WARUM DU NICHT VOM BLOGGEN LEBEN KANNST!

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VOM BLOGGEN LEBEN? DIE WAHRHEIT!

Vom Bloggen leben, geht das denn? Anlass für diesen Artikel war ein Blick auf meine Blogeinnnahmen in diesem Monat. Teilweise habe ich Tage für echte Centbeträge gearbeitet. Wie sich das aufschlüsselt, zeige ich euch in einer Case-Study später im Beitrag.

Vom Bloggen leben? Die Wahrheit über das Bloggen!

DIE UNGESCHMINKTE WAHRHEIT

Vom Bloggen leben, das wollen immer mehr. Und genau hier liegt auch zumindest eines der Probleme, weshalb dies immer schwieriger wird. „Viele Köche verderben den Brei“, heißt es so schön. In Zeiten als es sehr wenige Blogs hab, war es noch relativ leicht, eine große Followeranzahl zu generieren. Wer mit spannenden Themen, guter Qualität und entsprechendem Einsatz gebloggt hat, wurde oft schnell bekannt und beliebt. Doch kann man heutzutage noch einen Blog starten und vom Bloggen leben?

BLOGS | DIE NEUE MASSENWARE

Heutzutage hat ja – zumindest gefühlt – jeder zweite einen Blog. Und alle wollen vom Bloggen leben? Die meisten sehen das Bloggen sicher zunächst nur als Hobby. Vom Bloggen leben möchten sie gar nicht. Doch schnell wächst der Gedanke, damit auch Geld zu verdienen. Oft erstmals nur, um die Kosten zu decken, denn ein Blog ist teuer, oftmals weitaus kostenintensiver und aufwändiger als zu Beginn gedacht. Ausstattung, Hardware, Software, Reisekosten… von der Arbeit und dem Zeitaufwand ganz zu schweigen. Lest hierzu auch meinen Beitrag „WELCHEN WERT HABEN BLOG-KOOPERATIONEN?“,  in dem ich euch über den Aufwand berichte, der hinter dem Bloggen steckt.

Vom Bloggen leben? Die Wahrheit über das Bloggen!

Fashion-Blogs, Lifestyle-Blogs, Beauty-Blogs, DIY-Blogs Eltern-Blogs, Nischen-Blogs… Es gibt kein Thema, über das nicht gebloggt wird. Sich eine treue Leserschaft zu erarbeiten, wird immer schwieriger.

BLOG-HOPPER ODER TREUE LESER?

Um auf Dauer als Blogger bestehen zu können, bedarf es einer regelmäßigen Leserschaft. Du bist als Blogger nichts ohne die Leute, die deinen Blog lesen. Erfolgreich durchgestartet, die Besucherzahlen steigen und steigen? Leider ist die oft nur ein erster Hype um den neuen Blog.  Auch wenn es dem Blogger gelingt, eine wirklich treue Kerntruppe zu halten, sind die meisten doch Blog-Hopper. Sie wandern schnell zum nächsten neuen Blog über. Und das Angebot an Leseangeboten wächst täglich.

Vom Bloggen leben? Die Wahrheit über das Bloggen!

Spätestens wenn der Blogger anfängt Kooperationen einzugehen, ändert sich einiges. Freut man sich, dass die Arbeit endlich kleine Früchte trägt, kommt schnell Ernüchterung. Ein Teil der Leser wandert ab. Noch immer akzeptieren viele nicht, dass ein arbeitsintensiver Blog nicht kooperations- & werbefrei bestehen kann. Es sei denn, man hat einen Sugardaddy, der einen mit einem teuren Hobby auslasten will. Was den Blogger freut, macht den Leser noch lange nicht glücklich. Ein Teil der Follower wird zum nächsten neuen Blog weiterziehen, bis auch dieser den ersten Werbebanner schaltet. Wie man übrigens auch Kooperationsbeiträge mit echtem Mehrwert schreibst, erzähle ich im Beitrag „KOOPERATION | ULTIMATIVE TIPPS FÜR ECHTEN MEHRWERT“.

(WIE) WERDE ICH ALS BLOGGER REICH?

MONETARISIERUNG – so heißt das Blogger-Zauberwort. Um vom Bloggen leben zu können, muss man seinen Blog in der einen oder anderen Weise versilbern. Doch wie kann man Geld mit dem Blog verdienen, um möglicherweise sogar davon zu leben?

PASSIVES EINKOMMEN  DURCH WERBEBANNER

Einfach nur ein Banner platzieren, sich zurücklehnen und abkassieren? Zu schön, um wahr zu sein. Werbebanner sind nicht schrecklich gerne gesehen bei den meisten Lesern. Als Blogger muss man schwer achtgeben, dass sie einem nicht das Layout verschandeln. Auf der anderen Seite sind sie doch eine herrliche Einkommensquelle – oder? Einmal gesetzt muss man nicht mehr tun als das eingenommene Geld zu zählen. Ist das so?

Vom Bloggen leben? Die Wahrheit über das Bloggen!

VERDIENSTMODELLE BEI BANNERWERBUNG

Es gibt zwei Arten von Bannern, um Geld zu verdienen. Mit Affiliate-Anbietern wie Zanox/AWIN oder affilinet kann man auf dem Blog Banner platzieren. Bei diesen gibt es nun verschiedene Einnahmemodelle. Meist wird der Klick auf Werbebanner vergütet, mitunter auch die Anmeldung eines Kunden oder eine Provision für den Verkauf bei einer Bestellung. Diese verschiedenen Modelle werde ich demnächst noch in einem weiteren Beitrag genauer erklären. Tatsache ist: In der Regel verdient man mit solchen Banner als „normaler“ Blogger nur Cent-Beträge pro Monat bis maximal ein paar Euro.

Die zweite Möglichkeit ist es, Werbeplätze zu vermieten. Hier haben Nischenblogger besonders gute Chancen, auch bei niedriger Reichweite Plätze zu vermieten. So buchen z.B. gerne Online-Shops für Tierbedarf auf einem Hunde- oder Katzenblog. Bei Fashion oder Beauty wird es schwieriger, gezielt Plätze zu vermieten. Her werden Banner schon zahlreich nach dem ersten Modell gestreut. Dies ist natürlicher billiger für die Unternehmen. Aber auch für die Vermietung eines Bannerplatzes fallen nun geringe Einnahmen an. Wer dabei an Hunderte von Euro/Monat oder mehr denkt, liegt falsch. Jedenfalls wird das mit einer hohen Honorierung für den Bannerplatz nichts, solange ein Blog nicht Hunderttausend oder gar Millionen Aufrufe pro Monat hat.

MIT AFFILIATE VOM BLOGGEN LEBEN KÖNNEN?

Die vielfach missverstanden „Affiliate-Links“ könnten eine echte Einnahmequelle für Blogger sein. „Könnten“ sage ich, weil die Realität oft anders aussieht. Auch ein Banner kann einen Affiliate-Link beinhalten, wie ich oben geschildert habe. Nun rede ich von explizit gesetzten Textlinks, die zu Produkten und Onlne-Stores führen. Wie das genau funktioniert, erkläre ich im Beitrag „ALLES WAS DU ÜBER AFFILIATE WISSEN MUSST“.  Auch hier tun sich keine Nischenblogger oft leichter als mittelgroße Beautyblogger.

Ein Leser, der sich für ein bestimmtes teures technisches Produkt interessiert und dafür Infos auf einem Nischenblog sammelt. wird wahrscheinlich über den Link zum Produkt gelangen. Kauft er dann z.B. ein teures Handy, hat der kleine Nischenblogger eine gute Provision gemacht.

Als kleiner oder mittlerer Beauty- oder Fashionblogger hat man es da schwerer. Link werden seltener genutzt, man findet das Angebot ja auch so. Der Warenkorb ist oft viel kleiner. Verdient man z.B. 7% Provision als Blogger, bezieht sich das immer auf den NETTOWARENWERT. Dein Leser kauft einen über dienen Link einen Lippenstift für 18,99€. Der Blogger erhält eine Provision für einen Verkaufspreis von 15,96€, davon 7% sind 1,12€. Retourniert der Leser, ist die Provision natürlich weg. Daher werden Provisionen auch nur mit sehr hoher Zeitverschiebung ausgezahlt.

VOM BLOGGEN LEBEN? AFFILIATE CASE STUDY

Hier zeige ich ein anschauliches Beispiel, wie viel man wirklich mit dem Bloggen verdient. Letztes Wochenende hatte Clinique ein besonders tolles Goodie geboten, ein unglaublich süßes Mini Chubby Set. Hierzu habe ich morgens um 6 Uhr direkt meine Tagespläne über den Haufen geworfen, mich hingesetzt und einen Beitrag dazu gestaltet. Freizeit und Marktfrühstück adé. So sieht dann ein recht gewöhnlicher Samstag aus:

  • Verabredung absagen
  • Fotoset arrangieren
  • weitere Goodie-Möglichkeiten recherchieren, damit de Leser einen echten Mehrwert bekommt und möglichst viele Geschenke beim Kauf erhalten kann
  • Screenshots des Warenkorbs machen
  • Bilder bearbeiten
  • Beitrag schreiben
  • Grafiken für Blogpost, für Instagram und Pinterest fertigen
  • Affiliate-Links setzen (möchte man sogenannte „Deeplinks“ zu bestimmten Produkten setzten, muss man diese in einem speziellen Generator des Affiliate-Partners erst generieren)
  • SEO Optimierung
  • Korrektur
  • Veröffentlichen

 

Traum-Goodie Mini Chubby Set bei Clinique

 

Nach sechs Stunden Arbeit war der Beitrag online. Dann kommt Phase 2, Social Media:

  • Teilen des Beitrags auf Facebook, hier auch in vielen Gruppen
  • Instagram Post
  • Insta-Story
  • Pinterest Post
  • weitere Social Media Arbeit wie Pinterest Boards verwalten
  • Kommentare beantworten, E-Mails lesen und beantworten
  • Planung für den nächsten Beitrag

 

EIN GANZ NORMALER BLOGGER-SAMSTAG

Es ist Nachmittag und der ganze Tag war dem Goodie-Beitrag gewidmet. Jetzt kommt die Arbeit als freier Texter. Zwischendurch teile ich wieder meinen Beitrag auf den diversen Kanälen, beantworte Kommentare und texte dann weiter. Ein längeres Telefongespräch mit dem Art Director der Agentur (auch Werber arbeiten meist 14/7) folgt und ein Austausch per E-Mail mit dem Arzt für den ich gerade schreibe werden eingeschoben. Auch er hat unter der Woche keine Zeit dafür. Gegen 22:30 Uhr klappe ich das Macbook zu. Seit morgens um 6:00 Uhr habe ich durchgearbeitet.

Das Goodie ist nun ausverkauft. Immerhin haben sehr viele den Goodie-Beitrag gelesen und auch bestellt. Ich hoffe, ein paar Affiliate-Einnahmen werden mir wenigstens helfen, die nächste Stromrechnung zu bezahlen.

Es ist Sonntag. Die Zugriffe auf den Beitrag waren ungeheuer gut. Mein Affiliate-Partner spuckt die Statistik der Verkäufe aus. Was denkt ihr, wird der Beitrag gebracht haben? Wie viele haben den Link wirklich genutzt? Was glaubt ihr? Welchen Verdienst hättet ihr gerne für einen solch langen Arbeitstag? 100, 200, 300, 400 Euro oder mehr?

Hinter diesem Post steckt noch mehr als diese Tagesarbeit. Erst eine jahrelange Vorarbeit führt dazu, dass ein Clinique-Goodie-Post von meinem Blog wahrgenommen und „genutzt“ wird:

  • Erarbeiten der Kooperation zu Clinique aus echter Überzeugung & durch sehr viel Vorleistung
  • Aufbau einer Beauty- & Clinique affinen Leserschaft
  • Schaffung meiner Nische „Goodietipps“ mit entsprechender Aufmerksamkeit durch die Zielgruppe
  • Beständiges Pflegen des Blogs, der Kooperations- & Leserbeziehungen

 

Vom Bloggen leben? Die Wahrheit über das Bloggen!

 

VOM BLOGGEN DURCH GOODIEPOSTS ERTRAG GENERIEREN?

Ich sage euch, wie rentabel ein solcher Post ist. Hunderte haben den Beitrag gelesen, sicher so einige bei Clinique eingekauft, denn das Goodie war dann recht schnell vergriffen. Über meinen Link gegangen, um mich zu beteiligen, sind 5 Leute, von denen 3 treue Stammleser sind, die mir das anschließend mitgeteilt haben. Ob noch jemand retourniert, steht nun auch noch nicht fest. Ich muss sagen, dass dies ist enttäuschend ist. Viel Mühe habe ich mir gegeben, meinen Lesern ein schönes Angebot zu offenbaren.  Diesen Post habe ich mit einer extra Portion Liebe optisch ansprechend gestaltet und mit jeder Menge Zusatztipps, sprich extra Mehrwert, versehen.

MEIN GEWINN DURCH DOUGLAS-GOODIE-TIPPS

Wer meinen Blog regelmäßig liest, kennt meine GOODIE- & RABATTSEITE. Jeden Montagmorgen veröffentliche ich direkt die neuen Goodietipps von Douglas (Aufwand s. oben). So beginnt jede Woche für mich, es sei denn ich muss zum Sender reales Geld verdienen. Bei den Douglas-Tipps verlinke jedes Angebot einzeln. Gibt es ein Parfum Mini beim Kauf eines Lancome-Produkts, kommt ihr ganz bequem über meinen Link direkt zum Angebot dieser Marke bei Douglas. Meist überarbeite ich, soweit Zeit ist, das Angebot mehrmals pro Woche.

Douglas Goodies ab dem 25.09

Ich sehe an den Zugriffszahlen, dass die Seite gut genutzt wird. Wollt ihr wissen, wie hoch beim Umsatz über Douglas in diesem Monat war? Am Sonntag, dem 24. September lag er bei 0,00€. Dies bedeutet: viele nutzen meine gesammelten Tipps, aber niemand meine Links. Gerade habe ich nochmals nachgesehen. Mittlerweile habe ich EINE Einnahme über Douglas in einem ganzen Monat zu verzeichnen. Diese liegt bei 84 Cent (falls nicht retourniert wird).

Ich überlege nun ernsthaft, meine Goodieseite und die Douglas-Tipps einzustellen. Rund 10 Arbeitsstunden/Woche investiere ich alleine in diese Seite bei einem Monatseinkommen von 84 Cent? Natürlich geht es beim Bloggen nicht nur um Geld verdienen, aber man muss es auch. Jedenfalls, wenn man wie ich mehr als einen Volltagsjob an Zeitaufwand in den Blog steckt. Die Goodieseite soll ein Mehrwert für meine Leser darstellen und sie wird genutzt. Leider nicht fair, wie ich feststellen muss. Ich bin schon enttäuscht, wenn ich sehe, dass ein einem ganzen Monat viele meinen Goodietipps nutzen, aber niemand über meinen Blog z.B.  zu Douglas geht.

 

WIE WICHTIG SIND REICHWEITE & FOLLOWER-ANZAHL?

Um vom Bloggen leben zu können, muss man in der Regel eine extrem hohe Reichweite haben – und das dauerhaft. Leider sind die Faktoren Reichweite & Follower-Anzahl wichtiger als sie sein sollten. Viele Unternehmen haben immer noch nicht erkannt, dass man mit kleineren Blog oft größere Erfolge erzielen kann. Stimmt die Zielgruppe, kann ein Banner oder auch ein Sponsored Post auf einem kleinen Blog mehr Interessenten generieren als auf einem großen, wenn das Produkt nicht passt.

Einem kleinen bis mittleren Blog werden meist nur Kooperationen gegen Produkte angeboten oder gegen extrem niedrige Honorare. Tolle Tipps, wie viel man mit einem Blogpost verdienen sollte, findet ihr auch auf meinem Pintererst-Board „BLOG & BLOGGEN | TIPPS & TUTORIALS“. Nur dir richtig großen und bekannten Blog verdienen wirklich großes Geld mit Blogposts oder gar Instagram-Bildern.

Es ist hier nicht anders wie in anderen Branchen. Auch Mailand, Paris, New York und London sind voll von Models. Ein paar wenige bekommen mächtige Summen. Der Rest hungert sich halbtot, haust in verdreckten Massenunterkünften und läuft sich die Hacken wund.

GOLDGRUBE INSTAGRAM?

Bei kleinen Bloggern werden, sofern sie eine Kooperation ergattern konnten, oft Zusatzleistungen gratis verlangt. Ob Instagram-Posts, extra Grafiken für Pinterest und das Streuen auf den Social Media Kanälen wird „all inclusive“ als Leistung mit abverlangt. Wer realistisch ist und gute und gründliche Arbeit abliefert, kann alleine hierfür einen halben bis ganzen weiteren Arbeitstag rechnen. Von der Vorleistung, die man durch seien Blog liefert, ganz zu schweigen. Jemand mit 5000 hart erarbeiteten Followern auf Instagram, zählt kaum für ein Unternehmen als „Microblogger“.  Eine Kooperation auf Instagram wird, wenn überhaupt bezahlt, etwa 20,00 bis 30,00 brutto bringen. Um also als selbständiger Instagram-Follower mit kleiner Reichweite zu überleben, müsste man täglich etwa 20 bezahlte Kooperationen auf Instagram haben. Das ist natürlich irreal. Zwei pro Monat ist realistischer, aber nur, wenn man viel Akquise betreibt.

KEINE 100.000 FOLLOWER & VOM BLOGGEN LEBEN?

Kann man also vom Bloggen leben und ich meine jetzt wirklich VOM BLOGGEN LEBEN. Nicht als Zweitgehalt, als Taschengeld oder nette Nebeneinnahme. Für mich gilt: ich kann nicht vom Bloggen leben. Als alleinstehende Frau – mit einem Sohn im Studium – arbeite ich quasi rund um die Uhr. 4-5 volle Tage pro Monat arbeite ich bei einem Fernsehsender, was ein extrem harter Job ist. Damit ist eine Vollzeitarbeitswoche im Monat schon belegt. Offiziell von 8-17h bleibt meist kaum eine Mittagspause und oftmals wird es eher 18h, was nicht extra vergütet wird. Mein Sohn wird nun 25, d.h.auch das Kindergeld fällt weg, die Daumenschrauben werden enger.

TRAUMJOB ODER ALBTRAUM?

Um vom Bloggen leben zu können, reichen die Einnahmen bei aller Mühe und Einsatz bei weitem nicht. So texte ich freiberuflich, hauptsächlich im kosmetisch-medizinischen Bereich, für Ärzte-Blogs, Kosmetikunternehmen und ähnliches. Mein eigentliches Standbein sollte mein Blog sein, denn hier investiere ich die meiste Zeit und den meisten Aufwand. Neben dem eigentlichen Bloggen, das ja schon selbst aus allerlei Tätigkeiten besteht, kommen Akquise, Kontaktpflege, Reisen, Hard-, Software- & Blogwartung. Ein Newsletter soll regelmäßig erstellt und versendet werden, andere Blogs warten auf Kommentare und Facebook-Gruppen auf aktive Mitarbeit. Wer bloggt weiß, wie schnell ein ganzer wertvoller Tag weg ist, weil einem ein Plug-in-Update das Layout zerschossen hat.

Über welche Skills man verfügen sollte, um erfolgreich zu Bloggen, folgt demnächst ein weiterer Beitrag, ebenso wie einer zu den konkreten Vergütungsmodellen. Vom Bloggen leben? Mir geht es nicht darum zu jammern, sondern zu zeigen, dass es kein einfacher Weg ist. Durch die steigende Anzahl von Blogs auf dem Markt, wird es immer schwieriger.

DIE MASSE MACHT’S?

Tatsache ist: Als kleiner bis mittlerer Blogger bekommt man kaum faire Honorare und die Ansage durch Unternehmen ist häufig einfach ermüdend. Man soll froh sein, auserwählt zu sein, das Unternehmen bewerben zu dürfen. Zum Glück kenne ich auch große Firmen, die wirklich großartige Kooperationspartner sind. Deswegen arbeite ich mit diesen.

FAKE-NEWS ÜBER BLOGGER

Wenn die Medien einen Traumberuf propagieren, verzerren sie komplette das echte „Berufsbild“. Ein kleiner Bühnenschauspieler ist kein Hollywoodstar – und weit entfernt von dessen Leben, Verdienst und Ruhm. Dies heißt aber nicht, dass er weniger arbeitet. Leider leisten die Medien den Bloggern hier keinen Dienst. Ich denke, viele Leser glauben wirklich, dass jeder der ab und zu eine Kooperation eingeht und ein paar Banner schaltet, richtig Geld verdient.

7 WAYS TO SUPPORT BLOGS & BLOGGERS

„7 WAYS TO SUPPORT YOUR FAVORITE BLOGS & BLOGGERS“ heißt ein weiterer Beitrag von mir. Hier drehte es sich darum, dass Blogger auf Dauer ohne Unterstützung durch ihre Leser nicht weitermachen können. Selbst für jemanden wie mich, der über eine professionelle grafische und textliche Ausbildung und ausreichend Berufserfahrung verfügt, ist es ein steiniger Weg. Auf Dauer schaffe ich diese 80 und mehr Stundenwochen vermutlich nicht mehr. In meinem Leben stehen zudem einige große Veränderungen an, für die endlich einmal Zeit und auch Kraft finden muss.

WAS KANN MAN FÜR SEINE LIEBLINGSBLOGGER TUN?

Blogger bieten ihren Lesern etwas, aber sie können dies nur, wenn auch sie eine Unterstützung erfahren. Faire Bezahlung für Leistungen gibt es selten und so sind Blogger auch auf Affiliate-Einnahmen angewiesen. Doch auch mentalen Support sollte man nicht unterschätzen. Es ist einfach furchtbar, wenn man zwei Tage an einem Beitrag arbeitet und niemand kommentiert ihn. Vielfach werden auch gerade „Sponsored Posts“ nicht kommentiert. Doch besonders bei diesen ist auch Leseraktivität wichtig. Das Unternehmen wird einen kein zweites Mal buchen, wenn es keine Resonanz auf den Beitrag gibt.

Für einen Leser sind alle diese Dinge kostenfrei, allein ein bisschen Zeit für einen Kommentar muss man vielleicht ab und zu investieren. Ich glaube, viele Leser denken gar nicht über ihre Rolle nach – und wie wichtig diese auch für Blogger ist. Hinter jedem Blog steckt ein Mensch, der mit viel Liebe und Engagement hinter seinem Projekt steht. Wer mit seinem Blog überleben will, kann auch nicht nur tun, wozu er Lust hat. Mitunter gehört dazu vielleicht auch eine Kooperation, die auf den ersten Blick gar nicht passend oder spannend klingt. Die Kunst ist es, auch hier einen schönen und persönlichen Beitrag zu gestalten (KOOPERATION | ULTIMATIVE TIPPS FÜR ECHTEN MEHRWERT). Und wenn dies gelingt, freut man sich auch hier über einen Kommentar.

VOM BLOGGEN LEBEN – TRÄUM WEITER?

Vom Bloggen leben, das ist gerade im Fashion-, Beauty- & Lifestyle-Bereich fast unmöglich geworden. Dies können heute vermutlich nur noch Leute, die à la Leonie Hanne von „Ohh Couture“ direkt mit einem geplanten Unternehmen durchstarten. Mit einem persönlichen Blog hat das wenig zu tun. Es ist ein Businessmodell, das sich auch seine Berechtigung hat. Aber als „Blog“ im herkömmlichen Sinne kann man dies nicht mehr bezeichnen. Solche Karrieren sind steil – und manchmal kurz wie die eines One-Hit-Wonders. Besser man schafft es, schnell und vor allem viel Geld zu generieren.

Es gibt auch gewachsene große Blog, die aus Zeiten stammen, als nicht „jeder“ bloggte.  Sie sind allmählich groß geworden, beschäftigen mittlerweile Angestellte oder gar ganze Teams und  werden meist durch Agenturen gemanaget. Zwei, die dabei meiner Ansicht nach ihre Persönlichkeit nicht verloren haben, sind Nina von „FASHIIONCARPET“ und MASHA SEDGWICK. Nina Schwichtenberg repräsentiert (ursprünglich aus dem Norden kommend) den Münchner Chic. Bei ihr ist zu Hause, wer weiße und cleane Eleganz mag. Masha  ist bei aller High Fashion im Herzen ein Berliner Grunge Girl geblieben. Ihren Style liebe ich sehr.

VOM BLOGGEN LEBEN ODER EINFACH LEBEN?

Für mich jedenfalls wird sich in den nächsten Monaten viel ändern. Wenn das Leben eines garantiert, dann das es meist anders kommt, als man denkt. Für mich bedeutet das, dass ich mich noch einmal komplett neu aufstellen muss. Dies tue ich gerade in jeder Hinsicht und wie viel Raum das Bloggen dann noch einnehmen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Ein bisschen resigniert bin ich, gerade wenn ich sehe, was ich in mein Baby „stylepeacock“ seit Jahren stecke und wie viel andere Dinge derweil deswegen auf der Strecke geblieben sind.

Und weil man dennoch sein Leben finanzieren muss, schreibe ich jetzt gleich mal weiter an einem Sponsored Post, der wieder eine kleine monatliche Rechnung übernehmen wird. Ein ähnliches Projekt wieder dieser, der auch eine tragisch-komische und wahre Geschichte aus meinem Leben erzählt: „AUSPROBIEREN ODER WEGRADIEREN? MEIN LEBEN ALS BLONDINE“.

Ausprobieren oder wegradieren mit FriXion Stiften von PILOT PEN

 

Wie geht es euch als Blogger und wie als Leser? Was nervt euch, was findet ihr gut und was wünscht ihr euch für das Bloggen und von Blogs?

Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag und freue mich immer auf eure Kommentare! & Meinungen!

 

 

Euer stylepeacock

Chris

 

 

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41 Kommentare

  1. Vielen Dank für den superschönen sehr ausführlichen Bericht. Ich liebe deinen Blog….also wenn es iwie geht, ihn bitte bitte weiterführen. Ich werd mir angewöhnen, immer erst zu schauen, ob ich irgendwie einen Link bei dir finde, wenn ich etwas online bestelle. Und meine Family werde ich auch impfen :-D. Ich bin übrigens megahappy mit den Minichubbys und ich hab dir Rechnung auch direkt überwiesen und zerrissen, damit ich es mir nicht nochmal überlege, also von mir kommt keine Retour 😀 Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass sich für dich neue Wege finden und alles gut wird… drück und knutsch dich aus der Ferne….LG Mona

  2. Liebe Chris,
    danke für deinen tolle Beitrag, der sehr viele Einblicke in das Leben einer Betreiberin von einem größeren Blog zulässt! Und ich muss sagen, dass ich mich in allzu vielen deiner Sätze wiedergefunden habe.
    Ich habe auch das Gefühl, dass es zunehmend schwieriger wird, an Kooperationen, die dann auch noch halbwegs fair bezahlt werden, zu gelangen.
    Beim Theme Affiliates bin ich sehr, sehr skeptisch, seitdem ich mir ein Folder für E-Commerce der Wirtschaftskammer durchgelesen habe, indem beschrieben wird, wie toll das für Unternehmen ist, weil sie dann nur zahlen (und auch deutlich weniger!), wenn gekauft wird und die Streuverluste durch normale Werbeanzeigen vermieden werden. Dass eine ganze Branche aber schon sehr lange davon lebt, wird dabei vollkommen unter den Tisch fallen gelassen. Darum sehe ich die Affiliate Links auch etwas kritisch. Denn im Grunde mache ich ja weiterhin Werbung für das Unternehmen, nur eben unbezahlt, genau so lange, bis jemand dort etwas einkauft. Und wie du schreibst, oft bekommt man dann für einen aufwändig gemachten Beitrag, Cent-Beträge ausbezahlt.
    Ich glaube auch, dass viele einfach gar nicht auf die Idee kommen, Affiliate Links tatsächlich zu verwenden bzw. es dann in der EIle einfach vergessen und dass das manchmal vielleicht weniger ein bewusstes ausweichen denn ein einfacher „Unscherer“ ist.

    Ich hoffe, du schaffst es, dich in nächster Zeit neu aufzustellen und deine Vorstellungen zu verwirklichen. ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute!

    LG, Daniela

    • Liebe Daniela, danke für deinen tollen Kommentar. Ja, ich fange auch an bei manchen Dingen die Notbremse zu zeihen. Man darf sich nicht ständig unter- oder gar unbezahlt vor Karren spannen lassen. Gestern z.B. sollte ich einen Kooperationsbeitrag Wochen nach Freigabe und Veröffentlichung nochmals überarbeiten, obgleich ich sowieso wieder Tage für einen Hungerlohn gearbeitet hatte. Da habe ich diesmal gesagt, sorry, das geht so nicht mehr. Ich kann mir auch nicht die Maler bestellen, alles rosa streichen lassen und nach 3 Wochen möchte ich Mint und dann kommen die nochmals und machen das umsonst um? Da würde jeder denken, bei mir stimmt im Kopf etwas nicht, so etwas zu erwarten.

      Viele liebe Grüße
      Chris

  3. Die Blogger-Gemeinde wächst sehr schnell! Eine der großen Fragen ist doch: für wen schreibt man eigentlich? Wer liest noch Blogs außer den Bloggern selber? Und warum? Welche Inhalte sind wichtig und bringen Blog-Follower? Wer ist heute Hobbyblogger und wer betreibt es professionell? Ein wirklich sehr informativer Beitrag mit vielen Interessanten Fakten. Auch wir Blogger können immer noch viel von einander lernen!
    Liebe Grüße,
    Julie
    https://juliesdresscode.de

  4. Oh meine liebe Chris was habe ich deine Texte vermisst ich hatte leider sehr lange kein Zugriff auf deine Seite bzw hatte nicht wirklich Internet baby nr 2 ist in Anmarsch und ja leider ist mein Brustkrebs auch wieder zurück bin unter Beobachtung da sie das Kind nicht gefährden wollen naja genug von mir
    Ein super Bericht was ich total nachvollziehen kann mit den goodies och mein was ist den so schwer über dein link zu bestellen tut doch keinem weh muss man ja nur drauf klicken und das wars… Ich hoffe ich werde etwas mehr Zeit haben und Internet das ich mir dann nach und nach alles durch lesen kann

    Liebe grüße an dich

    • OH du Arme, das tut mir so leid mit dir. Wie geht es dir damit? Du kannst mir gerne mal eine E-Mail schreiben, wenn du magst. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles Gute!

      LG

      Chris

  5. Hey meine Liebe!
    Was für ein super toller, ehrlicher und ausführlicher Beitrag!
    Ich blogge erst seit einem gutem halben Jahr und merke, dass meine freie Zeit seitdem wie weggebasen ist.
    ich finde es toll, dass du genau beschreibst wie wichtig doch Einnahmequellen für uns Schreiber sind und wie traurig es ist, wenn Beiträge nicht kommentiert werden! So viel Liebe, Zeit und Mühe steckt in jedem einzelnen Beitrag von uns und das sollte sowohl von den Lesern, als auch von den Unternehmen rectmäßig honoriert werden!
    Ich liebe das Bloggen und bin gerne bereit meine Zeit dafür zu investieren… aber eben auch nur wenn ich ein Feedback von beiden Seiten erhalte! 🙂

    Ganz Liebe Grüße

  6. Da bleibt mir echt nichts mehr hinzuzufügen 🙂 Ich kann den Beitrag einfach zu 100 Prozent so unterschreiben. Das viele immer noch der Meinung da draussen sind das genau SIE die Bloggerin sind auf die ALLE gewartet hat, kann ich nicht verstehen und wirkt auf mich regelrecht befremdlich und „kindisch“.

    Traumjob Blogger oder „Ich will vom Bloggen leben“ – welch ein Quatsch. natürlich ist es neben einem anderen Standbein im Leben ein TOP Nebenverdienst für Luxusartikel und Co. aber man kann doch nicht wirklich glauben das man davon Leben kann.

    Nein ich kann leider nur den Kopf schütteln. Aber ich liebe das Bloggen und so wie ich es derzeit handhabe macht es auch mega viel Spass und ist viel effektiver als es jemals war 🙂

    Liebste Grüße
    Caroline | http://www.modesalat.com

  7. Vielleicht darf ich mal noch einen „Verbesserungsvorschlag“ anbringen? Wenn du in der Sidebar so eine kleine Liste mit „Shoppinglinks“ (oder wie du sie nennen magst) anbringen wûrdest, könnte ich als Leserin schnell und bequem über diesen Affilate-Link einkaufen gehen und müsste nicht erst den Post mit entsprechenden Links suchen. Das würde mir sehr gefallen. ;))

    Liebe Grüße
    Anna

  8. Liebe Chris,

    ich habe mich noch nie mit dem Verdienst von Bloggern befasst, bin aber entsetzt, dass so viel Arbeit und Mühe nur so schlecht honoriert wird. Sicher ist auch das Feedback deiner Leserschaft Lohn für deine Arbeit, aber warme Worte zahlen ja bekanntlich keine Rechnungen.

    Ich schaue mir sehr häufig deine Tipps zu Goodies und Co an, bestelle aber meist nie etwas. Auf jeden Fall weiß ich jetzt, dass ich zukünftig deine Links nutzen werde, für denn Fall einer Bestellung.

    Ich denke auch, dass du vielen deiner Leser die Augen geöffnet hast. Viele werden wohl so wie ich eher wenig Ahnung davon haben, was ein so liebevoll gestalteter Blog wie Stylepeacock an Arbeit und Zeit kostet und welchen Lohn du dafür bekommst. Ich jedenfalls sehe das ganze jetzt mit anderen Augen und bin gerne dazu bereit dich nach Möglichkeit tatkräftig zu unterstützen.

    Ich hoffe du wirst weiterhin so tolle Blogposts verfassen und in Zukunft mehr damit verdienen, jetzt wo du mit Sicherheit einigen von uns die Augen geöffnet hast.

    Ganz liebe Grüße,
    Lisa

  9. Wirklich schade, dass das viele Leute noch nicht sehen, wie viel Arbeit dahinter steckt und bei dem Wort Werbung sofort abwandern, obwohl die guten Blogs ja nur solche Dinge bewerben, hinter denen sie auch wirklich stehen. Mein Blog ist noch lange nicht bei 10.000 Aufrufen pro Monat aber er wächst kontinuierlich und er ist mein Baby. Ich freue mich, wenn ich damit Geld verdiene und ich würde es mir wünschen, weil das neben den Kommentaren von Lesern wirklich ein gutes Gefühl gibt, davon, dass man da was macht, das jemandem etwas wert ist. Und dass man anerkannt wird. Aber selbst wenn das nicht so sein sollte, mach ich halt einfach weiter. Allein wegen der ganzen coolen Erfahrungen, die man nebenbei auf Shootings oder sowas macht.

    Liebst Daniela
    von http://cocoquestion.de

  10. Liebe Chris,

    Oh man, jetzt bin ich geschockt und hab auch ein schlechtes Gewissen.
    Dass man in der Regel nicht reich wird mit bloggen war mit klar, aber ich hätte nicht gedacht, dass es so schlimm ist mit dem Verdienst.
    Muss gestehen, dass ich am Samstag gegen 6 oder 7 Uhr die Mail von Clinique bekommen hab und dann direkt darüber bestellt habe. In der Aufregung über das tolle Goodie hab ich leider gar nicht an dich gedacht. Tut mir echt leid und wird mir nicht nochmal passieren.
    Ich finde es wirklich beeindruckend was für eine Zeit und Liebe du in deinem Blog steckst.
    Bitte nicht aufhören damit! Du bist einer von nur drei Blogs, die ich wirklich regelmäßig lese. Werde versuchen nun öfter zu kommentieren, damit es auch sichtbarer wird.
    Und Weihnachten steht vor der Tür. Da werde ich sicher einige Euros verbraten und vorher schauen, ob du nicht einen Link darauf anbietest.

    Mach bitte unbedingt weiter. Ich finde deine ehrliche Art wirklich super!

    LG,
    Tizia

    • Liebe Tizia, ich wollte natürlich keinesfalls, dass ich gerade meine allertreusten Leser wie du „schuldig“ fühlen. Wenn man den Newsletter erhält und direkt bestellt, ist das absolut verständlich. Leider gibt es halt superviele, die nutzen die Codes von meiner Seite, die ich in viel Arbeit recherchiere und zusammenstelle, verwenden aber nicht die Links, was eben leider einfach nicht fair ist. und ich verstehe auch nicht, warum, denn es kostet doch niemanden etwas. Das mit Douglas in diesem Monat fand ich echt krass. Ich weiß Menschen wie dich wirklich zu schätzen, ich wäre ja auch nichts ohne meine Leser!

      Viele liebe Grüße
      Chris

  11. Hallo Chris,

    in Zukunft werde ich noch mehr darauf achten, dass ich über deinen Blog gehe, wenn ich bestelle.
    Ich gebe zu, ich kenne mich in der Materie überhaupt nicht aus und kann daher auch nicht viel beitragen. Ich bin nicht bei Facebook und Co. angemeldet und das wird auch so bleiben.
    LG Indophil

  12. Liebe Chris,

    zunächst einmal: WOW! Der Beitrag ist grandios geschrieben, liest sich unglaublich gut und hat mich total an den Bildschirm gefesselt. Auch ich habe schon oft alles für den Blog sausen lassen – in vielen Fallen lohnt es sich monetär bei Weitem nicht. Ich denke, man kann das Ganze deutlich entspannter angehen, wenn man vom Bloggen nicht finanziell abhängig ist.

    XX aus Nurnberg
    Jecky
    Want Get Repeat

  13. Meine Liebe, ein wirklich toller Beitrag! Ich gebe dir recht, es ist wirklich ein zweischneidiges Schwert dieser Blog! Manchmal frage ich mich auch, warum ich eigentlich so viel Zeit investieren! Es macht mir ungeheuer viel Spaß und natürlich freue ich mich, wenn ich auch ein bisschen Geld damit verdienen kann! So etwas kommt nicht von heute auf morgen, ob man muss viel investieren und ich bin noch immer davon überzeugt, dass Durchhaltevermögen und wirklich gute Inhalte sich irgendwann auszahlen!

    xo Rebecca
    https://pineapplesandpumps.com/

  14. Was für ein ausführlicher und super interessanter Beitrag, Liebes! Hinter jedem Blog (sofern man ihn gut macht), steckt ein großer Haufen Arbeit und ich gebe dir voll und agnz recht, dass man am Afang oft gar nicht richtig einschätzt, wie viel Arbeit. Vom Zeitpensum her ist Bloggen das locker ein Vollzeitjob. Und hier kommen wir zur Monetarisierung. Ich habe für mich festgestellt, dass ich gar nicht hauptberuflich Blogger sein möchte. Mir ist das viel zu unsicher. Ich freue mich natürlich, wenn ich mit Kooperationen etwas dazuverdienen kann, bin aber glücklicherweise nicht davon abhängig. So kann ich mir sorgfältig aussuchen, mit wem ich zusammenarbeite. Es gibt einfach schon viel zu viele Blogs, die einfach für alles Werben und das finde ich persönlich ganz schrecklich!

    Liebst, Sarah-Allegra
    http://www.fashionequalsscience.com/

  15. Ich bin total geschockt, WIE wenig dabei rumkommt… ich habe bei Dir schon viel gelesen und bestellt… aber oft hab ich es mir auf nen Zettel als Notiz geschrieben und später bin ich direkt über die anbietende Seite gegangen und hab dann von dort direkt bestellt… DAS wird mir nicht mehr passieren…
    Ich wusste gar nicht, wie sowas abläuft.. ich dachte, Du würdest für jeden Blogbeitrag von den Firmen was bekommen…

    LG von Heike.. die wohl hinterm Mond lebt…

    • Liebe Heike, ach das wäre zu schön, wenn immer etwas bezahlt würde. Leider bekommt man nur für sehr wenige Beiträge Geld, dann steht das auch dran. Meistens ist es höchstens ein freies Produkt oder eben ganz eigene Beiträge, für die man selbst etwas kauft oder die einfach um Themen wie diese gehen. Mittlrweile muss man aber selbst Beiträge für die man nur einen Lippenstift geschenkt bekommt als Werbung bezeichnen, weshalb viele denken, man hätte da Hunderte von Euro erhalten 🙂 Ich danke dir für deinen tollen Support!

      Viele liebe Grüße
      Chris

  16. ein super interessanter und lesenswerter Beitrag meine Liebe!
    zu einem großen Teil kann ich dir zustimmen … es steckt eben eine Menge Arbeit hinter einem Blog, ein Fulltime-Job! und warum es manche dennoch schaffen, alleinig davon zu leben, ist mir schlichtweg schleierhaft .
    andererseits, vl könnte man, wenn man wirklich jeden klitzkleinen doofen Koopeartionsauftrag annehmen würde … aber wer will das schon. schließlich wollen wir scheiben über was uns Spaß macht und gefällt 🙂

    hab eine wundervolle Wochenmitte Liebes,
    ❤ Tina von http://liebewasist.com

    • Liebe Tina, ja, dann könnte man eine Weile von leben und hätte bald keine Leser mehr. ich sehe da in paar neue Blogs, die mittlerweile einfach alles vermarkten, b Babybrei, obgleich man gar keine Kinder hat oder diese schon groß sind, Antifaltencreme und Stützstrumpfhosen mit 20. Lebensversicherungen und wer weiß was, jeden Tag ein Werbebeitrag quer durchs Beet. So schafft sich eine eile ein Einkommen dun seine Leser ab. Und dann erhält man auch keine Kooperationen mehr. Daran sollte man auch denken, ehe man alles annimmt, einige vergessen dies anscheinend.

      LG
      Chris

  17. Liebe Chris, Danke dass du mal zeigst, was so hinter deinen Beiträgen steckt. Ich finde es auch traurig, dass dass so wenig für dich dabei rumkommt. Ich bin treue Leserin seit quasi Anfang an und finde, auch eine „Blogfreundschaft“ sollte aus Geben und nehmen bestehen. Du investierst so viel Zeit und Mühe, das merkt man bei jedem Posting, du teilst deine persönlichen Ansichten mit uns. Ich werde darauf achten bei Bestellungen (Shopping Week naht :D) mehr deine Links zu nutzen.

    Ganz liebe Grüße
    Steffi

    • Liebe Steffi, zur Shopping Week wird es (hoffentlich, soweit ich es schaffe) auch noch einen Beitrag geben. Du gehörst ja echt zu den absolut treuen Leserinnen, die mir immer eine Freude und Motivation sind.

      Viele liebe Grüße
      Chris

  18. Ach Mensch, ich muss gestehen, dass mich dein Beitrag total berührt. Und wenn ich das nächste Buch kaufe, dann schaue ich, ob ich hier einen ama*zon-Link finde (hast du die?). Ich blogge jetzt schon viele Jahre (bestimmt 14) auf immer wechselnden Blogs und habe die Veränderung der Bloggerwelt – hin zur Monetarisierung – ja quasi am eigenen Blog miterlebt, wobei ich selbst erst seit kurzem ein paar A.-Links gesetzt habe. Mal abgesehen davon, dass es einfach zu viele Blogs gibt und es unglaublich hart ist, dauerhaft eine feste Leserschaft zu generieren, habe ich auch gemerkt, dass eine deutliche Kennzeichnung der Links nicht wirklich ankommt (möchte mir gar nicht vorstellen, wie da auf Werbebanner reagiert wird…) Also: Die Kennzeichnung wird zwar verlangt und ist ja – zu recht – auch vorgeschrieben, aber seitdem ich die Links überdeutlich kennzeichne und nicht mehr nur via Sternchen und Erklärung am Ende des Posts, klickt wirklich niemand mehr drauf. Das hat mich ein wenig ernüchtert und das war der Moment, in dem mir auch klar wurde, dass das Bloggen ohnehin nie mehr als mal ein Taschenbuch- das ich dann wiederum im Blog verwurste – abwerfen wird.

    Aus Lesersicht kann ich es zum Teil sogar nachvollziehen, denn abhängig davon, welche Blogs ich lese, habe ich auch hin und wieder das Gefühl, mit Werbung und Links vollgeknallt zu werden. Und ich selbst suche mir auch nur ein paar Lieblingsbloggerinnen aus, die ich dann durch den Kauf über die Links unterstütze. Als Bloggerin ist es aber natürlich ein Stück weit ernüchternd, Der Gedankenflitz, da vielleicht irgendwann mal ein wenig mehr (und ich rede nicht vom Hauptverdienst) draus werden zu lassen, hat sich doch recht schnell verflüchtigt. Eigentlich schade. Aber dein Post hat das nochmal bestätigt.

    Danke dir für diesen sehr persönlichen und ehrlichen Post.

    Alles Liebe,
    Anna

    • Liebe Anna, ja, das mit der Kennzeichnung ist ja auch so ein Ding und darüber hatte ich ja auch geschrieben. Ich finde ja auch hier die geforderten Bezeichnungen nicht fair und nicht wirklich hilfreich. Jeden persönlichen Beitrag als „Werbung“ kennzeichnen zu sollen, weil einem der abgebildet Lippenstift irgendwann mal geschickt wurde, ist wirklich Abschreckung und nicht Aufklärung. Ich freue mich, dass du das auch so siehst. Man ist ja immer ein bisschen allein mit seinen Gedanken und es st toll zu sehen, dass ich hier anscheinend einen Nerv getroffen habe.Ja, ich habe a… Links, hier z.B.: 😀 im neuen Adventskalender Post

      Viele liebe Grüße und tausend Dank
      Chris

  19. Hallo Chris,
    ich muss wirklich zu geben, dass mich Dein Beitrag emotional berührt hat.
    Man sieht, dass Du wirklich so viel Liebe und Mühe in Deinen Blog investiert hast, dies macht mich einfach nur traurig. Ich finde es auch so schade, dass man als Blogger egal ob klein oder groß teilweise einfach nur ausgenutzt wird. Kein Wunder, dass man dann keine Lust mehr dazu hat. Auch die Tatsache, dass man viel mehr Menschen mit Blogs erreichen kann, als durch andere Werbemittel wie TV oder Zeitungen, da kaum ein Mensch noch TV etc schaut. Wenn ich in Deiner Situation wäre, würde ich mir das mit dem Goodie Beiträgen wirklich nochmal überlegen, es ist einfach nur frustrierend. Ich kenne es auch gut von mir, ich bereite meine Blogbeiträge vor, verteile überalle meine Links, aber wenn ich wirklich nicht viel auf andere Blogs kommentiere würde, käme kaum ein Kommentar, dies ist einfach nur schade. Schade, dass viele Menschen so egoistisch geworden sind. Ich finde es immer mega schön, wenn man sich gegenseitig untersützt und dazu gehört eben nunmal das Kommentieren.

    Ich wünsche Dir trotzdem noch eine tolle restliche Woche,
    Alina ^__^

    • Liebe Alina, das mit den Kommentaren finde ich auch schade. Dabei hilft einem es doch auch, wenn man Feedback bekommt. Ein Beitrag ohne Kommentar, da kommt man sich vor, als hab man gerade eine Rede in den Raum gesprochen und alle sitzen da und schauen nur stumm. Dabei unterscheidet das doch gerade auch vom Magazin. Kommentieren ist doch nicht nur eine lästige Pflicht, es ist doch die Möglichkeit seine Meinung zu äußern oder gar eine spannende Diskussion ums Thema anzufachen.

      Viele liebe Grüße
      Chris

  20. Wow Chris, danke für diesen tollen, detailierten ehrlichen und informativen Beitrag. Nicht jeder ist so offen wie du und gibt dieses Wissen weiter.
    und ja du hast vollkommen recht, wir sitzen stunden an einem beitrag ohne dass dieser überhaupt gerecht gewürdigt wird. aber ja blogger sind die neue werbeschiene.
    glg karo
    https://kardiaserena.at

  21. Sehr gut geschrieben. Ich blogge noch nicht so lange und muss auch nicht davon leben. Bin sehr froh darüber. Denn immer wieder wird vermittelt, dass es ganz einfach sei Geld zu verdienen. Ich hoffe sehr, dass viele diesen Artikel lesen um sich einmal klar zu machen, dass bloggen Arbeit ist und keinesfalls so einfach Geld zu verdienen ist. Bis auf wenige Ausnahmen. Lg. Gabi

  22. Genau deswegen mache ich kein Affiliate. Ich finde das so undankbar. Meine Einnahmen sind wirklich fast alle von gesponsorten Beiträgen, wo es nicht nur um Provisionen geht. Sowas lehne ich auch ab. Man bewirbt Produkte und dann zählt nur über welchen Link die Leute gehen, das ist doch echt blöd.

  23. Wie schade, dass kaum jemand über deine Links einkauft .. Leider wissen viele nicht, wie viel Arbeit hinter den ganzen Beiträgen steckt .. schöne Zusammenfassung. 🙂

  24. wow den beitrag hier hast du echt alles super toll zusammengefasst – echt arg was hinter so einen beitrag alles steckt! ich habs zwar auch nen ähnlichen beitrag geschrieben – aber das ist schon etwas her….
    jz merk ich erst wieviel aufwand hinter so einen beitrag wirklich steckt – auch wenn es spaß macht – ist es doch recht viel aufwand….

    glg katy

    http://www.lakatyfox.com

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