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NEUE POST VOM STYLEPEACOCK

Heute geht es um Newsletter. So viele konkrete Vorsätze für das neue Jahr habe ich mir ja nicht gemacht, da ich mich gerade neu sortiere und erst einmal sehen werde, wie sich mein Leben in den nächsten Monaten entwickelt, ob mich das neue Jahr an einen anderen Ort bringen und was noch anstehen wird.

Newsletter mit MailChimp! | Mehrwert für Leser?

Aber eine Sache habe ich nun endlich umgesetzt, auch wenn es noch ein Projekt im Arbeitsstatus ist und sicher noch ein bisschen perfektioniert werden kann. Statt einer simplen Feed-Reproduktion meiner neuen Beiträge gibt es künftig einen schönen bunten und persönlich gestalteten Newsletter.

Neben dem Anteasern neuer Beiträge wird er auch aktuelle Gedanken, kleine Shopping-Geheimtipps und mehr enthalten. Erfahrt z.B. vor auch mal schon anderen, wenn es gerade wieder sensationell tolle Angebot gibt.

EIN NEUER NEWSLETTER | NUR WIE?

Eine ganze Zeit habe ich mich erst einmal informiert, wie und welchen Programm, bzw. Plug-in ich das Projekt “Blog-Newsletter” am besten angehe. Der automatisch mit dem Feedburner generierte Newsletter ist ebenso praktisch und arbeitsarm – wie leider auch nackt, unschön und wenig aussagekräftig.

Zudem wollte ich schon lange einen wirklichen “Newsletter” im Sinne eines Briefes, einer echten Mailbotschaft generieren, die mehr aussagt als nur den neuen Beitrag anzuteasern. So ganz endgültig sind meine Überlegungen zu allem noch nicht abgeschlossen, manches muss auch einfach in der Praxis erprobt werden.

Je länger man nachdenkt, desto mehr Fragen tun sich auf. Schicke ich mit jeder Veröffentlichungen “echten Newsletter” oder doch nur knappe Teaser in Kombination mit wöchentlichen großen Mails?

MEHRWERT NEWSLETTER?

Wir werden überhäuft von Newslettern überhäuft, keine Frage. Bei Online-Shopping affinen Consumern, wie ich einer bin, können sie einen schnell überfluten. Natürlich besteht die Gefahr, dass dein Blog-Newsletter in den Stapeln der elektronischen Briefpost untergeht.

Newsletter mit MailChimp! | Mehrwert für Leser?

Dennoch bietet der mit persönlichem Inhalt gestaltete Newsletter Mehrwert für deinen Blog und deine Leser. Selbst wenn ihn nicht alle Empfänger lesen oder er mitunter im Spam-Ordner landet, einen Teil deiner Leser erreicht er. Und je besser er ist, desto mehr Aufmerksamkeit wird er bekommen. Manch einer wird bald auf die News warten und sich darauf freuen.

Spezielle Mehrwerte können sein:

  • Vorab- oder Exklusivinfos über Angebote und Goodies.
  • Bilder, die es nur im Newsletter gibt.
  • Kleine Extra-Reviews.
  • Eine persönliche Kolumne. z.B. “Meine Woche”, oder Gedanken zu bestimmten Themen.
  • Gewinnspiele nur für Newsletterabonnenten.
  • Umfragen wie “Was für Themen wünscht ihr euch?”, (bei MailChimp in Kombination mit SurveyMonkey realisierbar).

 

Bietet als Mehrwert im Newsletter etwas, dass es NUR dort oder FRÜHER dort gibt.

 

FRÜHER WAR ALLES ANDERS 😉 | NEWSLETTER ANTIK

Meine letzten Unternehmens-Newsletter habe ich als Art Director vor etwa 10 Jahren noch selbst gebaut. Damals war die bevorzugte Art in InDesign (oder einem anderen Layout-Programm) ein schönes PDF zu erstellen. Dieses wurde dann einer Teaser-Mail angehängt und vom firmeneigenen Webmaster über die hauseigene Datenbank verschickt.

Echte Newsletter habe ich z.B. auch für das ZDF Werbefernsehen mit HTML selbst gebaut. Dies muss sogar noch länger her sein und früher war das noch mit vielen Problemen verbunden. Es hab kaum Tools und alles wurde von Hand gebastelt. Das größte Problem war – heute unvorstellbar – die Ladezeit, wobei es um ein paar kb mehr oder weniger ging!  Aus dieser Zeit hätte ich noch einiges an Anekdoten und lustigen Geschichten auf Lager.

NEWSLETTER ANBIETER | QUAL DER WAHL

Längere Zeit habe ich immer mal wieder zwischendurch etwas über den einen oder anderen Anbieter gelesen. Zudem habe ich darauf geachtet, mit welchen Programmen die “echten” Newsletter erstellt wurden, die ich von anderen Bloggern oder auch Firmen erhalte.

Viele hängt natürlich auch von den eigenen Skills oder dem Gestaltungswillen ab, wie das Produkt am Ende aussieht. Denn egal, ob man sich für ein kostenpflichtiges Tool oder eine freie Variante entscheidet, es kostet – eines bestimmt: Zeit!

Grundsätzlich arbeite ich mich recht schnell in solche Programme ein, verfüge über (rudimentäre) Script-Kenntnisse, viele grafische Erfahrung und konzeptionelle natürlich auch. So habe ich mich einmal umgeschaut, was es für Möglichkeiten gibt, so einfach aber auch schön wie möglich einen abwechslungsreichen Newsletter zu erstellen

KOSTENFAKTOR NEWSLETTER?

Es gibt einige Anbieter für die Gestaltung von Newslettern. GetResponse, sendinblue, Klicktipp, AWeber und CleverReach gehören zu den bekanntesten Anbietern. Und eben auch das Tool, das nun bei mir zum Einsatz kommt. CleverReach z.B. ist sehr beliebt, weil es mit einer deutschen Oberfläche verfügbar ist. Da mir Englisch aber keine Probleme macht, war dies für mich persönlich nicht das Kriterium.

AND THE WINNER IS: MAILCHIMP

Letztendlich habe ich für MAILCHIMP entschieden, das Programm mit dem putzigen Affen. Eine ziemlich clevere Vermarktungsidee ist das putzige Schimpansen-Maskottchen. Das Tool soll Blogger ansprechen und wird nun auch von vielen solchen verwendet. Und wer bloggt? Eine “Äffchen affine” Zielgruppe. Gut, natürlich war dies nur ein Sympathiefaktor. Mir gefallen die Ergebnisse, die ich an anderen Newsletter gesehen haben und es gibt eine direkte WordPress-Integration via PlugIn. Den eigentlichen Newsletter gestaltet direkt in Mailchimp on the fly.

Mailchimp ist in der Basisversion zudem kostenlos – zumindest bis zu einer Mailinglist von 2000 Menschlein. Allerdings ist es in Englisch und bietet für die Formulare & Respond-Mails automatische Übersetzungen an. und die lesen sich dann leider oft wie die Google übersetzte Anleitung für das neue Elektrogerät aus China.

Diese sind aber frei abwandelbar, so dass man seinen Usern auch eine vernünfige deutsche Newsletter-Anmeldung bieten kann (insoweit man nicht eine internationale Leserschaft bedient).

NEWSLETTER IN 60-90 MINUTEN?

Glaubt dennoch nicht den Aussagen, der erste Newsletter sei in weniger als einer Stunde gezaubert. Vor allen, wer noch nicht viel Tool- und Formular-Erfahrung hat, muss sich erst einmal zurechtfinden. Hat man es erst einmal kapiert, geht es gut von der Hand. Und nach einer Weile macht das Gestalten richtig Spaß. Die Anfertigung des Newsletters selbst ist wirklich easy und die vielen Optionen machen Freude.

Ich möchte hier gar nicht auf das detaillierte Erstellen eingehen, das würde den Rahmen sprengen. Mir geht es darum zu zeigen, was man damit tun kann und warum ich mich für diese Variante entschieden habe. Hilfreiche Posts mit tollen Anleitungen zu konkreten Schritten findet ihr viele im Netz, auch deutsche, z,B. hier bei der wunderbaren Anne von blogdings.de (vormals neontrauma), die übrigens für fast jedes Problem rund ums Bloggen eine tolle Lösung bietet.

EIN ERSTER NEWSLETTER

Nicht alles ist tatsächlich intuitiv bei MailChimp, weshalb ich mich auch ziemlich lange nun mit dem ersten Newsletter herumgeplagt habe. Hier zeige ich die groben Schritte die STEPS für WordPress-User, Details, wie gesagt findet ihr im Netz, auch jede Menge YouTube-Tutorials.

Newsletter mit MailChimp! | Screen Newsletter Design

MailChimp emplate Design | Quelle: Screenshot mailchimp.com

Um hier alle Tipps zu verstehen, schaut euch erst die  detaillierten Grundfunktionen an. Dies hier sind nur rudimentäre Basics und Hilfen. Ich erkläre die Punkte, an denen ich mich selbst verbissen hatte und die ich nicht sonderlich intuitiv finde.

6 SCHRITTE & ZWEI GEHEIMTIPPS

  1. PLUG IN downloaden, mit MailChimp connecten.
  2. Mailingsliste der Abonnenten (soweit bereits vorhanden) übertragen. Das geht durch CSV- Import, wenn man eine Excel-Tabelle seiner bisherigen Abonnenten hat, wenn nicht, muss man sie mit Copy & Paste übertragen. Wohl dem, der wenig Follower hat 😉
  3. CAMPAIGN, also eine Versende-Kampagne, erstellen (Regular) und unten rechts im Browserfenster am schwarzen NEXT Pfeil immer weiter klicken (Tipp 1). Lieder wenig intuitiv, den Pfeil übersieht man leicht.
  4. Template auswählen (es gibt diverse, mehrspaltig etc.), gestalten, Testen, versenden (hierbei am besten erst einmal nur eine Testmail an sich selbst).
  5. Möchte man den gleichen Newsletter noch einmal an andere, z.B. brandneue Abonnenten, versenden, ruft man das Template auf und fügt diesem durch den Pfeil neben EDIT eine neue Campaign hinzu. Jetzt kann man seine Liste wählen und wenn man mehrere Empfängergruppen hat, kann man natürlich aussuchen. Es gibt diverse Filter, wie z.B nur die Abonnenten nehmen, die seit dem letzten Versenden hinzugekommen sind und auch konkrete Email-Adressen kann man direkt angeben.
    Ich finde es super, dass ich so ganz easy neue Blog-Leser mit dem letzten Newsletter nachbeliefern kann. Möchte man nun ev. Änderungen sichern, kann man den Newsletter über den Button oben rechts nochmals als Template (Save as Template) speichern (Tipp 2). Normales Speichern, speichert nur in der aktuellen Kampagne.
  6. Formulare und Email-Responder zum Bestellen des Newsletters über den Reiter in “LISTS” für den Blog etc. erstellen und einbinden, damit auch alles reibunglos läuft und die Leser auch den Newsletter tatsächlich ordern können.

Newsletter mit MailChimp! | Screen Empfänger wählen

Auswahloptionen für Empfänger | Quelle: Screenshot mailchimp.com

Newsletter mit MailChimp! | Screen Creating Campaign

Campaign starten / Trackingoptionen | Quelle: Screenshot mailchimp.com

 

BEST & WORST

Am besten finde ich bei MailChimp tatsächlich die vielen Optionen, aber es gibt auch ein paar echte Schwachpunkte:

 GOOD

  • Kostenfrei bis 2000 Abonnenten.
  • Leichte Integration in WordPress.
  • Viele Gestaltungsoptionen, einfach bedienbar, auch über Drag&Drop.
  • Diverse Optionen aus verschiedenen Quellen Empfängerlisten zu importieren.
  • Viele Formularvorlagen für das Abonnieren und die Responder mit automatischer Codeerstellung.
  • Viele Versendeoptionen, zeitlich planbar, neu hinzugekommene auswählen etc..
  • Toller Fehlercheck vor dem Absenden (alle Links kann man nochmals prüfen etc.).
  • Sehr gutes und einfaches Tracking des Empfängerverhaltens, z.B. wieviel % haben geöffnet, geklickt… .
  • Die Oberfläche macht Spaß bis hin zum “Affen-Check” beim Versenden.

 BAD

  • Ab 2000 Abonnenten muss man ganz gut zahlen.
  • Oberfläche & Bedienungslogik nicht immer intuitiv.
  • Das Template nicht nachträglich in anderes umzuwandeln, wie z.B. von einspaltig aus zweispaltig. Dann muss man ein komplett neues mit neuem Content erstellen.
  • Einige Design- & Formularelemente gibt es erst bei der kostenpflichtigen Version, wie z.B: Slid-in Boxen zum Anmelden etc.
  • Breite des Newsletter-Templates nicht einfach einstellbar.
  • Englische Oberfläche mit mitunter amüsanten Übersetzungen in den Formularen und Respondern für die Abonnenten.


Newsletter mit MailChimp! | Screen Desktop Previe

Vorschau Desktop Modus | Quelle: Screenshot mailchimp.com

Newsletter mit MailChimp! | Screen Mobile Vorshcau

Vorschau Mobile Modus | Quelle: Screenshot mailchimp.com

GET THE NEWSLETTER

Alle bisherigen Abonnenten und die neuen der letzten Tage haben meinen allerersten persönlich gestalteten stylepeacock Newsletter ja bereits erhalten. Wenn ihr wisst, dass ihr meine News abonniert, aber nichts erhalten habt, schaut mal in den Junk-Ordner. Falls ihr den stylepeacock dort trefft, findet ihr unten in der Mail einen Link, um den Absender direkt in euer Adressverzeichnis eintragen zu lassen. Ihr könnt das natürlich auch händisch machen.

Newsletter mit MailChimp! | Screen Versendet

Vorschau Erfolgreich versendet| Quelle: Screenshot mailchimp.com

Wer auch dabei sein möchte, kann sich in der Sidebar oben rechts registrieren oder sich hier direkt eintragen! Bitte nicht das Bestätigen in der Mail, die euch dann zugeht, vergessen.

E-Mail Adresse

der erste stylepeacock Newsletter

 

UPDATE 24. JANUAR 2017

Elf Newsletter habe ich nun mittlerweile mit MAILCHIMP erstellt und ich muss sagen, hat man den Dreh erst einmal heraus, ist es wirklich easy. Man kann immer wieder sein Template kopieren und einfach ändern. In jedem meiner Newsletter stelle ich nun den aktuell veröffentlichten Beitrag vor und promote dazu thematisch passende Postings aus meinem Blogarchiv.

Dazu zeige ich Bilder von meinem Instagram-Account oder auch mal etwas von Pinterest, gebe erweitere Infos zum angesagten Thema und stelle die neuesten Goodies und Rabatte vor. Wenn ihr auch immer auf dem laufenden bleiben wollt, abonniert einfach auch den neuen stylepeaocock Newsletter!

Ich hoffe, meine kleine Einführung in das Entstehen meines ersten richtigen stylepeacock Newsletters und die Bekanntschaft mit dem netten Schimpansen hat euch ein wenig Freude bereitet.

AUSWERTUNGEN & STATISTIKEN

Ganz spannend finde ich es auch immer wieder zu sehen, wie viel Prozent den Newsletter öffnen und auch auf Links klicken. Hier bekommt man wirklich ein sehr übersichtliches Feedback von Mailchimp, wenn man beim Versenden der neuen Kampagne die Trackingoptionen aktiviert. Auch den Newsletter mittels SCHEDULE zu einem bestimmtem Zeitpunkt zu versenden, habe ich jetzt getestet und das klappt einwandfrei. Achtet nur darauf, dass ihr die richtige Zeitzone für Deutschland wählt.

Wie gefallen euch meine Ideen für den Newsletter und was würdet ihr euch für Inhalte wünschen? Möchtet ihr weiter über jeden neuen Beitrag direkt per Mail informiert werden?

Wie findet ihr den ersten aktuellen Newsletter und den zweiten zu diesem Beitrag? Habt ihr auch einen Beitrag darüber aufgerufen oder schaut ihr eher nur drüber?

Ich freue ich auf eure Meinungen, Wünsche, Anregungen und auch auf konstruktive Kritik 🙂

 

 

Euer stylepeacock

Chris

 

8 comments

  1. Ich schreibe meinen Newsletter auch via Mailchimp. Mittlerweile komme ich damit sehr gut zurecht. Insbesondere durch meine gespeicherten Templates. So sind alle Mails immer einheitlich 🙂
    Ich finde Mailchimp grundsätzlich sehr intuitiv. Allerdings muss auch ich mich jedes Mal neu rein finden, wenn die Programmierer meinen, sie müssten die Oberfläche erneut ändern 🙂

    Lieben Gruß ♥

    1. Liebe Marie, ja, das ist auch immer so ein Ding bei Programmen, wenn auf einmal alles woanders ist, das ist so, wie wenn dm die Regale neu anordnet 😉 Man muss dann wieder erstmal ewig umherirren.
      LG
      Chris

  2. Huhu, ich habe ihn auch bekommen. Danke!
    Heute kamen die Päckchen von Clinique. Die kleinen Paletten, Rouge und Minilippi sind so schnucklig. Bin hin und weg.
    LG Indophil

    1. Ich finde die auch noch viel hübscher als erwartet 😀

  3. Mir gefällt dein Newsletter sehr gut…….ausser, dass ich schon wieder bei Clinique war…..wollte ich gar nicht….

      1. Aaaaarrrggghhhh, die Geschenke-Minis sind ja sowas von süüüüssss…..

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