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BLOGAPARADE VON PHINABELLE

Die liebe Berenice vom Mamablog “PHINABELLE” hat sich heute an meiner Blogparade “RANDOM FACTS ABOUT ME” beteiligt und hierbei bin ich dann auf ihre laufende Blogparade “MEINE WAHRHEIT ÜBER DAS KINDERKRIEGEN” gestoßen. So habe ich mich spontan entschlossen, auch über meine Erinnerungen an Schwangerschaft und Geburt zu schreiben.

Es ist ja zugegebenermaßen schon eine Weile her, dass ich ein Kind bekommen habe, aber es gibt Dinge im Leben, die bleiben präsent, als sei es gestern gewesen. Die Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes gehört sich dazu.

DAS WUNSCHKIND

Mein Sohn ist ein Wunschkind, geboren aus dem unbändigen Wunsch Kinder zu haben, viele Kinder, eine richtig große Familie. “Vernünftig” war es sich nicht, ich steckte im Studienabschluss und sein Vater in einer Weiterbildung nach Abbruch seines Medizinstudiums, die ihn aber bald in einen sicheren Job bringen sollte. Wir waren ein typisches Studentenpaar, seit kurz nach dem Abi zusammen und dachten, das bleibt für immer so. Bereits seit 6 Jahren lebten wir zusammen und ich (wohl vor allem ich) wollte nicht eine Minute länger mehr mit dem Kinderkriegen warten

Vier Kinder wollten wird, also dachte ich, es sei gut rechtzeitig anzufangen. Heute würde ich meinem eigenen Sohn raten, sich damit ein wenig zu gedulden. Vieles ist leichter, wenn man materiell gefestigter ist und sich selbst vielleicht auch schon ein paar Dinge erfüllt hat, wie z.B. erst einmal reisen und die Welt betrachten.

Dennoch war ich der glücklichste Mensch der Welt, als ich merkte, dass ich schwanger bin. Ich habe mich so unglaublich auf mein Baby gefreut. Heimlich wünschte ich mir einen Jungen, aber natürlich hätte mich auch ein Mädchen glücklich gemacht. Dennoch hatte ich auch schnell das Gefühl, das wird ein Junge.

DIE ERSTEN MONATE DER SCHWANGERSCHAFT

Schlecht war es mir nur ein einziges Mal, als ich den wahnwitzigen Einfall hatte, Schimmelkäse (heute weiß man, dass man diesen in der Schwangerschaft nicht essen soll), kombiniert mit einer ganzen Packung Matjesfilets, zu verschlingen. ich war nu immer müde, unglaublich müde, was wohl einfach Eisenmangel war. Ich bekam zwar Tabletten, aber ich konnte weiterhin fast im Stehen schlafen, musste doch aber meinen Uniabschluss machen.

Bei meiner mündlichen Diplomprüfung war ich knapp im 5.Monat und trug ein weites Sommerkleid, damit man es nicht sieht. Ich wollte neutral beurteilt werden und hatte es meinem Professor nicht erzählt, der dann ein paar Monate später sehr erstaunt war, als ich ihn mit Megakugel auf einer Ausstellung wiedertraf.

Noch heute bin ich stolz auf mein 1er-Diplom, das ich quasi “im Schlaf” gemacht habe.

JUNGE ODER MÄDCHEN?

Das wollte ich unbedingt so früh wie möglich wissen. Da ich sehr früh, viel zu früh Wehen und auch mal Blutungen hatte, war ich als Risikoschwangere eingestuft und bekam entsprechend häufig Ultraschall gemacht.

Doch wochenlang drehte “ES”  den Rücken zu, bis dann der eine Moment der Wahrheit kam und aus “ES” einen sicheren “ER” machte. Heute würde ich sagen, typisch mein Sohn, mit dem gerade notwendigsten Einsatz erfolgreich Fakten geschaffen 😀 Danach dreht er uns wieder den Rücken zu.

 

 

HILFE – SIND DAS MEINE BRÜSTE?

Schon sehr früh wurde aus meinem kleinen A-Körbchen ein richtig großer Busen. Ich glaube, ich hätte schon im 5, Monat mein Geld als Amme verdienen können. Seitdem weiß ich, dass ich keine großen Brüste will oder brauche. Heute ist es ein gutes B oder 70C, das reicht völlig. Ich fand das unheimlich anstrengend, so große Brüste zu haben und irgendwie seltsam.

ICH BIN EIN BAUCH

Ich war schon immer sehr dünn. Als ich schwanger wurde, wog ich um die 55 oder 56kg bei 1,78m, obgleich ich immer gern und gut gegessen habe wie auch heute noch esse. Meine Frauenärztin hätte gerne gesehen, wenn ich etwas mehr zugelegt hätte, aber ich konnte essen, was ich wollte, was wuchs, war der Zwerg, Meine Kugel wurde immer größer, ich drohte nach vor einfach umzukippen. Am Ende brchte ich gerade mal 10kg mehr auf die Waage.

Dazu gesellte sich unbändiges Hautjucken am Bauch. Das einzige was half, war Mandelöl aus der Apotheke. ich habe sicher ein Fass verbraucht. Heute kann ich sagen, danke Mandelöl! Ich war nur noch ein riesiger Bauch – dennoch habe ich nicht einen Schwangerschaftsstreifen.

Meine Blinddarmnarbe wurde riesig und gegen Ede stülpte sich auch mein doch so wunderschön verborgener Nabel heraus. Plopp, da war (ging aber wieder zurück).

Die Wehen hielten weiter an. Ich bekam Tonnen Magnesium und wöchentlich wurde mir gesagt, wir versuchen weiter ihn noch etwas zu halten. Ich musste viel liegen, was ja überhaupt nicht meinem Naturell entspricht. Ich habe bergeweise “Eltern”-Zeitschriften gelesen und die ganze damals im Retrodesign erschienene Edgar Wallace Serie. Kompliziertes oder allzu emotionales ging in dieser Zeit gar nicht. Ich war eine zum Liegen verurteilte, hormongesteuerte Mutterkugel mit Nestbautrieb.

PUDDINGBREZEL & KINDERRIEGEL

Von der Schimmelkäse-Matjes-Attacke mal abgesehen, war ich zunächst relativ gelüstefrei. Nur vor Kaffee ekelte ich mich die ganze Schwangerschaft und mein Geruchssinn lief auf Hochtouren. Mit zunehmendem Bauch wuchs meine Gier nach tellergroßen Puddingbrezeln, die es in einer Bäckerei um die Ecke gab.

Wenn ich nicht mindestens ein solches Ding am Tag bekam, war mit mir nicht mehr zu spaßen. Kinderriegel,stets aus dem Kühlschrank, waren die zweite Passion, obgleich ich sonst gar nicht so ein Süßmäulchen bin.

KOMM ENDLICH, KIND!

Das Magnesium zeigte Wirkung. Die Wehen waren immer da, ein paar Fehlalarme stellten sich ein, aber kein Geburtsbeginn. Am 30. November sollte meine Sohnemann geboren werden. Mein Mann, mittlerweile im Job, musste den geplanten Urlaub verschieben. Fast täglich war ich nun in der Praxis.

Mein Sohn hatte bereits ein ordentliches Gewicht offenbar eine anständige Länge. Sein Po und eine Ferse stemmten sich so gegen die Bauchdecke, dass ich dachte, ich reiße einfach durch. Allerdings saß der Popo unten, wo er mir auch mächtig auf die Blase drückte. Und an den Schluckauf erinnere ich mich noch gut. Mein Sohn hatte ständig Schluckauf. Mein Riesenbaby hatte sich nicht gedreht. Platz dafür war eigentlich kaum mehr und  ich wollte doch partout eine ganz normale, natürliche Geburt. Seitliches Liegen zur Drehförderung wurde mir nun verordnet.

Eines Nachts dann wurde ich wach, weil ich dachte, ich hätte eine schleudernde Waschtrommel im Bauch oder ähnliches. Es rumorte, es beulte aus, es tat weh, es zog und zwickte und mache mir Angst, Dann war beängstigende Ruhe – bevor der mich erlösende Schluckauf meines Sohns wieder einsetzte. Er hatte ich gedreht, wenige Tage vor der Geburt und nach dem errechneten Termin. Dass dies bereits hätte ordentlich schief gehen können, erfuhr ich erst später bei der Geburt.

Am 8. Dezember sagte meine Frauenärztin, dass ich am nächsten Morgen ins Krankenhaus gehen sollte, um ein Doppler-Ultraschall durchführen zu lassen und ev. einen Wehenbelastungstest. Mir war eigentlich schon klar, dass ich das Krankenhaus nicht mehr ohne Baby verlassen würde, er war nun 10 Tage überfällig.

AUTSCH | WEHENTROPF

Aus dem Wehenbelastungstest wurde eine Einleitung, als die Herztöne anfingen zu schwächeln. So hatte ich von etwas morgens um 9h bis in die Abendstunden permanent und pausenlos Wehen. Mir wurde ständig schlecht und alles, was ich mir vorgestellt hatte oder was man mich in der Geburtsvorbereitung gelehrt hatte, was weggeblasen. Stundenlang saß ich zitternd auf einem Gymnastikball und dachte, dies ist das Fegefeuer – nur schlimmer. Eine PDA wollte ich trotzdem nicht. Irgendwann war ich so fertig, dass man mit mir hätte alles tun können, die Hauptsache das Kind kommt raus. Ich zitterte nur noch, bekam Sauerstoff und machte aber immer noch sarkastische Witze.

Die Hebamme ließ ein Bad ein, das sollte die letzte Phase nun beschleunigen. Ehe das Wasser eingelassen war, bekam ich starke Presswehen. Die Herztöne gingen unter, man spritzte Wehenhemmer, sagte, ich dürfe nicht pressen. Dann wieder doch… Diese Phase ist mit einem Schleier bedeckt. Sie sprengten die Fruchtblase, aber dann war da kein Wasser… Überall war Blut. Blutige Kittel, eine blutiges Liege, sogar die Wände waren voller Blut. Das habe ich noch mitbekommen, konnte aber nicht mehr denken. Mein Sohn schob seinen Kopf raus. Kaum war dieser zu sehen, schrieb er wie am Spieß. Er steckte zwischen meinen Beinen, halb geboren und schrie und schrie. Am 9. Dezember 1992 um 20.11 Uhr wurde men Sohn geboren – nach 12 Stunden am Wehentropf.

Das Baby gleich auf den Bauch legen, selbst abnabeln? Fehlanzeige. Seine Nabelschnur reichte grade, um herauszukommen, er hatte bei seinem Weg durch den Geburtskanal die Plazenta abgerissen, daher das viele Blut. Dass ich beinahe gestorben wäre, war mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar.

Kaum hatte ich meinen Sohn dann in den Armen, war alles vergessen.Perfekt gesund war er und bekam überall Höchstnoten – trotz der anstrengenden Geburt,. Ich hätte dies alles sofort ein zweites Mal durchgemacht – alles von vorn für ein solches Geschenk. 4kg und ein ordentlicher 38cm Kopf – aber dann an ein paar Zentimetern Nabelschnur sparen 😉 (das Bild zeigt ihn nach der Geburt, noch ein bisschen verknautscht und zusammengedrückt) . Der bereits organisierte OP bleib leer. Da war er, mein Wunder, mein Wunschkind, mein Sohn.

Als ich ihn ansah, musste ich lachen, so lachen, dass die Leute wohl dachten, ich habe durch den Blutverlust den Verstand verloren. So gelacht habe ich, weil mein Sohn ein absolutes Abbild seines Vaters war (und ist). Ich sah ihn an und selbst die Lippe zog er einseitig ein wie sein Dad. Blonde dichte kurze, ein bisschen lockige Haare und durch und durch der Paps. “Ein Klon, er ist ein Klon”, das war das erste was ich sagte.

GEPLANTES KIND | NICHT GEPLANTES EINZELKIND

Egal, wie schwer die Geburt war, ein Kind zu bekommen, ist etwas so wunderbares. Vier Stück wünschte ich mir, aber das Leben geht nicht immer die Wege, die man sich vorstellt. Ein Einzelkind wollte ich nie, aber das ist er geblieben. Dies finde ich immer noch schade, aber da ich natürlich den besten Sohn der Welt habe :-D, entschädigt dies. Nun freue ich ich auf 4 Enkelkinder. Ach, das wäre toll – und eines Tages werde ich bestimmt welche haben, wenn vielleicht auch nicht vier, mein Sohn ist sehr familiär und wünscht sich später eigene Familie. Aber er soll erst einmal sein Studium fertig machen, seine Freiheit und sein Leben genießen. Aber wie es auch kommt, ihn zu bekommen, war die beste Entscheidung ever!

 

GEBURT & MEDIZIN

Sicher ist die Geburt eine natürliche Sache. Dennoch darf man nicht außer acht lassen, dass in Zeiten schlechterer medizinischer Versorgung sehr viel mehr Frauen und Kinder während Schwangerschaft und Geburt zu Schaden gekommen sind.

Die Medizin hat seit der Geburt von meinem Sohn wieder Fortschritte gemacht. Vor allen die Ultraschallaufnahmen sind seitdem sehr viel besser geworden und so hätte man heutzutage das Problem der zu kurzen Nabelschnur schon zuvor erkennen können. Ich finde eine natürliche Geburt erstrebenswert, aber hätte ich geahnt, wie knapp ich am Himmelstor (oder was auch immer) vorbeigesegelt bin (worüber ich richtig erst bei meiner Frauenärztin später aufgeklärt wurde) oder auch, dass mein Sohn hätte einen Schaden erleiden können, dann hätte ich mich möglicherweise auch für eine geplante Sectio entschieden. Denn auch so bin ich nur Sekunden daran vorbeigeschlittert und hätte beinahe einen sehr hohen Preis dafür bezahlt. Daher bin ich seitdem noch misstrauischer gegenüber Hausgeburten oder alternativen Orten und Methoden.

Meine Cousine hat Jahre später in einem Geburtshaus entbunden. Es kam zu Komplikationen und bis sie verlegt war, hatte sie so viel Blut verloren, dass sie ins Koma fiel und einen schweren Hirnschaden davon getragen hat, Sie war eine völlig gesunde junge Frau mit einer ganz normalen Schwangerschaft. Sie lebt heute geistig und körperlich schwerstbehindert in einem Heim. Nichts ist von der jungen erfolgreichen und bildhübschen Architektin geblieben, die sie einst war. Ihr heute 10jähriger Sohn lebt beim Vater. Sicher sind das absolute Einzelfälle, aber jeder ist einer zuviel. Auch in einem Krankenhaus kann etwas passieren, aber es gibt eine bessere Ausstattung und das entsprechende Personal im Zweifelsfall einzugreifen.

Ich mag damit polarisieren, aber ich bin ein absoluter Vertreter der Krankenhausgeburt. Vergesst Blümchenvorhänge und kuscheliges Ambiente. Mir war das, ehrlich gesagt, während der Geburt so etwas von egal, wie der Kreißsaal aussieht, ob es Blümchentapeten oder Kacheln gibt, man hätte ich auch von der Decke hängen können, damit das Kind endlich rauskommt 😉

Ich will auch niemandem mit Horrorstories Angst vor der Geburt machen, die meisten verlaufen wesentlich leichter und ohne Komplikationen. Nur sollte etwas Unvorhergesehenes passieren, dann kann in einem Krankenhaus direkt gehandelt werden. Gerade bei einer Geburt ist dies auch meist Sache von Minuten, da können fünf weitere einfach zuviel sein, wenn dem Kind z.B. Sauerstoff fehlt.

Egal, ob eine leichte oder schwere Geburt, wenn sich weitere Kinder bei mir eingestellt hätten, ich wäre für jedes noch einmal durch einen solchen Tag gegangen

KINDER SIND WUNDER

Große Cousine Anna, 2 Jahre, besucht den kleinen Cousin zum ersten Mal im Krankenhaus
Große Cousine Anna, 2 Jahre, besucht meinen Sohn zum ersten Mal im Krankenhaus

Nicht nur die Erinnerung an Schwangerschaft und Geburt begleitet einen ja weiter, es sind so viele glückliche Momente, die man wie Schätze mit sich trägt. jede Phase der Kindheit bis zum Erwachsenen. Heute ist mein Sohn 23 Jahre alt. Am 9. Dezember wird er 24, ich kann es kaum glauben. Wo ist denn die Zeit geblieben? Ich war 25 als ich mit ihn schwanger war und nun hat er schon fast dieses Alter.

Wenn auch ihr von eurem Erlebnis ein Kind oder mehrere Kinder bekommen zu haben, berichten wollt, nehmt auch an der tollen Blogparade von PHINABELLE teil! Noch bis zum 15.06. läuft die Aktion.

Dies war die etwas dramatische Geschichte der Geburt meines Sohns, die aber ein gutes Ende genommen hat (ich klopfe auf Holz). Habt ihr auch Kinder? Oder wünscht ihr euch welche? Wie steht ihr zum Thema Geburt? Krankenhaus, ja oder nein?

Ich freue mich auf eure Meinungen!

Euer stylepeacock

Chris

 

 

Fühlt euch auch eingeladen noch bis zum 15.06. , an meiner eigenen augenblicklichen → BLOGPARADE teilzunehmen! Verratet so viele Fakten & Geheimnisse über euch, wie ihr an Lebensjahren mitbringt!

Stylepeacock Blogparade | 50 Fakten über mich | 50 Random Fact about Me

 

 

 

 

8 comments

  1. Oh Chris welch wunderschöner Bericht!
    Das mit deiner Cousine tut mir so unendlich leid, ich verdrück mir noch immer die Tränen. Ich mag es mir selbst nicht vorstellen, wie schlimm so eine Situation für die Familie sein muss.
    Ich selbst gehörte auch zur Risikogruppe, da zwei Jahre vor der Schwangerschaft bei mir ein 5cm große Myom entdeckt wurde, was nur mit einem Bauchschnitt entfernt werden konnte. Und durch die Narbe und die Narbe die das Myom hinterlassen hatte zählte ich schon früh dazu. Auch musste ein KS gemacht werden, da die Gefahr zu groß war das beide Narben reißen. Diese ist zum Glück komplikationslos verlaufen und nun ist mein kleiner Drops schon zwei Jahre alt und kerngesund. Ich weiß das er ein Einzelkind bleibt, da eine weitere Schwangerschaft zu viele Risiken für mich und das Ungeborene birgt. Das zu wissen ist nicht leicht, da ich selbst mit 10 Geschwistern groß geworden bin und er diese Erfahrung nie machen kann. Aber man muss das beste daraus machen.
    Vielen Dank für diesen tollen Bericht und wieder bist du mir ein Stück mehr ans Herz gewachsen. Es ist immer so schön von dir zu lesen auch wenn ich nicht immer zum Kommentieren komme, so lese ich doch alles immer mit viel Freude. 😀

    Sonnige Grüße
    Franzy ^^

    1. Liebe Franzy, dich zähle ich aber schon zu meinen aktiven Leserinnen, ich weiß ja, wenn man selbst bloggt – und dann noch wie du ein kleines Kind hat und einen Job, wo sol da noch Zeit bleiben. Ja, ich finde es auch schade, dass ich nur den einen habe, aber irgendwann haben sie dann eine Freundin…, dann bekommt man noch eine Tochter hinzu, sozusagen (obwohl ich dann auch schon einen schmerzhaften “Schwiegertochterverlust”) hinnehmen musste, aber es wird eine neue Liebe kommen, sie müssen dun sollen sich auch noch ausprobieren in dem Alter. Und ich sag ihm ja immer, er muss dann für vier Enkel sorgen ;-), aber das ist nur Spaß, er muss machen, was er für richtig hält. Aber es ist gut, dass du so vernünftig bist, denn dein Drops braucht dich, was hilft es, wenn du Schaden erleidest.

      Viele liebe Grüße
      Chris

  2. Die Geschichte von der Cousine…, da muss ich mich den anderen Kommentaren anschließen. Blondkäppchen hat es treffend formuliert, Freud und Leid liegen eng beieinander. Eine wirklich tolle Geschichte,

    Ich wünsche alles Gute für die Zukunft. VG

  3. Ich weiß gleich gar nicht wo ich anfangen soll, weil ich soviele Gedanken während des Textes hatte.

    Ich wollte auch in einer Klinik entbinden, da mir die Umgebung total egal war und auch die Menschen die mir halfen. Ich wollte einfach eine “sichere” Umgebung und fand es auch gut. Ich hing auch am Wehentropf, aber nur 5 Stunden, dann war mein Katzenmädchen da.

    Das mit deiner Cousine ist auch sehr gruslig! Wenn man bedenkt, wie schön sie sich das bestimmt vorgestellt hat und dann geschah sowas… Grausam. Mir gefiel der Gedanke der komplett natürlichen Geburt nicht, genau wegen sowas!

    Das Nmein Sohn ein Einzelkind geblieben ist, ist schade, aber ein Kind ist immer noch besser als keins 🙂 Ich bin auch als Einzelkind aufgewachsen und es war auch schön 😀

    LG
    Bammy

    1. Liebe Bammy, ja, mein Sohn hat es auch überlebt ein Einzelkind zu sein, der klein Prinz 😉 Ja, besser eines als keines und ich habe auch noch Nichten und Neffen. Und mein Sohn eine Freundin und…. eines Tages vielleicht Enkel, das wäre fein, aber er soll mal erst noch ein bisschen andere Dinge tun, er hat noch Zeit.
      Viele liebe Grüße
      Chris

  4. Sehr flüssig und spannend erzählt. Ich musste natürlich Vergleich zu meinen Geburten ziehen, die waren auch beide nicht ohne. Ich bin ja eine begeisterte Anhängerin von Kliniken und wollte unbedingt die Geräte mit dem “Pling” ( das sagt sicher nur Fans von Monthy Python etwas)…daher bin ich auch extra in eine Klinik gegangen, die zwar keine “heimelige” Geburt oder Entbindungsstation angeboten hat…dafür aber die Geräte mit dem Pling und eine Neugeboren-Intensivstation, die sich mein erster Sohn dann auch prompt 24 Stunden ansehen durfte. Meine Söhne werden dieses Jahr 16 und 18…Wahnsinn wie die Zeit verfliegt.

    1. Liebe Maxine, sind sie erstmal 18, sind sie im Nu auch 30, fürchte ich. Meiner ist letztes Jahr 18 geworden, könnte ich schwören, warum er dieses Jahr nur 24? Bin ich ins Koma gefallen? Ja, ich wollte auch lieber Sicherheit als Sofa, ich hätte mir nie verziehen, wenn da etwas passiert wäre, weil man keien Notfallmedizin der Nähe gehabt hätte.
      Für alle Neugierigen.. hier geht’s zum Pling 😉
      https://www.youtube.com/watch?v=arCITMfxvEc

  5. Ach das war toll. Sehr spannend deine Geschichte und man sieht, wie eng Freud und Leid beieinander hängen können. Gänsehaut habe ich bei der Geschichte von deiner Cousine bekommen 🙁 wie furchtbar. Ich wünsche euch weiterhin alles Gute! Viele liebe Grüße von mir.

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