÄDIGT MARKEN

Eine billige Massenmail versenden, ein paar Willige einsammeln und möglichst günstig eine Aktion durchziehen, erzielt keinen positiven Effekt für eine Marke oder ein Produkt.

Mir gerade wieder so ergangen, dass ich über eine Agentur für eine Zusammenarbeit mit einem renommierten Handelsunternehmen angefragt wurde. Es klang seriös, nach echtem Interesse und meine Gesprächspartnerin lobte die Wertigkeit meines Contents. Immer wieder betonte die junge Dame wie optimal passend ich für diese Aktion sei. Es wurde verhandelt, das Budget festgelegt, Inhalte besprochen. Dies alles passierte über mehrere Tage, Telefongespräche und E-Mails hinweg. In einem solchen Fall leiste ich unbezahlte Vorarbeit. Das mache ich gerne, wenn es sich um ein augenscheinlich passendes Projekt und eine möglichen Grundstock für eine dauerhafte Kooperation handelt.

ZU ALT ZUM KOOPERIEREN? DANKE FÜR DIE BLUMEM!

Zum Abschluss des Vertrags fragte meine Ansprechpartnerin in einer Mail noch einige Hard Facts ab, u. a. mein Alter. Dieses ist absolut kein Geheimnis und für dieses Segment im Dekobereich völlig irrelevant. Wenn bedeutend, ist meine Zielgruppe und Leserschar für dieses Unternehmen geradezu perfekt. Obgleich die Kooperation mündlich bereits fest besprochen war, sagte mir die Firma diese dann ohne Umschweife direkt mit einer unfassbaren Begründung ab. Hier seien nur nur Partner bis zu einem Alter von 38 Jahren gefragt. Bei einer Festanstellung hätte ich mich an diesem Punkt wohl einklagen können.

Dieser Faux pas zeigt zwei Dinge: Die Einschätzung der Zielgruppe des Unternehmens ist völlig falsch. Zum anderen wird hier schlecht recherchiert und gearbeitet. Mit wenigen Mausklicks ist mein gesamter Werdegang im Netz abrufbar, denn ich bin recht transparent und auch auf den großen Business-Plattformen vertreten.

DER BLOGGER ALS GESCHÄFTSPARTNER

In diesem geschilderten Fall sah es so aus, als habe man mich konkret ausgewählt. Letztendlich stellte sich heraus, dass es nur heiße Luft war. Vor der Kontaktaufnahme hatte die Zuständige wohl nicht einmal wirklich auf meinen Blog geschaut. In einem normalen Bewerbungsprozess erwartet eine Firma von einem Bewerber, dass er vorab Recherche betreibt und sich informiert. Dies gilt auch, wenn man als Unternehmen einen Kooperationspartner sucht und diesen selbst anfragt. Dies ist eine Frage von echtem Interesse und Respekt.

Dieses Ärgernis hat einen Scherbenhaufen hinterlassen. Ich werde das Unternehmen künftig nicht mehr auf meinen Instagram-Posts verlinken und so kostenfrei bewerben. Auch strebe ich sicherlich keine Kooperation mehr mit diesem an oder werde mich positiv zu diesem Unternehmen äußern oder es gar empfehlen.

Wie aber geht es auch erfolgreich weiter, wenn die erste Anfrage zu einem Kontakt geführt hat?

ECHTES INTERESSE SIGNALISIEREN

Die Anrede stimmt, vielleicht erscheint sogar die Sparte oder das Produkt passend. Dann aber bietet das anfragende Unternehmen oder die Agentur an, einen Fremdtext zu platzieren. “Gerne schreiben wir für dich …”. Autsch, kann ich da nur sagen. Schnell in Ablage P mit dem Schrieb. Ich besitze einen Blog und habe Jahre für meine Glaubwürdigkeit und das Aufbauen meiner Community gearbeitet.

Mein Blog ist kein leeres Haus, das auf Befüllung mit fremdem Inhalt wartet. Er ist ein eingerichtetes Heim mit allerlei Content, den sich meine Leser gerne betrachten. Mein Blog verkörpert eine Sparte, ein individuelles Design und eigenständigen Content mit Mehrwert. Gerne arbeite ich mit Unternehmen, die zu meinen Themen passen. Ich schreibe über Produkte oder Leistungen, die ich interessant finde und bei denen ich hierbei einen Mehrwert für meine Leser sehe. Auf meinem Blog platziere ich keine fremdgeschriebenen Texte.

Bei einem solchen Angebot von Fremdcontent geht es einer Firma nur um eines: Linkplatzierung und somit preiswertes Erkaufen von einem guten Google-Ranking. Mit dem Bloginhalt oder Interesse an der mühsam aufgebauten Zielgruppe hat das nichts zu tun. Hier geht es nur darum Links zu streuen, womit wir beim nächsten Punkt sind:

DON’T DO DOFOLLOW: KEINE BLOGS MISSBRAUCHEN

Anfragen für die Platzierung von Fremdcontent gehen in der Regel damit einher, dass der Text “DoFollow” Links enthält, die das Unternehmen bei Google pushen. Google mag es jedoch ganz und gar nicht, wenn man bezahlte DoFollow-Links setzt und straft den Blogger dafür ab. Für diese Art der “Kooperation” suchen sich Unternehmen gerne kleine Blogs in der Startphase. Hier verspricht sich die Firma billig wirkungsvolle Links. Meist wird ein minimales Entgelt, oft nicht einmal dreistellig, geboten. Seriöse Firmen arbeiten so nicht und eine gute Blogkooperation beinhaltet keine DoFollow-Links.

Erfolgreiche Blogger Relations, so geht's!

 

BLOGGER SIND GESCHÄFTSPARTNER AUF AUGENHÖHE

Egal, wie groß oder klein der Blog oder Social-Media-Kanal sein mag: sucht das Unternehmen eine Blogkooperation, bedeutet dies Zusammenarbeit. Der Blogger ist kein Bittsteller sondern Geschäftspartner. Einen solchen behandelt man auf Augenhöhe, und mit Fairness, Höflichkeit und Respekt.

Kein Blogger muss froh sein, für ein Unternehmen umsonst oder gegen eine Duftkerze oder billige Armbanduhr “arbeiten zu dürfen”. Jeder Blogger, egal wie klein oder groß, ob neben- oder hauptberuflich, erbringt eine Leistung, die er zudem versteuern muss. Eine Kooperation mit einem Partner mit geringer Reichweite kostet eine Firma natürlich weniger als die mit einem großen Instagram-Star, aber sie gehört bezahlt.

In Ausnahmefällen ist eine Zusammenarbeit gegen eine wertige Ware denkbar – oder aber für einen guten Zweck. Ein Beispiel ist mein Instagram Post  vom 06. Mai für die Aktion @gutesfuergutes, bei der unabhängige Designerlabels für Hilfsprojekte in der Corona-Krise spenden.

Kleine Blogs werden leider allzu häufig nur angefragt, weil man dort Dofollow-Links billig platzieren oder Leistung ohne Honorar erhofft wird. Wie wertvoll ein kleiner Account mit einer guten Zielgruppe für echtes Content-Marketing ist, erkennen Unternehmen oft nicht. Womit wir beim nächsten Stolperstein auf dem Weg zu erfolgreichen Blogger Relations wären:

AUSWAHL NACH ZAHLEN: DER GROSSE KOOPERATIONSFEHLER

Unternehmen als Blogger selbst um Kooperationen anzufragen, ist heutzutage gar kein so ungefährliches Unterfangen mehr. Ungefragte Bewerbungen können sogar abgemahnt werden. Auch wenn dies in der Regel sicher selten passiert, ist es möglich und auch schon geschehen. Lest hierzu meinen Beitrag: “ABMAHNUNG WEGEN KOOPERATIONSANFRAGE? DER BLOGGER-TIPP!”

Doch mit manchem Unternehmen bin ich auf die eine oder andere Weise bereits in Kontakt und schlage Projekte und Kooperationen vor. Meine Zielgruppe ist nicht riesig, aber interessiert, treu und spezifisch. Alles, was ich vorschlage, beruht auf einer guten Idee für ein spannendes Projekt mit Mehrwert. Als eher kleiner Partner für Blogger Relations bin ich zudem preiswert zu buchen.

Manches Unternehmen erkennt den hohen Wert kleiner engagierter Blogs mit hoher Content-Qualität. Viele jedoch schauen nur auf Zahlen und hier vor allem auf eine: Die Followerzahl bei Instagram. Dabei dürfte es nicht erst sei der Kampagne von Oliver Pocher auch dem letzten klar sein, dass diese Zahlen nicht immer echt sind. So manche der großen Accounts mit zehntausenden oder gar hunderttausenden Followern auf Instagram haben sich ihre Community nicht mühsam aufgebaut und erarbeitet, sondern gekauft.

Es gibt aber auch große authentische Blogger und Influencer. Wer sich mit dem Kanälen und Inhalten etwas beschäftigt, wird den Unterschied schnell erkennen. Kooperationen mit den echten großen Playern sind allerdings für ein kleines Start-up oftmals unerschwinglich.

FAKE FOLLOWER BRINGEN KEINEN UMSATZ

Doch auch hier wird nur oberflächlich geschaut und nicht recherchiert. Jede Social Media Agentur, die für Unternehmen Kooperationspartner sucht, besitzt Analyse-Tools. Viele dieser Werkzeuge sind auch frei als App zugänglich. Hiermit lässt sich in Minutenschnelle ermitteln, ob es sich bei den Followern um aktive Anhänger aus dem Zielgruppengebiet oder Fake-User und gekaufte Likes und Follower handelt.

Doch solange Unternehmen gutes Geld für schlechte Follower zahlen, rechnet sich das Kaufen der Anhängerschar für die Influencer. Faire und erfolgreiche Blogger Relations sehen anders aus. Ein Instagrampost in einem Feed mit rund 5000 Followern wird meist nur mit einem Produkt oder maximal 50 – 100 € abgegolten. Für einen Insta-Post bei einer fünfstelligen Followerzahl ist das Honorar bereits in der Regel mindestens vierstellig und die ganz großen Influencer erhalten oftmals fünfstellige Beträge für einen einzelnen Post.

KLEINE BLOGGER & GROSSER ERFOLG

Gerade kleinere Unternehmen sind klug, wenn sie ernsthafte Kooperationen mit “Micro-Bloggern” suchen. Die echten Großen können sie sich sowieso nicht leisten. Diese Kooperationen mit kleinen Accounts führen häufig zu erfolgreichen Bloggerrelations, weil Produkte dort platziert werden, wo echtes Interesse besteht und eine hohe Glaubwürdigkeit gegeben ist. Natürlich ist auch nicht jeder kleine Blog gut, aber das lässt sich ja, wie wir nun wissen, schnell beurteilen.

ERFOLGREICHE PRODUKTPLATZIERUNG

Möchte ein Unternehmen sein Produkt zielgruppengerecht platzieren, benötigt es passende Blogs bzw. Social Media Accounts. Nirgendwo bekommt ein Advertiser leichter Referenzen als bei einem Blogger oder Influencer. Die Arbeit  ist öffentlich und spricht für sich. Auf meinem Blog, Pinterest-Kanal und Instagram-Account kann der interessierte Adverstiser die Art und Qualität meiner Arbeit sehen. In meinem Fall ist leicht zu erkennen, dass meine Bilder sehr hochwertig und professionell bearbeitet  sind. Meine Texte  sind umfangreich und SEO optimiert. Wer mit mir kooperiert, erhält Qualität. Was man bei mir nicht kaufen kann, sind inhaltliche Zielvorgaben wie vorgegebene positive Meinungen zu Produkten.

EIN BLOG IST KEIN WERBEBLÄTTCHEN

Ein bezahlter Blogpost muss als Werbung gekennzeichnet werden, ist aber, zumindest sollte dies so sein, kein fremdbestimmter Content. Eine Werbeanzeige ist eine Produktvorstellung auf einem Blog nicht. Ein authentischer Blogger lässt seine Meinung nicht erkaufen. Natürlich möchte eine Firma nicht dafür zahlen, dass am Ende im Beitrag steht: “Dies ist die schlechteste Matratze, auf der ich jemals geschlafen habe”. Geht es um einen Produkttest, ist mir wichtig im Vorfeld zu kommunizieren, dass ich tatsächlich teste und mir eine ehrliche Meinung bilde. Bin ich mit einem Produkt total unzufrieden, wende ich mich an die Kontaktperson für diese Kooperation, ehe ich einen Blogpost umsetze.

GLAUBWÜRDIG BLEIBEN

Für ein Honorar untergrabe ich nicht meine Glaubwürdigkeit. Eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht nur, wenn sie allen Beteiligten Mehrwert bietet. Das Unternehmen macht sein Produkt bekannter und kann über meinen Kanal eine passende Zielgruppe direkt ansprechen. Ich erhalte ein Honorar und meine Leser einen Mehrwert durch Unterhaltung und ehrliche Information.

Erfolgreiche Blogger Relations, so geht's!

WAS MUSS MAN FÜR EINE KOOPERATION AUSHANDELN?

Wenn ich eine Kooperation aushandle, gehören folgende Punkte in die Vereinbarung. Diese kann auch in Form einer E-Mail geschehen. Bei kleineren Projekte im dreistelligen Bereich, schließe ich in der Regel keine förmlichen Verträge ab. Bei mir ist es so, dass ich oftmals erst Bedingungen aushandle und dann ein Angebot erstelle, in dem die Punkte aufgeführt sind. Nach Veröffentlichung erfolgt eine Rechnung an den Partner gemäß Angebot. Für eine Kooperation mit Beitrag auf dem Blog und Teilen auf meinem Social Media Kanälen sind diese Faktoren wichtig:

  • Thema/Inhalt des Blogposts mit Details z. B.  Gewinnspiel.
  • SEO Optimierung?
  • Stellen von Testmaterial/Wert?
  • Mindestumfang in Wort und eigenen Bildern, Bildrechte.
  • Einbindung von Fremdmaterial wie Produktvideo oder -bilder.
  • Social Media Sharing mit Beschreibung des Umfangs (z. B. ein Instagram-Post, 2 eigene Pinterest-Grafiken, Umfang des Streuens Verlinken auf Pinterest-Boards, Facebook, Twitter…).
  • Bannerschaltung auf dem Blog?
  • Abnahme des Beitrags im Vorfeld oder direkte Veröffentlichung?
  • Datum der Veröffentlichung (in Abhängigkeit von Produktlieferungen)?
  • Honorar?
  • Zahlungsart und -ziel?
  • Hinweis, dass ordnungsgemäß gekennzeichnet und “nofollow” verlinkt wird.

Dies sind mögliche Punkte, die natürlich nicht immer alle Bestandteil sein müssen. Wird z. B. bezüglich der Bildrechte für eigene Bloggerfotos nichts festgelegt, verbleibt das Copyright immer beim Blogger/Fotografen selbst. Tauchen die eigenen Bilder ungefragt und ohne Vereinbarung auf anderen Plattformen wie der Website des Herstellers, Produkkatalogen und Werbematerial auf, ist dies durch den Kooperationspartner nachzuvergüten.

GUTE ARBEIT GIBT’S NICHT GESCHENKT

Möchte man als Unternehmen erfolgreiche Blogger Relations aufbauen, ist die erste Voraussetzung dies als echte Geschäftsbeziehung zu sehen. Wer sein Produkt optimal über Blogs promoten möchte, muss dafür Geld in die Hand nehmen. Welche Leistung kann eine Firma für ein Probenpaket aus Handcreme und Duschgel erwarten? Der Blogger stellt die Plattform(en), die er selbst aufgebaut hat und für die er die laufenden Kosten trägt und diese wartet.

BLOGGER SIND KEIN KOSTENLOSER WERBEKANAL

Nur mit Bloggern arbeiten zu wollen, weil einem dies günstiger als eine Werbeanzeige erscheint, ist der falsche Weg. Ein Unternehmen muss definieren, wen es mit einer Bloggerkampagne erreichen will und vor allem: was?

Ist das Ziel und Budget definiert, sucht man entsprechend passende Kooperationspartner. Kleinere Blogs erreichen oft sehr spezifische Zielgruppen, besitzen meist eine treue Leserschaft und sind ungemein viel günstiger als die großen Player im Social Media Bereich. Vorarbeit ist notwendig, um eine gute und erfolgreiche Kampagne durchzuführen. Das Unternehmen stellt am besten eine Auswahl möglicher Partner zusammen und schaut sich diese genau an. Hierzu gehört es Beiträge zu lesen, um. den Schreibstil beurteilen zu können. Passen Layout, grafische Aufbereitung und Follower zum eigenen Produkt? Wie ist es um die Social Media Kanäle bestellt? Es geht nicht um die höchste Zahl an Followern bei Instagram. Ist der Feed ansprechend und lebt er von Interaktion? Wie reagieren Follower auf bereits bestehende Kooperationsposts auf dem Blog und den Social Media Plattformen? Beantwortet der Blogger auf seinen Kanälen Kommentare und steht in Interaktion mit den Lesern?

Am besten lernt ein Unternehmen Blogs kennen, in dem es selbst mit möglichen Partnern interagiert, kommentiert und ggf. featured.

 

PERFEKTE BLOGGER RELATIONS & REALITÄT

Erfolgreiche Blogger Relations, so geht's!Die oben genannten Punkte beschreiben, wie langfristige erfolgreiche Beziehungen zwischen Blogs und Unternehmen aufgebaut werden. Die Realität sieht meist anders aus. 95% der Anschreiben, die ich erhalte, um ein Produkt oder Unternehmen zu promoten, landen direkt in der Ablage P. In vielen Fällen handelt es sich eher um Spam als um ein geschäftliches Angebot. Es wird eine Massenmail wahllos über Blogs tausendfach ausgeschüttet in der Hoffnung, dass am Ende drei übrig bleiben, die das Produkt umsonst oder gegen ein PR Sample kritiklos bewerben. Was verspricht sich eine Firma oder Agentur davon? Wird hier eine hochwertige Kampagne zielgruppengerecht lanciert? Eher nicht. Das zweite Ärgernis ist die Flut an sinnlosen Pressetexten, die meine Mailbox überflutet. Blogger wünschen eine aktive, lebendige Zusammenarbeit. Sie werden keine Pressemails, am besten noch unbezahlt, auf ihrem Blog wiederkauen.

Selbst bei den Angeboten,  bei denen ich u. U. noch mit Namen angeschrieben werde, habe ich bei einem Großteil das Gefühl, dass mein Gegenüber nicht professionell handelt. Oft wird hier ein Praktikant oder Werksstudent damit beauftragt, möglichst schnell billige Kooperationen aufzutun. Das Gegenüber hat sich in keiner Weise mit meinem Content oder gar meiner Person befasst. Ein Unternehmen muss einfach wissen, dass so keine hochwertige und erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht.

ARBEIT GEHÖRT BEZAHLT

Ein Blogger, ob nebenberuflich oder selbständig, muss seine Leistung nicht umsonst anbieten. Er ist auch nicht die Wohlfahrt der Start-up-Unternehmen. Wer kein Budget hat, kann keine Leistung erwarten und hat sich beim Aufbau seines Unternehmens offenbar verkalkuliert. Kaum einen Satz als “Wir sind ein kleines Start-up und können dir deshalb nur einen Kugelschreiber, Cremetopf oder Rabattgutschein bieten”, hat ein Blogger mehr gehört. Und nichts möchte ein Blogger weniger hören.

Wer ein faires Honorar bietet, bekommt in der Regel eine gute Leistung, gerade, wenn er die Arbeit des Bloggers vorher studiert hat. Ein großer Fehler vieler Agenturen und Unternehmen ist es nicht rechtzeitig zu zahlen. Gerade bei einer Zusammenarbeit im kleinen Bereich ist der Blogger meist sehr auf das Honorar angewiesen. Für das Unternehmen ist es ein kleiner Betrag, für den, der die Leistung geliefert hat, oft überlebenswichtig. Die schönste Kooperation und beste Blogger Relation wird an dem Punkt zerstört, an dem der Blogger geliefert hat und seinem Geld hinterherlaufen muss.

Lieferanten werden bedient, Büroräume und Werbeanzeigen in Magazinen pünktlich bezahlt, doch die oftmals nur wenigen hundert Euro an den Blogger fließen nicht. Das ist ungehörig, unrechtmäßig und auch nicht sehr schlau. Blogger sind Personen des öffentlichen Lebens. Sie besitzen eine größere oder kleinere Reichweite, aber sie haben eine. Und sie können ihre Unzufriedenheit äußern. Dies kann zu einem Imageschaden führen. Eines bewirkt es jedenfalls, wenn der Blogger auf sein Geld warten muss: Er wird nie wieder mit dem Unternehmen arbeiten.

CONTENT MARKETING MISST SICH NICHT IN DIREKTEM UMSATZ

Leider gehen viele Unternehmen davon aus, dass die Wirkung einer Kooperation in jedem Fall sofort in Umsatz messbar sein muss. Dies ist, gerade in Bereichen, bei denen es um größere Anschaffungen geht, völlig irrelevant. Niemand kauft sofort eine neue Küche, eine Sofa-Garnitur oder ein Auto – und schon gar nicht online – weil er gerade ein Advertorial gelesen oder einen Werbebanner auf einem Blog gesehen hat. Bestimmte Produktgruppen wie Sofas, Betten, Matratzen und große Möbel, kaufen Kunden noch immer lieber vor Ort. Der Käufer möchte das Material anfassen, probeliegen und sich einen direkten Eindruck verschaffen. In den Laden gefunden hat er aber nicht selten über eine Internet-Empfehlung, z. B.  durch einen Blogger.

Wenn es bei der Anschaffung zur Entscheidung kommt, suchen Kaufwillige oft nach Produkttests und Advertorials im Internet. Oder sie erinnern sich an zuvor gesehene Blogberichte und Werbebanner. Mich fragen Leser auch persönlich um Rat und Empfehlung.

Zudem haben viele Anbieter auch Ladengeschäfte vor Ort. Es ist also überhaupt nicht messbar, ob der Bettenkauf im Laden durch eine Bloggerempfehlung zustande kam. Der Blogger hat von seiner Werbung dann leider auch keinen prozentualen Profit wie bei einem Affiliate Link.

Daher sind solche Affiliate-Beziehungen gerade für den Blogger in diesem Segment sowieso nicht sehr attraktiv. Der Blogger schaltet unbezahlt Banner oder empfiehlt das Unternehmen, doch der Kunde kauft vor Ort. Dann erhält der Blogger keine Affiliate-Provision. Daher sind hier bezahlte Content-Kooperationen besonders wichtig und auch erfolgreicher, weil hier konkrete Online-Angebote promotet werden können.

BLOGGER RELATIONS WEGEN FEHLENDEM UMSATZ KÜNDIGEN?

Mir ist es gerade heute wieder einmal so ergangen, dass ein Partner mir aus völlig falschen Gründen eine Zusammenarbeit aufgekündigt hat. Die Kooperation mit einem großen skandinavisch orientierten Möbelhaus (nicht IKEA) cancelte man mir aufgrund “mangelndem Umsatzes in den letzten Monaten”. Eine Rückfrage brachte nichts, im Gegenteil. Geradezu stolz teilte man mir mit, dass man nun vielen Publishern wegen ausbleibendem Online-Umsatz gekündigt habe. Dies zeigt, dass hier keinerlei Verständnis für Blogger Relations und Content Marketing besteht.

Ich hatte unbezahlt Werbebanner für dieses Unternehmen auf meinem Blog geschaltet und es auch auf Instagram verlinkt und in Shopping-Empfehlungen unbezahlt genannt. Solche “Vorschusslorbeeren” leistet ein Blogger, wenn ihm das Angebot gefällt und er gerne in Zukunft intensiver mit dem Unternehmen zusammenarbeiten will. Statt auf dieser Basis erfolgreiche Blogger Relations aufzubauen, stellt man die Zusammenarbeit einfach ein.

CHANCEN NICHT ERKENNEN & WAHRNEHMEN

Ich hatte dem Unternehmen bereits per E-Mail und auf Instagram mehrfach eine intensivere Zusammenarbeit vorgeschlagen und einfach keine Antwort erhalten (s. No Gos). Statt die Chance wahrzunehmen, dass ich begeistert vom Angebot bin und meine Leser bereits damit vertraut gemacht habe, wird mir die Zusammenarbeit gekündigt. Das Know How erfolgreiche Blogger Relations betreffend, fehlt hier offenbar.

Wie viele Leute bereits vor Ort aufgrund meiner Empfehlungen geshoppt haben, ist zudem nicht messbar. Bei diesem Möbelhaus handelt es sich um ein Unternehmen, das vornehmlich (von Corona mal abgesehen) von Abschlüssen vor Ort lebt. In fast jeder größeren Stadt sind die Läden, oft mehrfach, vertreten.

Tatsache ist, mit diesem ehemals geliebten Anbieter arbeite ich sicher NIE mehr zusammen. Zudem werde ich künftig keine bezahlten oder unbezahlten Empfehlungen für dieses Möbelhaus aussprechen. Auch ich selbst werde auf Einkäufe dort künftig verzichten. Alle Links zum Anbieter auf meinem Blog habe ich gelöscht.

Dies zeigt, dass selbst große, scheinbar modern aufgebaute Unternehmen einen großen Nachholbedarf an Wissen rund um Blogger Relations haben.

 

GUTE BLOGGER RELATIONS: SO GEHT’S

Eine Agentur oder ein Unternehmen sollte nie vergessen, dass der Blogger seine eigene Plattform besitzt. Diese hat er sich selbst mühevoll aufgebaut. Der Blogger entscheidet über die Inhalte und wie er diese auf seinem Kanal darstellt. Ein authentischer Blogger möchte hierbei immer einen Mehrwert für seine Leser schaffen. Daher ist es wichtig, diese Punkte zu beachten:

  • Kampagnen definieren, Ziele setzen und ein realistisches Budget vorgeben.
  • Bloggern folgen, Beiträge lesen, Follower und Interaktion studieren.
  • Blogger zu Events und Veranstaltungen einladen.
  • Qualität vor Follower-Quantität setzen.
  • Mit Bloggern wachsen und diese in der Zusammenarbeit fördern. Manch kleiner Blog wird groß und erfolgreich.
  • Auswahl treffen und persönlich, begründet und gezielt anschreiben.
  • Kommunikation auf Augenhöhe betreiben, offen für Vorschläge sein. Blogger sind kreativ, kennen ihre Zielgruppe und können daher sehr gut Ideen einbringen.
  • Umfang, Zeitraum und alle Leistungen in Absprache definieren. Je klarer die Vereinbarung, desto weniger Missverständnisse.
  • Angemessen honorieren. Eine faire Bezahlung ist eine Mischkalkulation aus Umfang, Qualität und Reichweite. Ein Blogger bietet eine von ihm selbst finanzierte Plattform, sein eigenes Büro, muss sich versichern und seine Einnahmen versteuern.
  • In der Kommunikation und transparent bleiben, kritische Punkte auf Augenhöhe sachlich ansprechen.
  • Pünktlich zahlen.
  • Bei Zufriedenheit die Zusammenarbeit beibehalten und erweitern.

NO GO FÜR UNTERNEHMEN BEI BLOGGER RELATIONS

  • Anonyme Massenmails und unpassende Pressetexte an Blogger versenden.
  • Sich uninformiert und uninteressiert an der Person und dem Blog zeigen.
  • Kommunikation von oben herab und nicht auf Augenhöhe betreiben.
  • Interessierte und seriöse Anfragen nicht beantworten.
  • Blogger als kostenlosen Werbekanal betrachten.
  • Die Start-up-Mitleidsnummer anbringen. Blogger sind nicht die Mentoren von Unternehmen.
  • Keine DoFollow Links erwarten, Nichtkennzeichnung (Schleichwerbung) oder andere unseriöse und rechtswidrige Dinge verlangen.
  • Vorgegebene Texte, Formulierungen und Meinungen sind tabu.
  • Genaue Vereinbarungen treffen und sich auch als Unternehmen daran halten.
  • Unvereinbarte Korrekturphasen, inhaltliche Änderungen oder Mehrleistungen erwarten.
  • Urheberrecht des Bloggers verletzen.
  • Nicht im vereinbarten Zeitraum Material liefern oder zahlen.
  • Nachfragen nicht beantworten.
  • Nach Veröffentlichung nie wieder melden.

ERFOLGREICHE KOOPERATIONEN

Natürlich gibt es auch immer wieder erfreuliche Erfahrungen, erfolgreiche Blogger Relations und wunderschöne Kooperationen. Mit so einigen Unternehmen arbeite ich sehr gerne zusammen und mit vielen gerne auch immer wieder. Die Situation steht und fällt mit der Kommunikation.  Wichtig sind die Ansprechpartner, die eingesetzt werden. und welche Bedingungen die Agentur oder das Unternehmen ihnen bietet. Gute Kooperationen zu finden, erfolgreiche Blogger Relations aufzubauen und Kampagnen auszuarbeiten kostet Zeit. Unerreichbare Vorgaben und Druck führen zu keinen erfolgversprechenden Blogger Relations.

Gute Arbeit kostet etwas. Dies ist bei Blogkooperationen genauso wie allen anderen Dingen in der Welt. Natürlich muss auch der Blogger seinen Anteil zu einer gelungenen und möglicherweise dauerhaften Zusammenarbeit und für erfolgreiche Blogger Relations beitragen. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Qualität und professionelle Freundlichkeit sollten selbstverständlich sein.

 

KOOPERIEREN FÜR DEN GUTEN ZWECK

Für einen guten Zweck kooperiere auch ich gerne einmal nur gegen ein PR Sample oder kostenlos. Die auf den Bildern abgebildete Karaffe wurde mir für eine Instagram-Kampagne zur Unterstützung gemeinnütziger Organisationen in der Corona-Krise zur Verfügung gestellt. SAMESAME produziert aus alten Flaschen wunderschöne und nützliche Designobjekte. Die kleine Firma spendet, wie andere eigenständig geführte Labels, derzeit einen Teil seines Umsatzes für die Aktion #gutesfuergutes. Sie hilft damit Organisationen wie der Arche, die Großartiges leisten und nachhaltige Upcycling-Produkte passen zudem gut zu meinen Inhalten und meiner Botschaft.

Mit einer persönlichen und ansprechenden Anfrage an passende Blogger findet ein Unternehmen schnell gute Kooperationspartner und baut erfolgreiche Blogger Relations auf. Ein wenig Vorarbeit erspart viel Ärger und Enttäuschung hinterher. Wer aber potentielle Partner schlecht und ungezielt anspricht, kann keine gute Arbeit erwarten. Doch er riskiert einen Imageschaden und investiert umsonst.

 

Mich interessieren die Erfahrungen von beiden Seiten. Welche Erfahrungen haben Unternehmen, Agenturen und Blogger selbst in der Kommunikation rund um Kooperationen gemacht? Wie tun Unternehmen für erfolgreiche Blogger Relations?

 

Ich freue mich auf eure Kommentare und bin gespannt auf Meinungen und Erfahrungen!

 

EUER STYLEPEACOCK

CHRIS

 

 

 

 

Westwing Now

4 comments

  1. Du steckst so viel Herzblut in deine Artikel. Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen und Tipps mit uns teilst!

    1. Liebe Steffi, ich danke dir sehr, das ist wirkich aufbauend!

      Viele liebe Grüße

      Chris

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