ALLES WAS DU ÜBER AFFILIATE WISSEN MUSST!

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AFFILIATE LINKS & MARKETING | WAHRHEIT & FAKTEN

Immer wieder treffen Leser von Blogs auf den begriff „Affiliate Links“ und haben dabei oftmals ein schlechtes Gefühl. Affiliate Links führen genau wie andere Links zu neuen Webadressen, sprich Seiten und meist eben Shops. Blogger sind verpflichtet, Affiliate Links als solche kenntlich zu machen. Ich tue dies durch ein Sternchen* und liefere an mehreren Stellen meines Blogs, so immer sichtbar in der Sidebar oben und unten, wie auch unter jeden Beitrag, in dem solche Links vorkommen, den Hinweis „*beinhaltet Affiliatelinks“.

Alles, was du über Affiliate wissen musst

KENNZEICHNUNG | VERWIRRUNG ODER TRANSPARENZ?

Ein Kennzeichnung soll aufklären und für Transparenz sorgen. Leider ist die deutsche Kennzeichnungspflicht meiner Meinung nach nicht besonders hilfreich oder aufklärend. Viele Leser wissen eben gar nicht, was „Affiliate“ wirklich bedeutet und haben tatsächlich ein komisches Gefühl, einen solchen Link anzuklicken. Was passiert da? Kostet das etwas oder warum muss das gekennzeichnet werden? Ist der Klick gefährlich? Es wird ja so viel davor gewarnt, Dinge nicht anzuklicken. Ich finde solche Bedenken verständlich, wenn man sich mit der Materie noch nie auseinander gesetzt hat.

AFFILIATE | WAS IST DAS WIRKLICH?

Schon im Beitrag „WERBUNG? ANZEIGE? SPONSORED? IRREFÜHRENDE TRANSPARENZ?“ hatte ich darüber berichtet, dass gewisse verlangte Formen der Kennzeichnung eher Verunsicherung und Verwirrung als Transparenz erzeugen.

 

AUFKLÄRUNG | WAS BEDEUTET „AFFILIATE“?

Affiliate-Marketing ist eine überlebenswichtige Angelegenheit für Unternehmen wie auch für Blogger. Ein Unternehmen im Internet muss auf sich aufmerksam machen um Kunden zu gewinnen. Ein Blogger berichtet oft über Produkte oder Dienstleistungen, die ihm gefallen und die er empfehlen kann. Letztendlich erbringt der Blogger eine Dienstleistung, die zunächst nicht vergütet wird, wenn es sich um keinen bezahlten Beitrag handelt.

Der Blogger recherchiert, schreibt, verlinkt du inspiriert. Schön wäre es ja, wenn er dies in irgendeiner Form entschädigt bekäme. Dies ist nicht nur nett, sondern notwendig, um weiter bloggen zu können, denn egal, als Hobby oder sogar als Beruf, ein Blog kostet und erfordert einige Investitionen. Doch dazu könnt ihr z.B. mehr in meinem Beitrag „7 WAYS TO SUPPORT YOUR FAVORITE BLOGS & BLOGGERS“ nachlesen.

ADVERTISER & PUBLISHER

Letztendlich treffen sich hier zwei Interessen. Das Unternehmen möchte Kunden gewinnen und der Blogger muss sich finanzieren. „Affiliate Marketing“ heißt das Zauberwort und ist eine wunderbare Lösung, denn den Leser, sprich möglichen Kunden, kostet das überhaupt nichts. Im Gegenteil, er kann so den Blogger unterstützen, der ihm diesen Tipp oder Hinweis gegeben hat.

Den, der für die Verbreitung/Bewerbung des Produkts zahlt, nennt man ADVERTISER, das vom Englischen „Advertising“, sprich „Werbung,“ kommt. Dies kann das Unternehmen direkt sein, aber in der Regel gibt es dieses Marketing an eine entsprechende Agentur ab, dazu später mehr. Derjenige, der – sei es durch Banner – Produktbilder oder Textlinks auf den Anbieter verweist, also der Blogger, ist der PUBLISHER.

BEZAHLT DER LESER DOCH ETWAS?

Es gibt Menschen, die fragen dann tatsächlich, ob sie die Dinge nicht ohne diese Provision für den Publisher billiger zu haben wären. Fragt man das auch im realen Leben? Fragt manl bei Aldi gefragt, ob man die Butter billiger erhält, wenn man das Werbeheftchen mit den Angeboten nicht mitnehmt? Im Übrigen finanziert auch die Werbebeilage wieder Existenzen und Arbeitsplätze vom Fotografen, Texter, Grafiker, der Druckerei bis hin zur Logistik, vom Papier- und Farbhersteller ganz zu schweigen.

Der Preis eines Produktes ist immer die Kalkulation aus allen Faktoren, Herstellung, Marketing, Logistik, Lagerhaltung. Verkauf. Online-Marketing bedient sich nur anderer Kanäle. Vieles ist online sogar günstiger – und oftmals weist der Blogger auch auf ein besonders günstiges Angebot hin. So recherchiere ich Goodie-Codes und Rabatt oder handle diese sogar extra aus , um sie meinen Lesern zur Verfügung zu stellen.

Alles, was du über Affiliate wissen musst

PROFIT FÜR ALLE DURCH AFFILIATE MARKETING

Affiliate-Marketing schafft also eine WIN-WIN-Stituation für alle Beteiligten. Der Advertiser erhält für einen relativ geringen Satz eine sehr zielgruppenorientierte Werbung mit wenig Streuverlusten und zahlt nur bei Erfolg eine Provision. Der Publisher bekommt für seine Mühen eine Aufwandsentschädigung und der Leser Informationen, Tipps und Rabattangebote.

KANN ICH DER EMPFEHLUNG TRAUEN?

Im Übrigen braucht man als Leser in der Regel keine Angst haben, Mist empfohlen zubekommen, nur damit der Blogger eine Provision erhält. Zum einen geht so ein Schuss natürlich schnell nach hinten los. Wer nicht authentisch arbeitet, verliert seine Leser. Zum anderen ist der Publisher in der Regel Partner des gesamten Shops aus dem er  ein Produkt empfiehlt oder sogar Partner von vielen Shops, die das gleiche Produkt führen. So nimmt so mancher Blogger dem Leser sogar die Mühe ab, nach dem besten Angebot zu fahnden. Zum anderen, kann ich ja frei Dinge aus den Angeboten meiner Partner/Advertiser empfehlen, ich bin ja nicht produktgebunden, wenn es ein freier Artikel ist.

TRAUT EUCH | VERWENDET & NUTZT AFFILIATE!

Affiliate Links sind nach wie vor irgendwie mit einem schlechten Ruf behaftet. Viele Blogger trauen sich kaum, Affiliate Links zu verwenden, fürchten Nachteile, wie z.B. als käuflich zu gelten.

Dafür gibt es keinen Grund. Welche Verkäuferin versteckt sich bei Kaufhof hinter dem Kleiderständer weil sie sich dafür schämt, dass sie vom Arbeitgeber eine Umsatzprovision und gar noch ein Festgehalt bekommt? Ein Affiliate Link beinhaltet ebenfalls einen Service.  sehr gerne verlinke gerne die einzelnen Produkte und nicht nur am Ende den Store, wenn ich über diverses Berichte. Der Link als Service, den man nutzen kann – aber nicht muss. Es ist doch viel leichter, direkt zu der besprochenen Augencreme zu gelangen, als am Ende des Artikels einen Storelink zu finden, bei dem ich dann im Shop nach der Creme fahnden muss.

Ich setzte meine Affiliate links so, dass hierfür ein neuer Tab aufgeht, d.h., man kann einen Blick auf das Produkt werfen und dann weiterlesen. Den Tab kann man offen lassen, falls man noch mal schauen oder gar etwas kaufen möchte, oder ihn aber direkt wieder schließen.
WICHTIG!Setzt die Links auf „nofollow“, damit Google euch nicht abstraft!

 AFFILIATE LINK | TATSÄCHLICH EIN SERVICE?

Oftmals bekommt man bei mir diverse Affiliate Links und dazu umfassende Infos, die natürlich auch erst recherchiert werden müssen. Oft zeige ich meinen Lesern, welche Optionen man hat. So kann das Produkt auch mal in einem Store zwei Euro teurer sein. Erhält man jedoch wertige Beigaben, kann es am Ende weitaus günstiger sein, dort zu kaufen. Keine Preissuchmaschine kann das bieten. Ist es ein Sponsored Post, kann man natürlich keine Konkurrenzunternehmen einbinden, aber der Leser ist ja nicht verpflichtet, über den angegeben Link zu kaufen.

Rechnen tut sich das Setzen aufwändiger Affiliate Links in diesem Sinne oftmals nicht, die Provisionen sind gering, oft nur Cents für einen ganzen Beitrag – oder eben auch gar nichts. Von Affiliate Links alleine wird wohl kaum ein Blogger satt.

Alles, was du über Affiliate wissen musst

WAS & WIE VERDIENT MAN MIT AFFILIATE?

Affiliate-Marketing beinhaltet verschiedene Provisionsmodelle. Manchmal wird schon für Views bezahlt oder für Klicks, für Registrierungen neuer Kunden oder eben und/oder für den reinen Kauf. Wichtig ist: Der Blogger verdient in der Regel nicht nur an dem empfohlenen Produkt, sondern am ganzen Warenkorb, auch wenn dieser das empfohlene Produkt gar nicht enthält. Ihr tut also eurem Blogger also immer einen Gefallen, wenn ihr bei seinen Partnern einkauft, auch einfach so über die Shopping- & Shop-Links auf dem Blog!

CPV | COST-PER-VIEW

Ein Modell, das häufig auf Videos angewendet wird. Für jede Sichtung, also VIEW, wird eine kleine Provision bezahlt, meist nur Cents. Da kann man sich ausrechnen, wie lange es dauert, bis nur ein paar Euro zusammenkommen.

CPC | COST-PER-CLICK

Dieses Modell findet man am häufigsten bei Werbebannern. Als alleiniges Provisionsmodell für Banner ist das meist für den Blogger total unrentabel. Er liefert eine wertvolle Fläche seins Blogs und erhält dafür am Ende des Monats vermutlich nur Cents oder ein paar Euro. Sinn macht das, wenn man dies z.B. mit einer Mietgebühr für die Fläche kombiniert und zusätzlich eine Provision für Links erhält. Eine weitere Variante ist die mit einer zusätzlichen Vergütung, wenn einer der folgenden Fälle eintritt:

CPL | COST-PER-LEAD

Hier erhält der Publisher eine Provision, wenn nach dem Klick der Leser eine weitere Handlung vornimmt, sich z.B. für den Newsletter registriert, in einem Forum oder Club anmeldet oder auch ein kostenfreies Testprodukt ordert. Meist wird dieses Modell auch bei Werbebannern angewandt.

CPO / CPS: COST-PER-ORDER / COST-PER-SALE

Bei dieser Vergütungsform erhält der Blogger/Publisher eine Provision, wenn tatsächlich ein Kauf zustande kommt. Berechnet wird die Provision aus den Dingen, die nicht zurückgegeben werden, also tatsächlich erworben wurden. Hierbei wird  in der Regel ein kleiner Prozentsatz (3% – in seltenen Fällen 10%) des NETTO-Warenkorbs, also abzüglich der Mehrwertsteuer für den Publisher gutgeschrieben. Möglich ist auch eine Pauschalvergütung, z.B. 10€/Kauf, unabhängig vom Warenkorb. Dies klingt erst einmal toll, wird aber dann eher für höherpreisige Anbieter und Artikel angewandt. Sprich, wenn jemand eine 10.000€ teure Schrankwand bestellt, erhält der Blogger dann nicht 10% – sondern nur 10€.

Üblich sind hier auch Staffelmodelle. Generiert man viele Kunden, erhält man z.B. ab 50 oder mehr Käufen/Monat 7% oder gar 10% statt vormals 5% Beteiligung, immer vom Netto.

Alle Modelle sind auch statt mit „C“ für „Cost“ am Anfang, auch mit der „P“ für PAY statt COST zu finden, also z.B. CPS / PPS. Die Bedeutung ist exakt die gleiche.

PUBLISHING, EIN GEWERBE?

Die Einnahmen aus Affiliate-Gebühren müssen in jedem Fall versteuert werden. Das man in jedem Fall als Publisher einen Gewerbeschein braucht, stimmt jedoch nicht. Denn auch anerkannt freiberufliche Blogger dürfen Geld über Affiliate Marketing einnehmen. Lest hierzu meinen Artikel: BLOGGER-ABC F-G: FREIBERUFLER & GEWERBE.

WIE MACHE ICH SOLCHE AFFILIATE LINKS?

Das klingt ja jetzt dann erst einmal alles doch sehr simple. Link setzen, Geld verdienen, super. Doch ganz so einfach ist das nicht. Nicht jeder kann einfach so Affiliate Links setzen, dazu bedarf es einer Partnerschaft mit dem Unternehmen, das man durch seinen Link empfiehlt. Der Advertiser möchte natürlich sicher gehen, dass sein Unternehmen positiv wahrgenommen wird. Je höherwertig das Produkt oder der Store, desto mehr wird darauf geachtet, dass der Blogger auch dazu passt , einen optisch ansprechenden Blog mit wertigem Content betreibt und natürlich auch die passende Zielgruppe vorweist wie auch gute Trafficzahlen.

Um überhaupt erst einmal einen einzigen Cent mit Affiliate zu verdienen, muss man sich ein Netzwerk aus Kooperationspartnern aufbauen. Ich habe selbst erst lange komplett werbefrei geblockt und mir eine Community und Content aufgebaut, ehe ich den ersten Cent für eine Link erhalten habe. in der Regel lassen sich, wie bereits gesagt, die Onlinestores und Plattformen über Agenturen vertreten, die für sie die Werbemaßnahmen verwalten. Zwei Online-Riesen haben eigenständige Plattformen für ihr Affiliate-Marketing, das sind, man ahnt es schon: amazon & ebay. Fangen wir doch gleich bei „A“ an:

AFFILIATE PARTNER & AGENTUREN

Hier habe ich einige wichtige Affiliate Partner zusammengestellt und zeige, wie diese arbeiten.

AMAZON

Der Online-Riese hat nun schon längere Zeit sein Affiliate-Marketing selbst in die Hand genommen. Ich denke, besonders rentabel ist amazon als Werbepartner für Nischenblocks, die Dinge anbieten, die man online tatsächlich häufig fast nur über amazon erhält. Natürlich gilt das ebenfalls für Bücherblogs und alle, die bestellbare Medien, wie auch Elektronik anbieten. Man hört oft von riesigen Summen, die da über amazon erwirtschaftet werden sollen, aber es fällt mir schwer, das zu glauben. Ich selbst habe es auf ungefähr 28 Euro in 3 Jahren gebracht. Natürlich denke ich, dass schon viele Leser einiges bei amazon kaufen, aber leider eben nicht über meinen Blog.

Ein bisschen eine Diva ist amazon auch. Sehr empfindlich reagiert amazon auf Käufe, bei denen vermutet wird, der Publisher kaufe auf Umwegen für sich selbst ein, was natürlich nicht erlaubt ist. Mitunter reicht da der gleiche Nachname oder eine naheliegende Adresse. Dies kann von der Stornierung der Provision bis hin zum Ausschluss aus dem Partnerprogramm führen.

AWIN AKA ZANOX

Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix. Meine Generation kennt diesen Spruch noch. Aus der größten Affiliate-Plattform hierzulande ist gerade AWIN geworden.

Bei AWIN meldet man sich an oder wird von einem möglichen Kooperationspartner dazu eingeladen. Viele fangen auf diese Weise mit der Zusammenarbeit dort an. Man ist im Gespräch über einen Beitrag oder ein Unternehmen, fragt einen Blogger nach Kooperation oder Bannerplätzen. Awin bietet eine wirklich große Zahl deutscher und internationaler Stores, und hat eine übersichtliche Oberfläche. Gerade im Fashion-,Beauty- & Lifestylebereich sind hier wichtige Stores vertreten, auch sehr edle.

Partner findet man, in dem man eine Kurzbewerbung über ein Formular an den jeweiligen Advertiser sendet. Wird man akzeptiert, erhält man Zugriff auf Banner, Textlinks und oft auch zu einem Generator, mit dem man selbst Affiliate Links zu einzelnen Produkten generieren kann. Dies bietet aber nicht jeder Advertiser. Die Erstellung eines Links ist also schon mit einiger Vorarbeit verbunden. Es gibt einen Bereich, indem man auf besondere Gutschein-Codes und Aktionen seiner Partner zugreifen kann, die einem zum Promoten zur Verfügung gestellt werden.

WEITERE FUNKTIONEN

Zudem gibt es bei Awin Tools mit denen man Container bauen kann, also Bannerrotations oder dynamisch gefüllte Werbeflächen, so können dann z.B. in der Sidebar wechselnde Banner unterschiedlicher Partner angezeigt werden. Bei Awin gibt zu jedem Unternehmen mindestens einen E-Mail Link für einen persönlichen Ansprechpartner. Dort kann man auch über den Ausbau der Partnerschaft reden und weitergehende Projekte vorschlagen, wenn einem ein Anbieter besonders gut gefällt und prima zum Blog passt.

Plus: Gute Oberfläche, hochwertige Partnerunternehmen, bei den meisten sehr gute Kommunikation, Infomails zu speziellen Aktionen, neuen Partner, Publisher-Wettbewerbe etc. Bei Awin aka Zanox fühle ich mich am meisten Zuhause, was Affiliate-Netzwerke angeht.

Nachteil:  Man sieht Umsätze meist direkt gutgeschrieben, erhält sie aber erst ausbezahlt, wenn das Unternehmen dies dann tatsächlich bei Awin bezahlt hat – und das kann sich ziehen. Was bis zum Ende des Monats nicht bereitsteht, kann erst wieder 4 Wochen später ausbezahlt werden. Man muss über einen Klick das Geld immer anfordern, es wird bei Awin nicht automatisch überwiesen.

So können vom Umsatz bis zum echten Geld auch schon 3-4 Monate vergehen. Awin zahlt ab 25€ generierter Provision aus, das ist noch recht fair, manche haben so hohe Mindestauszahlsummen, dass man sein Geld im Zweifelsfall nur Monate oder gar Jahre als theoretische Einnahme betrachten kann.

Immer auch bei jedem Affilaite-Netzwerk/Partner auf die Mindestauszahlsumme achten, überhaupt die AGB lesen, ehe man sich anmeldet, schließlich geht man einen wichtigen Vertrag ein.

DIE NR.2 | AFFILINET

Der zweitgrößte Anbieter für den deutschen Markt ist Affilinet. Man findet hier sehr viele Partner, die auch für Nischenblogger interessant sind. Affilinet ist von Umsätzen und Mitarbeiterstärke hinter Awin, hat aber mehr Programme gelistet .Weniger edel, dafür breiter gestreut, könnte man sagen. Hier meldet man sich über einen Klick für einzelne Partner an und wartet ab, ob man bestätigt wird. Bei Nichtakzeptanz kann sich eine Nachfrage bei der angegebenen Kontaktperson durchaus lohnen.

Ach hier gibt es Bereich für Gutscheine, Aktionen und zur Erstellung spezieller Bannerrotationen und Container. Die Oberfläche und Suchfunktionen empfinde ich als etwas wüster als bei dem aufgeräumten Awin/Zanox. Auch hier beträgt die Mndestauszahlsumme 25€ und es wir eher zur Mitte des Monats von alleine ausbezahlt, soweit die Beträge bestätigt sind.

Plus: Ein sehr großes und breites Angebot an Partnern.

Nachteil:Umständliche Suchfunktionen, JavaScript Banner können Probleme machen, wenig intuitive Oberfläche.

COLLAGEN, SHOPS & GALERIEN MIT TRACDELIGHT

Viele fragen sich, wie man diese wunderbaren Collagen erstellt, bei denen man direkt Produktinfos bekommt und die zu den Anbietern verlinken. Dies kann man z.B. mit TRACDELIGHT (oder auch RewardStyle).

Hier bastelt man aus diversen Anbietern aus den Bereichen Fashion, Beauty, Interior, Lifestyle, die eigene Partner sind (auch erst bewerben..) Style-Collagen, Kauf-Widgets und sogar eigene kleine Affiliate-Stores, wie auch ich einen auf meinem Blog habe → SHOP MY FAVS. Über diesen kann man in Lieblingen von mir stöbern und diese bestellen.

Tracdelight bietet zwar spezielle Funktionen und arbeitet hiebei ebenfalls Affiliate orientiert. Zudem hat Tracdelight einen super Linkgenerator, mit dem man in Sekundenstelle Deeplinks zu Produkten fast aller seiner Partner setzen kann. Die Oberfläche ist wirklich sehr komfortabel.

Plus: Tolle Funktionen & Partner (z.B. auch Zalando & Douglas), gerade für Fashion-Blogger, aber auch Interior, Deko & Beauty. Direkte One-Click-Generierung von Affiliate-Links für Pinterest!

Nachteil:Sämtliche Collagen sind auf JavaScript-Basis. Wenn ein Adblocker aktiviert ist oder JavaScript deaktiviert, kann dies dazu führen, dass die Collagen nicht angezeigt werden. Seit Tracdelight vor ungefähr zwei Jahren auf eine neue Software umgestiegen ist, werden alte Collagen und Widgets leider nicht mehr unterstützt. Auch ich habe auf meinem Blog Beiträge, bei denen man die Collagen leider nicht mehr sehen kann.

WEITERE AFFILIATE PROGRAMME

Oft stößt man auf Affiliate-Agenturen und Plattformen, in dem man eine bestimmte Marke gerne affiliate einbinden möchte und sich auf die Suche macht, ob sie ein Partnerprogramm anbieten. Einige große Anbieter bieten allerdings gar kein Affiliate-Marketing.

Weitere Affiliate-Partner sind z,B:

  • Tradedoubler (super für viele trendige Textilunternehmen/Fashionlabel aus Spanien & Skandinavien, wie Mango, Only, Vero Moda…)
  • Tradetracker (z.B. Paula’s Choice)
  • Webgains (z.B. Feelunique, Nike, adidas)

Natürlich gibt es noch weitere Agenturen/Plattformen und auch andre Monetarisierungsmöglichkeiten als Affiliate-Links, aber darüber spreche ich ein anderes Mal.

DAS GROSSE GELD DURCH AFFILIATE?

Wer meint, mit Affiliate-Links seinen Blog finanzieren oder sich gar ein schönes Leben machen zu können, irrt sicher. Wie ihr seht, ist auch eine Menge Aufwand und Vorarbeit notwendig, um erst einmal loszulegen, dann zieht es auch eine Menge Verwaltung nach sich. Arbeitet ihr mit mehreren Affiliate-Anbietern zusammen, kann das auch eine Menge Papierkram fürs das Finanzamt ergeben. Alle eure Einnahmen müssen dokumentiert werden. Bei vielen Anbietern kann man direkt angeben, ob man z.B. als Kleinunternehmer umsatzsteuerfrei oder nicht zu veranschlagen ist.

Alles, was du über Affiliate wissen musst

Affiliate ist ein Zubrot, mehr nicht. Oft bewegen sich die monatlichen Beträge sogar unter der Auszahlungsgrenze oder bleiben zumindest im zweistelligen Bereich. Es handelt sich also eher Taschen- als das große Geld. Um wirklich Einkommen zu erzielen oder gar von seinem Blog leben zu können, bedarf es mehr als Affiliate Links. Dazu erzähle ich ein einem weiteren Beitrag später mehr.

Für Leser gilt mein Appell: Ihr müsst natürlich nichts kaufen, aber wenn ihr online shoppen geht, dann schaut Beiträgen und Links eurer Lieblingsblogger. Schließlich sind sie sind sicher nicht umsonst die Blogs, die ihr gerne lest und vielleicht findet ihr so den Laden oder das Produkt, das euch interessiert.

MEIN BEITRAG IM BLOGSALAT MAGAZIN

Diese Beitrag zum Thema „Affiliate-Marketing“ ist nun in der Mai-Ausgabe des Online-Magazins BLOGSALAT erschienen, das die wunderbare Caroline vom Blog MODESALAT herausgibt!

Veröffentlichung von stylepeackcs Beitrag im BLOGSALAT Magazin

Vielen Dank an das Blogsalat-Team für das schöne Magazin!

Ich hoffe, mein Betrag hat für Blogger – wie für Leser – ein wenig Licht ins Dunkel rund um das Affiliate-Marketing und Affiliate Links gebracht. Wenn ihr Fragen habt, stellt sie ruhig hier in den Kommentaren, vielleicht habt ihr auch etwas aus eigener Erfahrung zu berichten?

in meiner Kategorie ABOUT BLOGGING findet ihr zahlreiche spannende Artikel rund ums Bloggen, Selbständigkeit, Fotografie und das Leben…

Ich freue mich auf eure Fragen, Meinungen & Kommentare!

 

Euer stylepeacock

Chris

 

 

 

 

 

– Dieser Beitrag beinhaltet nicht einen einzigen Affiliate Link ;-)–

 

 

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3 Kommentare

  1. Hallöchen,

    danke für den Beitrag, vieles von dem hab ich mich schon lange gefragt 🙂
    Ich wusste zb auch gar nicht, dass es Agenturen dafür gibt (wie AWIN).

    AAAABER:
    „Welche Verkäuferin versteckt sich bei Kaufhof hinter dem Kleiderständer weil sie sich dafür schämt, dass sie vom Arbeitgeber eine Umsatzprovision und gar noch ein Festgehalt bekommt?“

    JEDER Verkäufer im Baumarkt! Da bin ich sicher 😀

    Liebe Grüße
    Nina

  2. Servus! Gut beschrieben. Gerade als Anfängerin ist man total überfordert und jeder schreibt was anderes. Affiliate ist vielleicht kleines Taschengeld, wenn überhaupt. Vor allem, wenn man mehr Wert auf den Inhalt legt als auf das Geld. Nun den, ich werde mir erst mal eine treue Leserschaft aufbauen. Lg. Gabi

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