Gerade habe ich in der Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen den Bericht zu dem Roman “Americanah” der nigerianischen Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie gelesen. Die Geschichte einer jungen Frau aus der Oberschicht Nigerias, die zum Studium in die USA geht, klingt faszinierend. Aus einer Gesellschaft kommend, in der ihre Hautfarbe die Normallität ist und nur die Klasse zählt, wird sie mit ihrer Ankunft eine “nicht-amerikanische Schwarze”.

Degradiert zu einer Person, an der alles falsch erscheint, worauf sie ehemals stolz war. Das kunstvolle Afrohaar, das gebildete akzentuierte British-English der nigerianischen Elite, nun zählt Rasse statt Klasse.

Americanah - Roman von Chimamanda Ngozi Adichie
Americanah – Roman von Chimamanda Ngozi Adichie

Der Roman beschreibt die Entwicklung einer modernen jungen Frau, einer Studentin, einer Bloggerin, einer Auswanderin, einer Einwanderin zwischen den Welten.
Es geht um die scheinbare Freiheit des modernen Amerikas, noch immer geprägt von vielen Hemmnissen, Rassismus und falschen Werten und um das Leben derer, die der Chancenlosigkeit ihrs eigenen Landes und Kontinents entfliehen wollen, um dann auf neue verschlossene Türen zu stoßen.

Es klingt spannend. Ich denke, dieses Buch werde ich als nächstes lesen – und den neuen Murakami, auch dieser steht ganz oben auf meiner Leseliste.

Was liegt gerade für ein Buch auf eurem Nachttisch?

Ich wünsche euch wunderbare Ostern

Euer stylepeacock Chris

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